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Straffes Vorbereitungsprogramm, neuer Crossfit-Partner und Highlight gegen Erstligist

Samuel-Wendel-HSG-Konstanz-Vorbereitung Samuel Wendel und Co. sind wieder in die Vorbereitung gestartet.

Nach den Strapazen und der hohen Belastung vor dem Jahreswechsel war zunächst Regeneration und das Auskurieren diverser Wehwehchen angesagt. Am 13. Januar starteten die Zweitliga-Handballer der HSG Konstanz wieder voll in die Vorbereitung auf die Rückrunde in der 2. Bundesliga. Cheftrainer Daniel Eblen und Sportchef Andre Melchert haben dafür ein straffes Programm mit zwei Trainingseinheiten am Tag, einem Testspiel und einem hochkarätig besetzten Turnier zusammengestellt. Beim Hohenlohe-Cup in Öhringen wird sich die HSG unter anderem mit dem Erstligisten HC Erlangen messen.

 

13 Punkte konnte Konstanz vor der EM-Spielpause ergattern und steht damit über den beiden Abstiegsrängen – allerdings auf dem Relegationsplatz. Angesichts dieser Ausbeute ist Andre Melchert bei der Bewertung der Bilanz hin- und hergerissen. „Hätte man mir den aktuellen Stand vor der Saison so angeboten“, erklärt er, „wäre ich zufrieden gewesen und jeder hätte sofort unterschrieben.“ Auf der anderen Seite stehen ganze sechs (!) Partien, die mit ein bis drei Toren ganz knapp verloren wurden. In acht weiteren konnte der Aufsteiger vom Bodensee punkten. Damit wird deutlich, dass sich die Gelb-Blauen in fast jedem Duell bis meist zur letzten Sekunde auf Augenhöhe bewegt hatten. Platz elf bei den erzielten sowie kassierten Toren spricht ebenso eher für Mittelfeld als Relegationsrang – doch das gute Torverhältnis könnte in der unglaublich engen Liga, lediglich drei Punkte liegt die HSG hinter Rang zwölf, noch ein mitunter entscheidender Vorteil werden.

 

„Wir haben ein, zwei doofe Spiele liegen gelassen. Das hätte nicht sein müssen“, ärgert sich Melchert immer noch und benennt damit zugleich den Grund für seine gespaltenen Gefühle bei der Bilanz. So sei man nicht ganz im Soll und man wisse, dass diese Begegnungen „nicht gut waren. Ansonsten haben wir aber richtig gut mitgehalten – auch auswärts.“ Dafür sei jedoch das Leistungsoptimum nötig, fordert der Sportliche Leiter, „sonst geht es ganz schnell in die andere Richtung wie gegen Hüttenberg.“

 

Die hohe Belastung der letzten Monate war den Konstanzern hier deutlich anzumerken. Bedingt auch durch das monatelange verletzungsbedingte Fehlen der Leistungsträger Joschua Braun und Tim Jud. Nun gibt es gute Nachrichten: Beide sind wieder fit, konnten bereits im athletischen Bereich an sich arbeiten und steigen nun wieder voll in das Mannschaftstraining ein. „Jetzt müssen wir zusehen, athletisch topfit in die Rückrunde zu gehen“, so Melchert. Vormittags steht meist Athletiktraining mit Jessica Bregazzi auf dem Programm, abends wird in der Halle trainiert. Für das Athletiktraining stehen der HSG mit den brandneuen Crossfit-Hallen des neuen Partners Cube3 auf über 800 Quadratmetern perfekte Bedingungen zur Verfügung. Cube3 gehört zum Zentrum für Ganzheitliche Therapie Astorgano und Mai, dem bereits bestehenden Physiotherapie-Kooperationspartner. „Uns stehen damit zwei große Hallen für das Athletiktraining als Mannschaft zur Verfügung“, freut sich Melchert. Die zusätzlichen individuellen Einheiten werden weiterhin beim Fitnesspartner Club Aktiv durchgeführt.

 

Spielpraxis möchte sich der Tabellensechzehnte der Zweiten Liga mit einem Testspiel am 16. Januar, 20.15 Uhr, beim 21-fachen Schweizer Meister GC Amicitia Zürich und vor allem am 25. Januar beim top besetzten Hohenlohe-Cup in Öhringen holen. Um 16.15 Uhr trifft Konstanz auf den HC Erlangen. Nach dem Duell mit dem Tabellenelften der 1. Bundesliga – der Ex-Club von Torwart Michael Haßferter – steht zudem noch ein Kräftemessen mit den Eulen Ludwigshafen aus der 1. oder der DJK Rimpar aus der 2. Bundesliga bevor. „Ein perfektes Turnier mit zwei guten Spielen für uns“, freut sich der Sportchef, der damit rechnet, dass in den verbleibenden 16 Spielen in der 2. Bundesliga mehr Punkte als in der Hinrunde nötig sein werden, um den Klassenerhalt zu realisieren.

 

Seine Ansage ist deshalb klar und unmissverständlich: „Wir müssen die Punkte gegen die direkten Konkurrenten holen. Zwei, dreimal haben wir in der Hinrunde hier gepatzt Das heißt, dass wir sie nun woanders holen müssen.“ Neun der 13 erkämpften Punkte konnten dabei daheim in der „Schänzle-Hölle“ erkämpft werden. Dazu trug insbesondere der phänomenale Rückhalt von der Tribüne bei. Mit im Schnitt aktuell 1260 Fans pro Heimspiel bewegt sich die HSG auf einen neuen Allzeit-Zuschauerrekord zu: Die Bestmarke aus der Saison 2016/17 mit knapp 1300 Besuchern pro Partie könnte angesichts der noch bevorstehenden Highlights gegen Hamburg, Essen und des Bundesliga-Superballs fallen. Auch dies macht Melchert vor dem Zweitliga-Start am 1. Februar bei Erstliga-Absteiger Bietigheim Hoffnung, dass es im Sommer ein Happy End geben wird. Und: „Wenn wir abrufen, was wir können, bleiben wird drin“, sagt er.

 

Die Termine im Überblick:

16. Januar, 20.15 Uhr, Saalsporthalle Zürich: GC Amicitia Zürich – HSG Konstanz

25. Januar, ab 14.30 Uhr: Hohenlohe-Cup in Hohenlohe-Halle Öhringen mit HC Erlangen, Eulen Ludwigshafen, DJK Rimpar und HSG Konstanz

2. Bundesliga: 1. Februar, 19.30 Uhr, EgeTrans-Arena: SG BBM Bietigheim – HSG Konstanz

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