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U23 gibt in den letzten Minuten deutliche Führung aus der Hand

Samuel-Loeffler-HSG-Konstanz-U23-Teninge_20200302-130433_1 Eine schwere Schlussphase konnten samuel Löfler und Co. nicht erfolgreich überstehen.

Oberliga Baden-Württemberg:

TSV Weinsberg – HSG Konstanz U23 32:29 (14:17)

 

Fast 54 Minuten führte die U23 der HSG Konstanz in einem „Top-Oberligaspiel“, so Trainer Matthias Stocker, doch am Ende stand sie mit leeren Händen und einer 29:32 (17:14)-Niederlage da. Durch den ärgerlichen und unnötigen Rückschlag büßte sie zugleich den zweiten Aufstiegsplatz zur 3. Liga an Konkurrent Neuhausen/Filder ein.

 

Mit 3:2 ging Weinsberg in Führung – die letzte für lange Zeit. Denn Konstanz diktierte das Spielgeschehen, war dominant und „sehr gut“, wie Stocker lobte. Schnell stand es 10:4 – für die Gäste. Zwar wurde es im Verlauf der Partie dann doch noch hin und wieder enger, nur noch sechs Minuten vor der Schlusssirene aber führte die Zweitliga-Reserve immer noch mit 28:25. „Das war ein sehr gutes Spiel“, lobte Stocker seine Schützlinge. Das Problem war jedoch die Chancenverwertung in den letzten zehn Minuten. Alleine beim Stand von 28:25 scheiterte die HSG dreimal völlig freistehend. „Da lassen wir viel zu viele Freie liegen und werden dadurch unsicher. Wir hatten zuvor alles klar in der Hand“, sagte er mit einem Kopfschütteln. Nur noch ein Tor gelang seiner jungen Mannschaft in den letzten neun Minuten.

 

Hart traf die Konstanzer in dieser Phase die Rote Karte für den zuvor besten Torschützen Samuel Löffler, der nach einer unglücklichen Abwehraktion frühzeitig zum Duschen musste. Als dann allerdings Kai Mittendorf nach einer umstrittenen Zweiminutenstrafe auch noch fehlte und die HSG in doppelter Unterzahl agieren musste, legte der immer stärker werdende TSV Weinsberg zum 30:28 nach. Jonas Löffler gelang in Unterzahl noch einmal der Anschluss – doch die Gastgeber legten noch zweimal nach und feierten einen zwischenzeitlich kaum mehr für möglich gehaltenen 32:29-Erfolg.

 

„Wir haben“, suchte Stocker die Ursachen bei sich und nicht den Unparteiischen, „unsere eigenen Stärken nicht ausgenutzt.“ Denn immer wieder kreierte Konstanz gute Lösungen und Chancen, warf den eingewechselten Weinsberg-Keeper Tobias Krems jedoch „berühmt“, so der HSG-Coach zähneknirschend. Zu Beginn des Spiels hatten die HSG-Talente noch die aus zahlreichen Zeitstrafen resultierenden Überzahlsituationen toll ausgespielt, allerdings mit zunehmender Spieldauer zugleich Probleme mit den Shootern im Rückraum der Hausherren bekommen. „Dadurch kommen wir nicht richtig weg und Weinsberg zur Pause wieder ran“, bemerkte der 32-Jährige. Eine gewisse Unruhe machte sich so langsam in seiner Mannschaft breit, die für ihren Trainer lange Zeit „klar besser“ war und in dieser Phase hätte mehr an Vorsprung mitnehmen hätte können, vielleicht sogar müssen.

 

In den letzten zehn Minuten brach die HSG dann ein, konnte das zuvor hohe Niveau nicht halten, während die Württemberger, euphorisiert von der Aufholjagd, immer stärker wurden. „Wir machen uns mit den vergebenen Freien selbst Druck“, ärgerte sich Stocker. Dazu gesellten sich nun einige technische Fehler, sodass er zum Schluss kam, dass „wir den möglichen Sieg leider etwas hergeschenkt haben. Man muss in Weinsberg sicher nicht gewinnen, aber nachdem, wie wir gespeilt und Lösungen gefunden haben, muss man Zählbares holen. Da ist uns nicht gelungen.“ Der letzte Schritt, die Nerven fehlten den Youngsters dieses Mal. „Aber spielerisch bin ich zufrieden“, meinte der ehemalige Zweitligaspieler. „Es war temporeich, intensiv und kämpferisch. Beide Teams wollten unbedingt gewinnen. Schade und ärgerlich, dass es nicht wir waren, die es geschafft haben, sich zu belohnen. Aber es geht weiter.“ Am Samstag, 20 Uhr, stellt sich der SV Fellbach in der Schänzle-Sporthalle vor.

 

HSG Konstanz U23: Lukas Herrmann, Moritz Ebert (beide Tor); Joel Mauch (3/2), Kai Mittendorf (2), Benjamin Schweda (4/4), Lars Michelberger, Pascal Mack (1), Patrick Volz (4), Samuel Löffler (6), Jerome Portmann (1), Alexander Lauber (5), Carl Gottesmann (1), Jonas Löffler (1), Jonas Hadlich (1).

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