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„Gefühl, dass wir eine vernünftige Saison spielen werden“: Start voller Vorfreude daheim gegen Dresden

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2. Handball-Bundesliga:

HSG Konstanz – HC Elbflorenz Dresden

(Freitag, 20 Uhr, Schänzle-Sporthalle)

 

„Es kribbelt, jetzt geht es richtig los“, sagt Peter Schramm. Der Neuzugang spricht damit für alle Akteure der HSG Konstanz, die nach sieben Monaten ohne Heimspiel dem Start in der 2. Bundesliga am Freitag, 20 Uhr gegen Dresden entgegen fiebern. Wir haben alle Informationen vor der siebten Saison der HSG in der stärksten zweiten Liga der Welt im Check.

 

Fans und Tickets

Die „Schänzle-Hölle“ und die frenetische Anfeuerung der Fans war für die HSG immer besonders wichtig und für eine große Heimstärke mitverantwortlich – und wird es auch in Zukunft sein, ist sich Andre Melchert sicher. „Wir haben das im Testspiel gegen Balingen gemerkt“, so der Sportchef. „Da kam richtig Stimmung rüber auf das Spielfeld und das wird in der Meisterschaft nochmal deutlich mehr. Das wird nach der langen Pause einen Extraschub geben.“ Auch wenn vorerst statt bis zu 1 900 Fans nur um die 550 mit dabei sein dürfen: Die Schänzle-Hölle bleibt ein stimmungsvoller Hexenkessel. Dafür wird alleine schon Block A mit dem Fanclub sorgen. Noch sind freie Tickets unter www.hsgkonstanz.de/tickets erhältlich – auch als Mobile Ticket für das einfache Abscannen vom Bildschirm. Für ausreichend Abstand und ein detailliertes Hygienekonzept, das Hygieneordner überwachen, ist in und vor der Halle gesorgt.

 

>> Zum Hygienekonzept

 

Kader und Neuzugänge

So ausgeglichen wie jetzt war die HSG Konstanz wohl noch nie besetzt. Auf jeder Position strahlt sie Torgefahr aus und formiert wieder wie schon traditionell eine bissige Deckung mit guten Torhütern. Gerade Peter Schramm (Pfadi Winterthur) sorgt mit seiner internationalen Erfahrung im Innenblock und Wurfkraft aus der zweiten Reihe für ganz neue Möglichkeiten und mehr Räume für seine Mitspieler. Die HSG ist so noch unberechenbarer geworden, zumal Neuzugang Markus Dangers am Kreis (Pfadi Winterthur) eine echte Waffe ist. Mit David Knezevic (Frisch Auf Göppingen) und Felix Jaeger (HSG Krefeld) kamen zudem zwei große Talente hinzu, die dafür sorgen sollen, die Last im Rückraum auf deutlich mehr Schultern als in den Jahren zuvor zu verteilen. Mit Beachhandball-Nationaltorwart Moritz Ebert und Patrick Volz gelang zwei weiteren eigenen Jugendspielern der Sprung in den Zweitliga-Kader. Melchert: „Peter tut uns mit seiner Art vorne wie hinten gut. Er war vom ersten Training an Führungsspieler.“

 

>> Alles zum Kader und den Spielern

 

Ziele

Der Klassenerhalt. Der Sportliche Leiter sieht sein Team dafür „gut gerüstet. Ich habe das Gefühl, dass wir eine vernünftige Saison spielen werden.“ Denn noch nie habe er von der ganzen Mannschaft ab dem ersten Training durch eine überaus lange Vorbereitung „immer 100 Prozent Konzentration gespürt. Die Jungs sind extrem fokussiert und wollen unbedingt etwas reißen.“ Klingt vielversprechend und wurde mit starken Vorbereitungsspielen gegen zahlreiche Bundesligisten schon untermauert.

 

Der Gegner: Dresden

Zum Saisonauftakt kommt am Freitag, 20 Uhr, der HC Elbflorenz Dresden an den Bodensee. Der einzige Club überhaupt, der keinerlei finanzielle Sorgen hat – trotz Corona-Krise, einbrechender Ticketing- und Catering-Einnahmen sowie hohen Zusatzkosten durch die Corona-Testungen der Mannschaft und des Umfeldes. Dafür sprach Mäzen Uwe Saegeling eine Finanz-Garantie aus. Der hochkarätig bestückte Kader mit einigen Ex-Bundesligaspielern wie Mario Huhnstock und Jonas Thümmler wurde so noch einmal kurzfristig mit einem alten Konstanzer Bekannten aufgestockt: Nach einem halben Jahr in Pforzheim und Hamm und zuvor einem in Bietigheim steht Michael Oehler nun im Dresdner Aufgebot.

 

Die 2. Bundesliga

19 statt 18 Teams, keine Absteiger aus Liga eins, dafür vier starke Aufsteiger bestimmen das Feld. Melchert  schätzt die 2. Liga deshalb als „noch stärker als letztes Jahr“ ein, vor allem in der Breite und im unteren Bereich. Die Leistungsdichte sieht er noch höher als zuletzt. Zugleich wird die Liga vermutlich so schwer wie noch nie einzuschätzen sein. „Für jeden Verein geht es darum, dass er finanziell überlebt“, sagt der Applications Manager. „Das wird schwer genug. Sportlich erwarte ich acht bis neun Teams, die um den Klassenerhalt kämpfen.“ Mittendrin die HSG Konstanz. „Ich bin guter Dinge“, strahlt Peter Schramm jene ansteckende Vorfreude aus, die sich auf das ganze Team übertragen hat.

 

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