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B-Jugend gelingt mit 33:19 gegen Leutershausen höchster Saisonsieg

B1-Jugend-HSG-Konstanz-2018-19-klein

Oberliga Baden-Württemberg:

HSG Konstanz - JSG Leutershausen/Heddesheim 33:19

 

Mit 33:19 gelingt der B1-Jugend gegen Schlusslicht Leutershausen der höchste Saisonsieg. Für das Match gegen Tabellenführer Helmlingen können aber auch Bibelsprüche nichts schaden.

 

Niemand hätte sich gewundert, wäre beim nächsten Timeout «Satchmo» Louis Armstrong aus den Katakomben gestiegen und hätte «Wonderful World» angestimmt. «Trees of green, red roses too, and I think to myself, what a wonderful world… », … nach zehn wilden Minuten, die den Gästen gehörten, bog der Nachmittag Richtung relaxter Stimmung ab, ganz nach dem Geschmack der Konstanzer. Den Spannungsbogen hätte auch kein Defibrilator wiederbelebt, Gelegenheit für die mentale Zeitmaschine (hin und wieder mit Aussetzern, aber grüne Plakette, feinstaubfrei), Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in eine vernünftige Reihenfolge zu bringen.

 

Am 6. Oktober waren sich die Teams in Leutershausen gegenübergestanden und nach einer hochintensiven Partie musste Konstanz heilfroh sein, mit 27:25 die Punkte entführen zu können. Seitdem nahm die Geschichte der Mannschaften unterschiedliche Verläufe: Die HSG konnte sich im Mittelfeld der extrem ausgeglichenen BWOL positionieren und zauberte gerade gegen die Spitzenteams zuhause einige Überraschungen aus dem Zylinder. Leutershausen war oft nah an den Gegnern dran, kam aber nur gegen Bittenfeld zum bis dato einzigen Punktgewinn. Logische Konsequenz: Tabellenletzter.

 

Eine Platzierung, die man zum Auftakt des Spiels nicht nachvollziehen konnte, mit jeder Minute aber mehr. Die HSG nahm Regisseur und Torjäger Schüler – der den Blaugelben im Hinspiel noch satte 15 Glocken eingeschenkt hatte – effektiv aus dem Spiel und seine Kollegen strahlen nur zu sporadisch Torgefahr aus. Kam dazu, dass sich ein Leutershausener Spieler durch Sturz eine herbe, stark blutende Platzwunde zuzog (er konnte weiter spielen). Eine zusätzliche psychologische Last, die ihr Spiel spürbar beeinträchtigte und die man den sympathischen Gästen sehr gerne erspart hätte.

 

Viele externe Faktoren und ein sehr ordentliches Spiel der B-Boys mündeten dann letztendlich im mit 33:19 höchsten Saisonsieg der Konstanzer. Schön dabei, dass die nähere Zukunft in der Halle vorbeischaute: In den letzten 15 Minuten standen fast ausschliesslich Jungs aus dem jüngeren Jahrgang 2003 und einige Leihgaben aus der C1 (2004) auf der Platte, ohne dass irgendwie Gefahr aufkam.

 

Die ganz unmittelbare Zukunft – Sonntag, 15 Uhr – allerdings heisst Helmlingen. Mit dem TuS kommt die Mannschaft der Stunde, sogar die der bisherigen Saison in die Schänzle-Sporthalle. Aus Konstanzer Sicht ist man schon mal froh, nicht auswärts antreten zu müssen. Weil alle Versuche, in Helmlingen etwas zu reissen – und es waren viele Versuche, Ligaspiele, Qualis, Südbadische – immer gleich endeten. Mit Pleiten. Die Rhein-Rench-Halle als 40x20 Meter Waterloo der HSG, eine Handball-Vorhölle, ohne Schwefelgestank und Feuersbrunst, aber voller Seelenpein und physischer Qualen. Nein, echt nicht, Danke.

 

Nicht dass der Heimvorteil irgendetwas an der klaren Favoritenrolle der Helmlinger ändern würde, der TuS reist als Tabellenführer an und ist stolz darauf. Zurecht. Zieht man ein paar Prozente Dorfclub-Koketterie und Weihrauch ab, bleibt trotzdem locker genug übrig, was einem als Ligakonkurrenten allen Respekt abnötigt. Nicht, weil man Städte und etwas grössere Dörfer als das eigene hinter sich gelassen hat, nicht, weil man mit vier Spielern das Korsett der SHV-Auswahl stellt, primär, weil man einen ganz eigenen, für den Gegner maximal unangenehmen Stil effizient zur Perfektion gebracht hat.

 

Auf Seiten der B-Boys ist der Ehrgeiz da, den Favoriten und sein System ins Wanken, wenn irgendwie möglich, auch zu Fall zu bringen. Die jüngsten Ergebnisse in der Schänzle-Sporthalle, gerade gegen Mannschaften aus der Spitze, machen Hoffnung auf ein spannendes Match zweier Teams, die sich kennen und respektieren, aber garantiert nichts schenken werden.

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