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Nach elftem Sieg in Serie: HSG Konstanz ist vorzeitig Herbstmeister

Joschua-Braun-HSG-Konstanz-Oppenweiler Joschua Braun und die HSG Konstanz unaufhaltsam: Sieg Nummer elf in Serie bescherte die vorzeitige Hinrunden-Meisterschaft.

3. Liga:

HC Oppenweiler/Backnang – HSG Konstanz 21:29 (10:16)

 

Die HSG Konstanz ist auch im elften siegreichen Spiel hintereinander nicht zu stoppen. Beim HC Oppenweiler/Backnang feierte der Drittliga-Spitzenreiter einen zu keiner Zeit gefährdeten, sehr souveränen 29:21 (18:13)-Start-Ziel-Sieg. Mit nun 26:4 Punkten steht die HSG bereits vor dem letzten Hinrunden-Spiel am Sonntag, 17 Uhr, in der Schänzle-Sporthalle gegen Zweitliga-Absteiger Saarlouis vorzeitig als Herbstmeister fest.

 

Die Gier auf diesen elften Erfolg, sie stand den Spielern der HSG Konstanz schon dem Anpfiff in die Gesichter geschrieben. Höchste Konzentration, Entschlossenheit und große Lust auf den nächsten Erfolg war in den Mienen von Paul Kaletsch, Tim Jud, Fabian Wiederstein und Co. abzulesen. Kein Lächeln, voller Fokus auf ein schweres Auswärtsspiel. Und genauso wenig hatte wenig später Oppenweiler/Backnag zu lachen. Wie Fabian Wiederstein im Innenblock zusammen mit Felix Krüger ackerte – ein echtes Bollwerk. Wie Torwart Simon Tölke erneut zur Stelle war, falls doch einmal etwas durchkam – ein bärenstarker Rückhalt. Und vor allem: Wie effektiv die HSG sich im Angriff zeigte – durchaus bemerkenswert. So gut wie kein technischer Fehler, viele gute Lösungen und Entscheidungen und dazu die individuelle Klasse von Kaletsch, Wiederstein Jud und Co. Das nötigte auch HCOB-Trainer Matthias Heineke Respekt ab. „Man muss schon eingestehen, dass wir gegen eine überragende Mannschaft gespielt haben“, sagte er. Sein Gegenüber Daniel Eblen stimmte in das Lob ein und meinte: „Wir haben sehr gut gedeckt und sehr wenige Fehler gemacht. So wird es für jeden Gegner schwer.“

 

In den letzten acht Spielen kam Oppenweiler/Backnang stets auf mindestens 30 erzielte Tore. Doch gegen die Mannschaft vom Bodensee war die zuvor drittbeste Offensive der Liga, etwas ersatzgeschwächt, weit davon entfernt. Zu abgeklärt, souverän und fokussiert wirkten die Konstanzer, die im Angriff bis auf ein paar vergebene Abschlüsse von Außen zumeist sehr ruhig und überlegt erfolgreich zum Abschluss kamen. Wieder war dabei vor allem Fabian Wiederstein trotz meist dreifacher Bewachung und harter Zweikämpfe fair kaum zu stoppen. Dazu verschärften die Gäste immer wieder geschickt das Tempo, um über 5:2 nach 20 Minuten bereits mit 12:5 in Front zu gehen. Die Deckung der HSG sei die beste seit Jahren, die man in Oppenweiler gesehen habe, meinte ein Anhänger der Hausherren. Kapitän Tim Jud sah dennoch noch Luft nach oben: „Wir hatten schon bessere Phasen in der Abwehr. Klar sind wir über das ganze Spiel sehr gut gestanden, aber es gibt noch Potenzial zur Verbesserung, obwohl wir mit 21 Gegentoren zufrieden sein können.“

 

Joschua Braun besorgte von Rechtsaußen die 21:13-Führung nach etwas mehr als 36 Spielminuten für seine Farben. Die waren ohne Fabian Maier-Hasselmann angereist und konnten Kapitän Tom Wolf nach seiner Verletzung schonen. Den beruhigenden Acht-Tore-Abstand konnten die Württemberger zur Freude der über 30 gut hörbaren HSG-Fans bis zum Schluss dennoch nicht mehr verkürzen. Trotz hohen Tempos suchte Konstanz dabei auch in der zweiten Hälfte kaum das Risiko, sondern fand stets die klare Abschlussmöglichkeit. Und diese ließen sich nun Samuel Wendel, Felix Krüger und Joschua Braun nicht nehmen, sodass sich Daniel Eblen erneut über eine starke Mannschaftsleistung freuen durfte.

 

„In Neuhausen haben zu Beginn vielleicht ein paar Prozent gefehlt“, erklärte der HSG-Coach die bemerkenswerte Konzentration seiner Schützlinge von der ersten Sekunde an. „Das lief ja nicht bewusst ab, aber die Jungs haben gemerkt, wie wichtig und mitentscheidend der Start dafür ist, was sich für ein Spiel entwickelt.“ In Oppenweiler war es eines, das die HSG klar beherrschte. Maximilian Wolf, eingewechselt für die letzten sieben Minuten, musste in dieser Zeit dank toller Paraden keinen einzigen Gegentreffer hinnehmen und lag sich später nach dem 29:21-Sieg mit seinen Mitspielern in den Armen. Der Lohn für die Siegesserie von elf Partien: Die Herbst- beziehungsweise Hinrunden-Meisterschaft, die Konstanz schon vorzeitig nicht mehr zu nehmen ist. „Schön natürlich“, freute sich Tim Jud. „das nehmen wir sehr gerne mit.“ Sein Trainer gibt hingegen nichts auf die inoffizielle Herbstmeisterschaft, über die sich die Fans nach dem Spiel gefreut haben. „Das ist ja nichts wert“, zuckte er mit den Schultern und meinte: „Wir haben gesehen, wenn wir konzentriert spielen und wenige Fehler machen, passt es. Nach unserem schweren Saisonstart war diese Serie sehr wichtig.“

 

Das letzte Rückrundenspiel wartet nun am Sonntag, 17 Uhr, daheim am Schänzle gegen Zweitliga-Mitabsteiger HG Saarlouis.

 

HSG Konstanz: Maximilian Wolf, Simon Tölke (Tor); Michel Stotz, Fabian Schlaich (2), Jerome Portmann, Tom Wolf, Fabian Wiederstein (3), Paul Kaletsch (8/5), Felix Krüger (4), Joschua Braun (3), Tim Jud (7), Tim Keupp, Samuel Wendel (2).

 

Zuschauer: 500 in der Gemeindehalle Oppenweiler.

 

Schiedsrichter: Dominik Schek und Marco Wittemann.

 

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