Bittere Niederlage für U21
SV Leonberg/Eltingen
Oberliga Baden-Württemberg
35:33
15:18
HSG Konstanz U21
Für den SV Leonberg/Eltingen war es eine Erlösung, für die U21 der HSG Konstanz ein bittrer K.o. in einem dramatischen Spiel. Die Württemberger feierten so nach 133 Tagen wieder einen Heimsieg (35:33), für die Drittliga-Reserve wird die Luft in der Oberliga immer dünner.
In einem ausgeglichenen Spiel liefen die Konstanzer von Beginn an einem kleinen Rückstand hinterher, der bis auf drei Tore wuchs. Nach 22 Minuten gelang dann erstmals der Ausgleich zum 11:11. „Wir haben uns gute Chancen herausgespielt“, sprach Trainer Claudio Kupferschmid das Positive wie Negative an, denn: „Leider war die Chancenverwertung wieder nicht gut.“ Trotzdem gelang kurz vor dem Gang in die Kabine das 17:15 durch den neunfachen Torschützen Tim Enninghorst. Für den HSG-Coach darauf zurückzuführen, dass „wir uns in der Abwehr und mit guten Paraden von Torwart Noah Frensel stabilisiert haben“. Xeno Müller und Henrik Ingenpaß arbeiteten hier gut im Innenblock. Ins Bild passte trotz 18:15-Pausenvorsprung auf der anderen Seite, dass die Konstanzer zwei Siebenmeter ausließen.
Nicht einfacher wurde es durch den verletzungsbedingten Ausfall von Linkshänder Mats Krawietz nach einem Zusammenprall mit einem Gegenspieler. Auch Ingenpaß musste passen und war im zweiten Durchgang nicht mehr einsatzbereit. Trotz aller Widrigkeiten lag die Perspektivmannschaft der HSG nach 40 Zeigerumdrehungen aussichtsreich im Rennen. 24:20 in Front, gab sie diese gute Ausgangsposition in zwei Minuten aus der Hand und die Gastgeber glichen zum 24:24 aus. Besser wurde es auch nach der Notbremse Auszeit nicht. Felix Wiederhöft brachte Leonberg/Eltingen mit 25:24 in Front.
Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit einigen Fehlern auf beiden Seiten. Konstanz glich bis zum 28:28 aus, lief in der Folge jedoch einem knappen Rückstand hinterher und kam stets nur noch zum Anschlusstreffer. Nach dem 34:31 nochmal mit einer Energieleistung zum 34:33 49 Sekunden vor Schluss. Doch Roman Salathe ließ sein Team das erste Mal nach dem 20. September letzten Jahres jubeln und versetzte der HSG einen bitteren K.o.-Schlag. „Wir haben“, resümierte Kupferschmid, „schlechte Entscheidungen getroffen, die bestraft wurden. Wir stehen uns hier selbst im Weg.“ Am Sonntag (16.10 Uhr) kommt es am Schänzle nun zum wichtigen Südbaden-Duell gegen Altenheim.
HSG Konstanz U21: Noah Frensel, Adrian Lehmann (beide Tor); Felix Weinschenk (1), Quirin Köble (7/3), Bastian Holzer, Niklas Schmid (2), Henrik Ingenpaß (1), Lucas Farias-Veeser (5), Tim Enninghorst (9), Linus Meinhardt (4), Mats Krawietz (3), Bastian Romer, Xeno Müller, Luka Weiss (1), Cedric Zenz, Benedikt Baumann.























