U21 startet mit neuem Kader und viel Vorfreude in die Oberliga
SG Kenzingen/Herbolzheim
Oberliga Baden-Württmeberg
Sa. 20:00
Breisgauhalle Herbolzheim
HSG Konstanz U21
Aus zuvor über drei Landesverbände verteilten vier Oberliga-Staffeln wurden zwei als neue Oberliga Baden-Württemberg. Die U21 der HSG Konstanz startet erneut als eines der jüngsten Teams am Samstag um 20 Uhr bei der SG Kenzingen/Herbolzheim in die neue Spielzeit – mit einigen Neuzugängen, viel Ehrgeiz und großer Vorfreude.
Erfolgreiche Testspiele
Nach langer Pause und Vorbereitung greift auch die Drittliga-Reserve der HSG Konstanz wieder in das Spielgeschehen ein. „Gerade die erste Phase der Vorbereitung bis Mitte August war sehr gut“, freut sich Trainer Benjamin Schweda. Danach wurde sie des Öfteren durch Ausfälle und Verletzungen erschwert. Trotzdem konnten die Testspiele gegen Mimmenhausen/Mühlhofen, die Kadetten Schaffhausen Espoirs sowie gegen den TuS Steißlingen gewonnen werden. Im Rückspiel in Steißlingen – zugleich der letzte Test – gelang nochmals ein Remis. Insofern blicken Schweda und sein Trainerkollege Claudio Kupferschmid nun gespannt auf den Saisonstart.
Die Neuzugänge
Während die neue Liga und viele Gegner für Schweda schwer einzuschätzen sind, ist er genauso gespannt auf das Zusammenspiel der neuen Mannschaft. Neuzugang Bastian Holzer – zuvor einer der prägenden Spieler der Oberliga und beim ersten Gegner Kenzingen/Herbolzheim – fällt verletzungsbedingt ebenso noch einige Wochen aus wie Henrik Ingenpaß. Zwei wichtige und erfahrenere Säulen, auf die das erneut sehr junge Team zunächst verzichten muss. So sind Luka Weiss am Kreis (Kadetten Schaffhausen U19) sowie die bisherigen eigenen U19-Spieler Adrian Lehmann, Felix Weinschenk und Benedikt Baumann, der noch für die U19 spielberechtigt ist, sowie Rückkehrer Leon Ulmer (in der letzten Saison lange verletzt) zunächst die einzigen neuen Kräfte.
Erfolgreiche individuelle Ausbildung
Wie erfolgreich die Ausbildung bei der U21 der HSG war, zeigt nicht nur die trotz der besten Abwehr und des besten Angriffs knapp um einen Punkt verpasste Meisterschaft, sondern gerade die individuelle Entwicklung der vielen Talente. Konstantin Pauli und Jan Stotten wurden fest in den Drittliga-Kader übernommen, Tim Enninghorst, Sven Iberl, Xeno Müller, Noah Frensel und Adrian Lehmann gehören zum erweiterten Aufgebot der ersten Mannschaft. „Für uns sind die Abgänge von Konsti und Jan schwer aufzufangen“, gesteht der HSG-Coach – und freut sich dennoch über den mehr als gerecht gewordenen Ausbildungsauftrag. „Es ist geil zu sehen, was sie in den ersten Spielen bereits in der 3. Liga geleistet haben. Für uns ist das schmerzhaft und schön zugleich.“ So können sich nun andere junge Talente in den Fokus spielen und noch mehr Verantwortung übernehmen.
„Wollen uns nicht verschlechtern“
Die Spieler um Kapitän Luca Lebherz und Co-Kapitän Tim Enninghorst freuen sich auf die neue Liga mit neuen Gegnern und wollen sich, so drückt sich Schweda aus, „im Vergleich zur letzten Saison nicht verschlechtern.“ Mit dem TuS Schutterwald ist auch ein Regionalliga-Absteiger neu mit dabei, dazu eine ebenso hochtalentierte Drittliga-Reserve der SG Pforzheim/Eutingen. „Wir wollen“, sagt er, „die Jungs weiterbringen und weiterentwickeln.“ Dazu zählt für ihn allen voran einen gutes Deckungsverhalten mit einer kompakten Defensive.
Interessantes erstes Duell im Breisgau
Die Reise in der neuen Spielzeit beginnt, wie sie aufgehört hat – mit einem Duell im Breisgau. Im letzten Spiel der vergangenen Saison konnten die HSG-Talente ein temporeiches Spiel in Kenzingen für sich entscheiden, damit aber nicht mehr die Meisterschaft gewinnen. „Kenzingen ist sehr eingespielt, hat wurfstarke Spieler und setzt auf eine offensive, aggressive 5:1-Abwehr“, weiß der 31-Jährige und sagt: „Sie sind auf Ballgewinne aus und wollen ins Tempo – genau wie wir.“ Es könnte somit direkt zum Start in das neue Spieljahr höchst interessant werden für die ambitionierten Gelb-Blauen.























