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5 - 3 = 2: B1-Jugend weiter im Aufstiegsrennen zur BWOL

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Qualifikation zur Oberliga:

B-Jugend

 

Fünf Teams waren bei der verbandsinternen KO-Runde des SHV in Schutterwald am Start, drei mussten ihre Aufstiegsträume früh begraben. Die HSG sicherte sich mit Rang zwo einen der beiden Plätze an der Sonne und kann sich Anfang Juni gegen Gegner aus Baden und Württemberg für die BWOL qualifizieren.

 

Um den Reisestrapazen die Schärfe zu nehmen, machte sich der 17-köpfige Konstanzer Tross schon am Vorabend auf den Weg und nächtigte auf Schloss Ortenberg, zwanzig Minuten vom Austragungsort Altenheim entfernt. Drachen gab es einige, doch das ganz grosse «Game of Thrones»-Gefühl wollte sich im alten Gemäuer nicht recht einstellen. Adrenalin und Emotionen in der vorteilhaften Haushaltspackung gabs dann aber vom Fleck weg im Auftaktmatch gegen TuS Schutterwald. Immer zwei Treffer im Rückstand, konnte das Spiel trotz grosser Anstrengung und passabler Chancen nicht final gedreht werden, sondern ging 15:17 verloren. Die Punkte blieben in der Ortenau, den Konstanzern blieb das Rätselraten, was die knappe Niederlage – immerhin gegen den aktuellen BaWü-Pokalsieger – im weiteren Turnierverlauf wert sein könnte.

 

Keinen müden Cent, war die vordergründige Antwort, denn ein und dasselbe Schutterwald wurde in seinem zweiten Turnierspiel von der SG Muggensturm/Kuppenheim mit 9:18 aber so was von auseinander genommen. Gute Omen sehen irgendwie anders aus. Spiel #2 der B-Boys gegen die Freunde aus Freiburg-Zähringen brachte aber eine intensive Stimmungsaufhellung und mit 24:15 auch den höchsten Tagessieg. Respekt aber an die Breisgauer, die mit dem komplett jüngeren Jahrgang 2004 in diesem und bis zum letzten Spiel um jeden Ball kämpften und nichts herschenkten.  

 

Match #3 gegen die Gastgeber der SG Ottenheim/Altenheim war dann eines aus der Kategorie «Nervenschlacht», die Halle ein Tollhaus, die Stimmung in Wallung, einige hatten offenbar ihren Keller der Emotionen entrümpelt und die Fundstücke statt zum Wertstoffhof mit in die Arena gebracht. Parallel dazu lieferten die Fanlager sich einen beherzten akustischen Schlagabtausch. Headbanger und Siegerlächeln gabs nach 30 Minuten dann allein auf Seiten der Bodensee-Jungs. Bis zum 21:18 Erfolg war es aber eine echt harte, harte, harte Challenge. Speziell die 2004er und 2005er im Team wirkten gefühlsmässig angefasst, konnten sich aber auf ihre älteren, BWOL-erfahrenen Kollegen verlassen, die mit ihnen zusammen das Ding heim brachten. Da blitzen am Rande auch hin und wieder Führungsqualitäten und Ansätze guter hierarchischer Strukturen auf.

 

Im vorletzten Match des Tages hatte sich Schutterwald den Turniersieg und die Teilnahme an der übergreifenden Runde zwei gesichert. Nun musste das letzte Spiel des Turniers und der Konstanzer die Entscheidung bringen. Weiter – oder weg vom Fenster? Höhere Mathematik war nicht gefragt: Die B-Boys brauchten zwingend einen Sieg, um als Turnierzweiter weiter zu kommen. Und sie lieferten. Waren nicht nur kämpferisch stark, sondern auch spielerisch einige Nuancen besser. 20:14 für Konstanz, Muggensturm/Kuppenheim im Tal der Tränen, die B-Boys affenartig schnell auf den Toren, wo Fans die ersten Mannschaftsfotos der Saison schossen. Rang zwei und weiter in die nächste Runde. Maximum erreicht. Mehr war angesichts einer nicht existierenden Vorbereitung mit Bänderrissen, Nasenbeinbrüchen, Muskelproblemen, Praktika, Prüfungsstress und Liebeskummer nicht zu machen.

 

Zeit bleibt jetzt bis zum 1./2. Juni, um Versäumtes nach zu holen. Dann geht es irgendwo in Württemberg um alles. Die Kontrahenten sind bekannt: Aus Baden landen die HG Oftersheim/Schwetzingen und die TGS Pforzheim im Pool, aus Württemberg FA Göppingen, BBM Bietigheim, JANO Filder und die JSG Echaz-Erms. 8 Teams spielen dann bis zum bitteren Ende um 5 freie Plätze in der BWOL.  

 

Wo bei den B-Boys bis dahin am intensivsten gearbeitet werden muss? Da geben Statistiken und Spieleindrücke eine klare Richtung vor. Mit 80:64 stellte man die mit Abstand beste Offensive, aber eine lediglich «durchschnittliche» Abwehr. Am ehesten schon oberligareif agierte der mit Kaderspielern bestückte Rückraum, der den Grossteil der Treffer beisteuerte und in einigen Ah-und-Oh-Szenen sehenswert mit dem Kreis harmonierte. Optimierungsbedarf gibt es noch in der Einbindung der Aussen, die aber in wichtigen Phasen wichtige Treffer erzielten. Handlungsbedarf hat das Team als Ganzes in der Defensivarbeit, Schwerpunkte sind die Zusammenarbeit von Mittelblock und Torleuten, auch wenn die das Team mit Paraden in kritischen Momenten im Aufstiegsrennen hielten. Alles Ruhm von gestern. Das geht kollektiv noch besser. Muss besser gehen, wenn die BWOL her soll.  

 

HSG Konstanz B1-Jugend: Robin Jörger, Noah Frensel, Richard Roth, Hannes Stengele (2), Janne Pietrusky (1), Quirin Köble (10), Vincent Biller (2), Fynn Osann (20), Janik Eckert (4), Ben Widmann (17), Patrick Schömer (2), Jacob Ischebeck, Mika Komin (15), Lucas Farias-Veeser (7).

 

Die Begegnungen:

HSG Konstanz - TuS Schutterwald 15:17 (7:10)

HSG Konstanz - TSV Freiburg Zähringen 24:15 (13:12)

SG Ottenheim/Altenheim - HSG Konstanz 18:21 (10:11)

SG Muggensturm/Kuppenheim - HSG Konstanz 14:20 (8:11)

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