Ralf Bader
Head Coach
Seit 2015 wirkt Ralf Bader nach seiner Zeit als Spieler in Pfullingen und Neuhausen Erms (jeweils bis 1. Bundesliga) als Trainer, nachdem er bereits während seiner Spielerkarriere in Tübingen Sportwissenschaft studiert hatte. Nach den ersten Schritten als Coach der JSG Echaz-Erms und des TSV Neuhausen/Filder, den er zum Aufstieg in die 3. Liga führte, folgte eine Station in der 1. Bundesliga bei der SG BBM Bietigheim. Danach gelang ihm mit dem TV Großwallstadt bei seinem Engagement von 2019 bis 2022 der sofortige Aufstieg in die 2. Bundesliga und die dortige Etablierung. Im Oktober 2023 trat er das Traineramt beim damaligen Schweizer Erstligisten HSC Kreuzlingen an, den er zur ersten Playoff-Teilnahme der Vereinsgeschichte führte, ehe sich der Club aufgrund finanzieller Schwierigkeiten freiwillig in die dritthöchste Spielklasse zurückzog. Seitdem war er im Jugendbereich des HSC tätig und wollte eigentlich in den nächsten Jahren keine neue Stelle im Leistungssport annehmen – bis die HSG nach dem aus persönlichen Gründen erfolgten Ausscheiden von Vitor Baricelli anklopfte.
Der zweifache Vater, der mit seiner Familie in unmittelbarer Nähe der Schänzle-Sporthalle sesshaft geworden ist, hatte zuletzt einige Anfragen abgelehnt. Die Aufgabe bei der HSG sah er jedoch als „unglaublich spannend“ an. Eine, für die er wenig Zeit bis zur Zusage brauchte. Bader: „Ich hatte sofort super Gespräche mit André. Wir hatten dieselbe Vorstellung was Ziele und Wege des Vereins sein könnten.“ Somit war für den 45-Jährigen schnell klar: „Diese Chance musste ich ergreifen, wer weiß, ob und wann sie nochmal kommt.“