U21 vor „extrem wichtigem“ Heimspiel
HSG Konstanz U21
Oberliga Baden-Württemberg
So. 16:10
Schänzle-Sporthalle
TSV Altensteig
Die U21 der HSG Konstanz steht vor einem eminent wichtigen Heimspiel in der Oberliga Baden-Württemberg. Am Sonntag ist mit dem TSV Altensteig um 16.10 Uhr der Tabellenletzte in der Schänzle-Sporthalle zu Gast.
Die Mannschaft aus dem Schwarzwald hat aktuell fünf Punkte weniger als die Konstanzer Drittliga-Reserve auf dem Konto. Für die gilt es, den in den letzten schwierigen Wochen beständig auf nun nur noch drei Punkte geschmolzenen Vorsprung auf Herrenberg sowie die dahinter liegenden Teams Altenheim und eben Altensteig zu verteidigen. Die gute Nachricht: Es wird wohl den einen oder anderen Rückkehrer in den seit Wochen dezimierten Kader geben. „Das ist sehr erfreulich“, sagt Trainer Claudio Kupferschmid nach einem spielfreien Wochenende. Die kurze Pause über Ostern tat, so berichtet er, „allen gut. Wir konnten etwas die Akkus aufladen und zumindest gedanklich etwas den Reset-Knopf drücken.“
Nun steht für ihn und seine sehr junge Mannschaft „ein extrem wichtiges Spiel bevor“, wie er die Ausgangslage klar benennt. Als richtungsweisend stuft er das Duell mit Altensteig ein. Einer der Tiefpunkte aus Sicht der HSG-Talente war jedoch das Hinspiel. Mit einer deftigen 34:40-Niederlage nach einer schwachen Vorstellung schlichen sie damals mit gesenkten Köpfen vom Feld. Nun gilt es, den Bock umzustoßen und sich aus der Negativspirale zu befreien. Lediglich einen Punkt konnten die Gelb-Blauen in den letzten sechs Partien verbuchen.
„Das ist Abstiegskampf“, blickt Kupferschmid voraus, hebt jedoch hervor: „Wir haben alles selbst in der Hand. Wir bestimmen, wie es weitergeht.“ Im Gegensatz zur Konkurrenz ist man nicht auf Schützenhilfe oder eine Aufholjagd angewiesen, steht nun jedoch gleichwohl unter Zugzwang. Die Trainingsleistungen stimmen den HSG-Coach zuversichtlich. Das zu bestätigen und auch einmal in Punkte umzumünzen ist nun die Aufgabe seiner Schützlinge. Dafür benötigt es die richtige Balance zwischen Abwehr und Angriff sowie eine bessere Effektivität. Der Umgang mit Großchancen machte dem HSG-Nachwuchs zuletzt sehr zu schaffen. Gut herausgespielte Möglichkeiten wurden reihenweise ausgelassen – dafür folgte die Bestrafung. „Es geht nicht um spielerischen Glanz. Wir müssen um jeden Zentimeter kämpfen“, fordert Kupferschmid und hebt in diesem Zusammenhang vor allem die Körpersprache und den Einsatz in der Deckung hervor. Damit soll der Befreiungsschlag gelingen.























