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Mit zehn Mann rauf auf Platz zwei: A-Jugend mit furiosem Schlussspurt

Jubel-A-Jugend-HSG-Konstanz-Hochdorf Jubel bei der A-Jugend: Dank toller Mannschaftsleistung konnten zwei Big Points gefeiert werden.

A-Jugend-Bundesliga:

VfL Günzburg – HSG Konstanz 25:32 (15:13)

 

Furios ist die A-Jugend der HSG Konstanz in das neue Jahr gestartet. Obwohl arg dezimiert – lediglich acht Feldspieler standen im Aufgebot – feierte der Zweitliga-Nachwuchs dank einer bärenstarken Vorstellung einen deutlichen 32:25 (13:15)-Auswärtssieg beim VfL Günzburg und klettere damit auf Platz zwei der Bundesliga.

 

Die Gastspiele in Bayern waren stets schwere Aufgaben, in der Vorrunde hatte Konstanz in Bayern nicht gewinnen können (30:30). Und auch dieses Mal standen die Vorzeichen alles andere als gut. Hatte man im Konstanzer Lager zu Beginn der Woche noch gehofft, endlich wieder einmal mit einem etwas volleren Kader antreten zu können, so zeichnete sich am Spieltag wie schon so oft in dieser Saison leider ein ganz anderes Bild. Top-Torschütze Florian Wangler war genauso wie Louis Schroff angeschlagen und konnte wie auch der verletzte Jan Stotten nicht mitreisen. Zum Ausfall der Leistungsträger kam das Parallelspiel der B-Jugend in Balingen, sodass hier keine Verstärkung abgezogen werden konnte.

 

Der Start ging mit 2:0 so auch gleich an die Gastgeber, die aufs Tempo drückten und zeigen wollten, wer der Hausherr ist. „Wir sind zunächst immer hinterher gelaufen“, erklärte Thomas Zilm. „Aber wir waren von Beginn an mit einer guten Einstellung dabei.“ Dieser Trumpf, in Kombination mit großem Kämpferherz und viel Leidenschaft, er sollte stechen. Von Minute zu Minute mehr. Immer wieder glich Konstanz aus, zum 2:2, 4:4 und 9:9. Insgesamt vier verworfene Siebenmeter machten der HSG im Spielverlauf zwar zu schaffen, doch Constantin Eich brachte seine Farben nach 20 Minuten erstmals in Front (10:9). Fehler und klasse Aktionen wechselten sich dabei auf beiden Seiten stetig ab. Als Günzburg vor der Pause jedoch auf 15:13 davonzog und nur Torwart Tim Bammel Schlimmeres für die Gäste verhindert hatte, tippte wohl so mancher Zuschauer angesichts der deutlich größeren Wechseloptionen beim VfL auf einbrechende Konstanzer.

 

Das Bemerkenswerte: Nicht die mit vollem Kader operierenden Günzburger – Konstanz zog an. Vor allem in der Crunchtime. Tim Bammel parierte ein paar hundertprozentige Chancen des Gegners, die HSG ließ ebenfalls klare Chancen liegen – aber gewann immer mehr die Oberhand. Aus einem 15:17-Rückstand wurde binnen Minuten eine 19:17-Führung. Der Startschuss für die beeindruckende Schlussphase fiel dann nach dem 22:24-Anschlusstreffer der Bayern nach 50 Minuten. Statt schwindender Kräfte bei Konstanz stieg die Fehlerquote des VfL gegen die weiter aggressiv deckende HSG-Abwehr an, die Konstanzer drückten mächtig aufs Tempo und legten auf 30:22 vor. Die Entscheidung nach sechs Minuten ohne Gegentor und einem Sechs-Tore-Lauf schon nach etwas mehr als 55 Zeigerumdrehungen.

 

Trainer Thomas Zilm war begeistert: „Wir mussten mit unseren Kräften haushalten und Abwehr-Angriff-Wechsel durchführen.“ Das gelang prächtig, selbst als Günzburg mit einer offensiven Abwehr noch einmal alles versuchte. Die sich bietenden Lücken konnte Kreisläufer Rohat Sahin ausnutzen. Der Schlüssel zum Erfolg war neben dem schnellen Spiel „der Zug zum Tor von allen Positionen“, so Zilm. „Das war eine komplette Mannschaftleistung. Jeder ist für den anderen in die Tiefe gegangen.“ Luca Mastrocola konnte sich bei seinem Comeback nach über einem halben Jahr Verletzungspause zudem direkt wieder mit neun Toren einfügen. Zur Energieleistung seiner Mannschaft meinte Zilm nur: „Das ist reine Kopfsache. Wir wissen, dass die Jungs fit sind und was sie spielen können. Man muss es nur abrufen und etwas Cleverness zeigen.“ So hatten er und sein Kollege Christian Korb ihren Schützlingen immer wieder unterschiedliche Tempos verordnet – die Spieler setzten es perfekt um. Mit Augenmaß agieren und sich durchbeißen war das Motto. „In den Bus reinlegen und schlafen können die Jungs auf der Rückfahrt“, ließ ein gut gelaunter Thomas Zilm mit einem Lächeln wissen. „Ich will, dass der Akku leer ist und die Jungs das Maximum aus sich herausholen.“

 

HSG Konstanz: Benedek Kovacs, Tim Bammel (Tor); Luca Mastrocola (9), Marvin Böhlefeld (4), Hannes Berger, Nico Koch (2), Jens Koster (1), Leandro Lioi (8/2), Rohat Sahin (4), Constantin Eich (4/3).

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