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Große Abschlussparty und emotionale Verabschiedungen zum Saisonfinale gegen Bundesliga-Absteiger Eisenach

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Es wird hochemotional: Neben Matthias Stocker werden sich auch Simon Flockerzie und Patrick Glatt komplett vom aktiven Handball verabschieden, während Gregor Thomann nach Balingen zurückkehrt.

 

2. Handball-Bundesliga:

HSG Konstanz – ThSV Eisenach

(Samstag, 18 Uhr, Schänzle-Sporthalle)

 

Vergangenes Wochenende ist viel Druck von den Verantwortlichen und den Spielern der HSG Konstanz abgefallen. In einer 2. Handball-Bundesliga, die so ausgeglichen wie nie war und in der so viele Punkte zum Klassenerhalt nötig waren wie nie zuvor, konnte sich die HSG Konstanz nach der Süddeutschen Meisterschaft im letzten Jahr nun vorzeitig für eine phänomenale Spielzeit mit dem Klassenerhalt belohnen. Rund um das letzte Saisonspiel mit der erneut ausgerufenen gelben Wand im Rücken gegen Bundesliga-Absteiger ThSV Eisenach am Samstag, 18 Uhr, in der heimischen „Schänzle-Hölle“ steigt nun die große Abschluss- und Klassenerhaltsparty – und vier emotionale Verabschiedungen von teils langjährigen Leistungsträgern.

 

Einer, der im ersten Moment der „Freude und Erlösung, einer Mischung aus allem“, wie er selbst sagt, nach einer intensiven, nervenaufreibenden Spielzeit „einfach nur saumäßig müde war“, ist Trainer Daniel Eblen, der nun nach ein paar Tagen Abstand zum 30:26-Sieg in Neuhausen mit anschließendem Jubel über den Klassenverbleib sagt: „Tag für Tag begreift man mehr, dass wir es geschafft haben. Damit konnte man vor Saisonbeginn nicht rechnen, deshalb ist die Freude umso größer.“ 35 Punkte konnte Konstanz sich bislang erkämpfen, 21 davon vor eigenem Publikum. Trotz der Feierlichkeiten rund um das letzte Heimspiel – oder gerade deshalb – möchte der A-Lizenzinhaber auch im letzten Auftritt seiner Mannschaft vor einer kurzen Sommerpause noch einmal die treuen, begeisterungsfähigen Fans mitreißen und mit einem positiven Eindruck in die Handball-Pause verabschieden.

 

Mit voraussichtlich vollem Kader und einer spektakulären Überraschung des Fanclubs, der die gelbe Wand in ganz neuem Licht erscheinen lassen will, kann er das Spiel gegen Bundesliga-Absteiger Eisenach angehen – wer letztendlich spielt, lässt er aber noch offen. So sagt er zwar, dass die Spieler, die die HSG verlassen, noch einmal ihre „verdiente Bühne“ bekommen sollen, doch wie und ob alle der vier Abgänge zum Einsatz kommen, wollte er noch nicht verraten. „Wir wollen noch einmal ein ordentliches Spiel machen“, erklärt der Chefcoach, „und so den Zuschauern noch einmal danke sagen für ihre überragende Unterstützung in diesem Spieljahr.“

 

Zwar hat der Gegner, einer der traditionsreichsten Handballvereine der Bundesrepublik, nach dem Abstieg aus der 1. Bundesliga derzeit größere Verletzungssorgen, doch das hinderte das Team des jungen Trainers Christoph Jauernik nicht, drei der letzten vier Spiele zu gewinnen, dabei die Spitzenteams Bietigheim und Hüttenberg zu besiegen und auch den Lauf des TV Emsdetten mit sechs Siegen in den letzten sieben Spielen zu stoppen. Dies zeigt eindrücklich das Potenzial, das auch im reduzierten Eisenacher Profi-Aufgebot steckt. Daniel Eblen haben die zuletzt gezeigten Leistungen des Tabellensiebten aus der thüringischen 42000-Einwohner-Stadt durchaus begeistert: „Eisenach ist super zusammengerückt und hat mit reaktivierten Kräften und einigen Jugendspielern tolle Lösungen präsentiert. Damit war der ThSV sogar gegen die Spitzenmannschaften richtig gut drauf.“

 

Allerdings bürgen Spieler wie Stanislaw Grobtschuk im Tor, der Däne Nicolai Hansen am Kreis, Adrian Wöhler, Dirk Holzner und vor allem Matthias Gerlich im Rückraum nach wie vor für extrem große Qualität. 2,04-Meter-Hüne Matthias Gerlich steht mit 205 Toren auf Platz sieben der besten Torschützen und 174 Feldtoren auf Rang fünf der besten Angreifer aus dem Spiel heraus.

 

Selbst wenn es nicht mehr um alles oder nichts geht, Gästetrainer Christoph Jauernik stellt klar, dass der siebte Tabellenplatz und ein Auswärtssieg das Ziel seien. „Wir fahren nicht zum Bespaßen an den Bodensee“, so der 33-Jährige. Im Februar war Konstanz allerdings nach einer furiosen Aufholjagd dicht davor, Zählbares aus der berühmten Werner-Aßmann-Halle zu entführen. Ein vergebener Siebenmeter zur möglichen Führung kurz vor dem Ende besiegelte schließlich allerdings doch die unglückliche und letztlich zu hohe 22:26-Niederlage der HSG. „Sollte sich uns die Chance auf einen Sieg ergeben, wollen wir sie nutzen“, sagt Daniel Eblen. „Wir wollen ein letztes Mal zeigen, was wir können und was uns ausgemacht hat.“

 

Schließlich soll danach ausgelassen eine der erfolgreichsten Spielzeiten der Vereinsgeschichte mit einer großen Party und bester Stimmung gefeiert werden. Außerdem werden mit Simon Flockerzie, Matthias Stocker, Patrick Glatt und Gregor Thomann teils langjährige Leistungsträger emotional verabschiedet. Eblen: „Das gehört jedes Jahr dazu, aber alle vier waren wichtige Stützen. Sie haben es sich verdient, einen gebührenden Abschied zu bekommen.“ Gregor Thomann winkt sogar noch ein Podestplatz in der Torschützenliste, sollte er zwei Tore auf Georg Pöhle vom TV Emsdetten aufholen. Somit sind für die Gastgeber viele gute Gründe vorhanden, nochmals Vollgas zu geben, ehe die HSG von der Stadt Konstanz in Person von Bürgermeister Dr. Andreas Osner geehrt werden wird.

 

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