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U17 gelingt der Einzug in die Regionalliga Baden-Württemberg

Die HSG Konstanz U17 hat sich am Sonntag die erneute Teilnahme an der Regionalliga gesichert. Mit drei Siegen aus vier Spielen belegte die Mannschaft am Ende Platz zwei. Ob es für die U17 zusätzlich noch in der Qualifikation zur Jugend-Bundesliga weitergeht, ist aktuell noch offen.

Im ersten Spiel gegen die JSG Heidelberg tat sich die HSG zunächst noch etwas schwer. Mit guten Aktionen im Angriff kam die Mannschaft aber besser in die Partie und gewann mit einer steigenden Abwehrleistung am Ende verdient mit 18:9.

Im zweiten Spiel wartete mit Gastgeber Team Stuttgart der erste echte Härtetest. Die Konstanzer erwischten einen starken Start und führten schnell mit 6:1. Ausschlaggebend waren vor allem Ballgewinne und eine kompakte Abwehr. Danach wurde es enger, doch die U17 hielt dagegen und brachte den 18:14-Sieg kämpferisch über die Zeit.

Auch im dritten Spiel ließ die HSG nichts anbrennen. Gegen den TSV Heiningen war die Mannschaft klar überlegen und gewann deutlich mit 22:7. Positiv war dabei auch, dass viel rotiert werden konnte und alle Jungs ihre Einsatzzeiten bekamen.

Damit war vor dem letzten Spiel gegen Freiburg-Zähringen alles angerichtet. Mit einem Sieg hätte die HSG Platz eins geholt. Doch die U17 erwischte einen ganz schlechten Start und lag früh mit 2:7 hinten. Bei einer Spielzeit von nur 25 Minuten war das nur schwer aufzuholen. Zwar steigerte sich die Mannschaft im weiteren Verlauf noch etwas, doch die Abschlussquote und das Abwehrverhalten waren in diesem Spiel nicht gut genug. Am Ende stand eine verdiente 11:15-Niederlage.

Danach begann das Warten. Im letzten Spiel des Tages trafen Team Stuttgart und Freiburg-Zähringen aufeinander. Stuttgart gewann die umkämpfte Partie mit 18:15. Das reichte der HSG im Dreiervergleich für Platz zwei. Damit war klar, dass sich die Konstanzer die Regionalliga gesichert haben.

Trainer Johannes Schulz zog danach ein entsprechend positives Fazit: „Die Jungs haben sich heute für die Arbeit der vergangenen Wochen belohnt. Wir wollten die Regionalliga klar machen, und das ist uns gelungen. Besonders schön war zu sehen, dass viele Spieler Verantwortung übernommen haben und wir als Team sehr geschlossen aufgetreten sind.“

Nun bleibt offen, ob und in welcher Form es in der Qualifikation zur Jugendbundesliga weitergeht. Da in den anderen vier Qualifikationsgruppen mit der HG Oftersheim/Schwetzingen, der SG Pforzheim/Eutingen und dem TSB Schwäbisch Gmünd nur drei Gruppensieger für die Jugendbundesliga gemeldet haben, könnten die HSG Konstanz und die BBM Bietigheim als einzige zweitplatzierte Teams mit Jugendbundesliga-Meldung in einem Entscheidungsspiel aufeinandertreffen. Dabei würde es um den letzten Platz in der Qualifikationsendrunde zur Jugendbundesliga gehen. Offen ist allerdings noch, welche Auswirkungen die vom DHB vergebene Wildcard an den TV Bittenfeld auf die zwei Direktplätze und die zwei Qualifikationsplätze aus Baden-Württemberg hat. Die Mannschaft und das Trainerteam werden die anstehenden Entscheidungen nun abwarten. Klar ist aber schon jetzt, dass das erste Ziel erreicht ist.

Ein Dank geht zu guter Letzt noch an Philipp Hermanutz, der den verhinderten Finn Klein an der Seitenlinie vertrat und die Mannschaft unterstützte.

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