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Zurück im Geschäft: A-Jugend nimmt Günzburg „sehr ernst“

Rohat-Sahin-A-Jugend-HSG-Konstanz-Bittenfeld Rohat Sahin und Co. stehe vor der wichtigen Partie gegen Günzburg und wollen die Leistung gegen Stuttgart wiederholen.

A-Jugend-Bundesliga:

HSG Konstanz – VfL Günzburg

(Samstag, 16.15 Uhr, Schänzle-Sporthalle)

 

Vor einer Woche noch zu Tode betrübt und tief über sich selbst enttäuscht, nach dem überraschenden Coup mit 32:28 gegen den bislang ungeschlagenen Spitzenreiter TV Bittenfeld aber wieder voll im Geschäft. Die A-Jugend der HSG Konstanz durchläuft derzeit alle Höhen und Tiefen des Sports und steht nun am Samstag, 16.15 Uhr, in eigener Halle vor der Herausforderung, sich die hart erarbeitete Chance auf das erste Viertelfinale des DHB-Pokals in der Geschichte nicht sofort wieder selbst zu zerstören.

 

Gegner VfL Günzburg ist, so der Verein selbst, längst auf Abschiedstournee in der Bundesliga – aber gerade deshalb nicht zu unterschätzen. Völlig befreit und ohne jeden Druck werden die Bayern am Schänzle erwartet. Dass sie über einiges an Potenzial verfügen, musste die HSG höchst selbst in der Vorrunde schmerzlich erfahren, als man in Günzburg nicht über ein Remis hinaus kam. Neben Adam Czako, dem jüngeren Bruder von HSG-Zweitliga-Linksaußen Aron Czako, spielt vor allem Jugend-Nationalspieler Frieder Bandlow, der in der kommenden Saison zum möglichen Zweitliga-Aufsteiger TV Großwallstadt wechseln wird,  eine zentrale Rolle. Das auch schon im Herren-Oberligateam, das kräftig an die Türe zur 3. Liga anklopft. Trainer ist dort übrigens Gábor Czakó: Vater von Adam und Aron Czako.

 

Im Hinspiel gewann Konstanz allerdings bereits mit 32:25 in Günzburg. Ähnliches schwebt Christian Korb und Thomas Zilm am Samstag vor. Dafür wird dem Trainergespann wieder ein deutlich größer Kader als zuletzt und Hilfe aus der B-Jugend zur Verfügung stehen. Da Bittenfeld und Göppingen sich am Wochenende im direkten Duell gegenseitig die Punkte abnehmen werden, lockt bei einem Erfolg tatsächlich der Sprung auf einen der beiden ersten zur Viertelfinal-Qualifikation berechtigenden Plätze. Doch Korb bremst: „Wenn wir eine Chance haben wollen, werden wir wohl Minimum fünf von sechs möglichen Punkten benötigen.“ Und er schiebt gleich hinterher: „Wir müssen und werden Günzburg und Hochdorf sehr ernst nehmen.“ Dann könnte trotz des unerwarteten Ausrutschers in Oftersheim doch noch eine Türe für den Zweitliga-Nachwuchs aufgehen.

 

Nach der noch frischen Negativ-Erfahrung ist jedoch Vorsicht geboten.  „Die Unbekümmertheit“, erklärt der HSG-Coach, „macht Günzburg gefährlich. Sie wollen sicher ihre Chance in Konstanz nutzen. Der VfL ist sehr ernst zu nehmen und spielt einen guten Handball.“ Dennoch ist die Marschroute klar: „Es muss ein Sieg her“, sagt er. „Jeder muss daran glauben und im Kopf genauso bereit sein wie gegen Stuttgart. Mit dieser Galligkeit in der Abwehr und der gleichen Konzentration.“ Die Reaktion auf und die Wiedergutmachung nach dem Desaster in Oftersheim hat die Konstanzer Übungsleiter überzeugt, nun stehen die Spieler jedoch in der Pflicht, dies zu wiederholen und sich vor allem mental in gleicher Art und Weise auf das Spiel vorzubereiten und einzulassen. Helfen soll dabei, dass nun endlich wieder ein wenig Rhythmus in der Bundesliga und ein regelmäßiger Wettkampf möglich ist. Der größte Wunsch der Trainer: Etwas mehr Konstanz in den Leistungen ihrer jungen Schützlinge. Korb: „Die Jungs sollen abrufen, was sie können. Dann, aber auch nur dann, werden sie sich belohnen können.“

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