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Mit wiedergewonnener Lockerheit: U23 möchte Big Points in Neckarsulm

Patrick-Volz-U23-HSG-Konstanz-Weinsberg Harter Kampf in Neckarsulm: Darauf stellen sich Patrick Volz und die U23 der HSG Konstanz ein.

Oberliga Baden-Württemberg:

Neckarsulmer Sport Union – HSG Konstanz U23

(Samstag, 20 Uhr, Pichterichhalle)

 

Einfach mal wieder etwas den Kopf frei bekommen, dafür sei das spielfreie Wochenende zuletzt sehr gut gewesen, erklärt Matthias Stocker. Für den Trainer und die U23 der HSG Konstanz galt es, Kräfte zu sammeln für das wichtige Auswärtsspiel bei der Neckarsulmer Sportunion.

 

„Die Pause war insofern ganz gut“, sagt er. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge wurde der Fokus im Training vor allem auf die Kleingruppe in der Abwehr und im Angriff gelegt sowie viel im individuellen Bereich gearbeitet. „Damit wir dort weiter voran kommen“, erklärt Stocker. Womit er und sein Co-Trainer Benjamin Schweda aber nach wie vor zu kämpfen haben: Die Lockerheit vom furiosen Start in die Oberliga-Saison in die Köpfe der Spieler zurückzubringen. Denn nach wie vor machten die jungen HSG-Talente einen etwas verkrampften Eindruck in den Übungseinheiten. „Weil die eigene Erwartungshaltung an sich selbst sehr hoch ist“, so der 30-Jährige. „Das ist natürlich unserer Serie und unserem Start geschuldet. Dieser Druck muss weg, die Lockerheit und der Spaß zurück.“

 

Dazu besteht auch aller Grund. Nach etwas mehr als einem Drittel der Saison nach dem direkten Wiederaufstieg glückten der jüngsten Mannschaft der Liga acht Siege in Folge, aktuell bedeuten 16:6 Punkte Platz zwei. „Das sind mehr als die Hälfte der Punkte, die wir brauchen“, lacht Stocker und betont damit das nicht veränderte Saisonziel Klassenerhalt. Dafür befindet sich die Konstanzer U23 auf einem hervorragenden Weg. Sein Zwischenfazit fällt ohnehin ausgesprochen gut aus. Acht sensationelle Partien stellten ihn „sehr zufrieden“, mit den letzten drei dagegen war er „sehr unzufrieden.“ Teilweise agierte die HSG sehr unglücklich, teilweise war man chancenlos. Stocker: „Ein Tief ist aber auch normal.“ Dazu sind die Leistungsschwankungen bei derart jungen Mannschaften (Altersschnitt 20,78 Jahre) doch zu groß.

 

Mit der Vergangenheit will man sich bei der Drittliga-Reserve ohnehin nicht aufhalten. Der Fokus liegt auf Neckarsulm, „ein Gegner auf Augenhöhe, bei dem wir“, so der HSG-Coach, „gerne punkten möchten, auch wenn der Gegner dies genauso sehen wird.“ Vor den Toren Heilbronns dürfte der Druck auf die Mannschaft nicht geringer sein, als der selbst empfundene auf Konstanzer Seite. Nach einem guten Saisonstart rutschte Neckarsulm durch sechs Niederlagen in Folge auf die Abstiegsränge ab. Auf die Niederlage beim bis dahin punktlosen Schlusslicht Remshalden musste Trainer Peter Baumann gehen. Es übernahm der bisherige Co-Trainer Clemens Borchardt.

 

Danach gelang sofort ein 34:29-Sieg gegen Söflingen, ehe am vergangenen Wochenende ein kleiner Dämpfer bei der Erstliga-Reserve des TVB Stuttgart folgte. Für Stocker stellt Neckarsulm jedoch vor allem in Sachen Körperlichkeit „eine echte Hausnummer dar.“ Die körperlich sehr robuste Mannschaft verfügt mit einem gefährlichen Rückraum und Kreisläufer Felix Hofacker eine starke Achse, die schwer zu kontrollieren ist. Der Wunsch des Konstanzer Übungsleiters ist deshalb eine deutliche Steigerung in der Abwehrarbeit, „das, was ich seit Wochen hoffe“, sagt er und nimmt seine Schützlinge nun in die Pflicht. „An diesen Maschinen müssen wir früher dran sein, sonst wird es schwierig.“ Eine kompakte Abwehr, gute Absprachen und vor allem viel Beinarbeit werden dafür nötig sein, um auch selbst wieder in das schnelle Tempospiel zu kommen.

 

Während Jonas Hadlich erneut umgeknickt ist, hat Lars Michelberger wieder das Training aufgenommen und mit Alexander Lauber steht zumindest einer der drei Langzeitverletzten vor seinen ersten Schritten im Mannschaftstraining. Bei der U23 der HSG Konstanz hoffen sie zudem auf einen kleinen Befreiungsschlag in Neckarsulm. „Wir gestehen den Jungs Fehler zu“, macht ihr Trainer deutlich. „Jeder muss sich vor Augen führen, was wir geschafft haben. Wenn man dann mal nicht gut spielt, ist das kein Beinbruch. Am besten hilft aber natürlich ein Erfolgserlebnis.“

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