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HSG mit zwei Rückkehrern „in gutem Test“ deutlich in Zürich erfolgreich

Joschua-Braun-HSG-Konstanz-BBM Verkappter

Testspiel:

GC Amicitia Zürich – HSG Konstanz 25:30 (8:16)

 

Der erste Wettkampf nach zuvor dreieinhalb intensiven Trainingstagen verschaffe Cheftrainer Daniel Eblen einige zumeist positive Erkenntnisse. Viel von dem, was am Tag zuvor trainiert und gegen den 21-fachen Schweizer Meister GC Amicitia Zürich gefordert wurde, konnte lange Zeit umgesetzt werden. Nach früher Neun-Tore-Führung stand damit am Ende ein ungefährdeter 30:25 (16:8)-Sieg. Nächster Testlauf ist am 25. Januar beim Hohenlohe Cup gegen den Erstligisten HC Erlangen.

 

Ohne Torwart Michael Haßferter, Ungarns Junioren-Nationalspieler Aron Czako und Tim Keupp, dafür aber wieder mit den Rückkehrern Tim Jud und Joschua Braun, die beide nach monatelanger Verletzungspause gute Comebacks feierten, diktierte die HSG Konstanz von Beginn an das Geschehen. Auf der Abwehr lag der Fokus – und die funktionierte prächtig. Die Eidgenossen taten sich extrem schwer, Lücken für einen Abschluss zu finden und wenn es ihnen einmal gelang, war Keeper Simon Tölke in der ersten Halbzeit reihenweise zur Stelle. Mit tollen Paraden und schnellen Pässen in den Tempogegenstoß ebnete er den Weg zur frühen 8:2-Führung (11.). Auch zwei Siebenmeter fischte Tölke weg. „Wir haben eine richtig gute erste Hälfte gespielt, vor allem in der Defensive“, befand Eblen. Vorne hingegen war sein Team zu inkonsequent und ließ doch einige freie Großchancen aus. „Das tempo war okay, aber in den Abschlüssen hat es bei beiden Mannschaften noch nicht gestimmt“, merkte der 45-Jährige dazu kritisch an. Für einen herrlichen Kempa-Trick galt dies freilich nicht.

 

Zürich, das schon ein Testspiel bestritten und gewonnen hatte, musste vier Minuten vor der Pause schon einen 8:13-Rückstand hinnehmen, zur Halbzeit führte Konstanz bereits 16:8. Im zweiten Durchgang legten die Gäste, die nun spürbar einen Gang herunterschalteten, stets mit neun bis sieben Toren vor. In den letzten 15 Minuten, nach 23:15-Führung, ließen sie im Gefühl des sichern Sieges und nach vielen Wechselrochaden die Zügel jedoch zu sehr schleifen. Die Eidgenossen, von denen sich die HSG im August noch mit einem 30:30-Unentschieden getrennt hatten, nutzten die nachlassende Konsequenz und Konzentration zur Resultatsverbesserung und verkürzten noch auf 25:30. „Die Abwehr war in der zweiten Hälfte auch okay, im Zentrum eigentlich ganz gut“, so Eblen. Über Mismatches auf der Seite kassierten die Gelb-Blauen jedoch viel zu viele Gegentore. Im Gesamten sei es „ein gutes Vorbereitungsspiel“ gewesen. Nach der Analyse des Spiels wird er die nächsten Trainingsschwerpunkte festlegen. Die Generalprobe vor dem Zweitliga-Start am 1. Februar in Bietigheim wird am 25. Januar in Öhringen beim Hohenlohe Cup mit dem HC Erlangen und den Eulen Ludwigshafen aus der 1. sowie den Rimpar Wölfen und der HSG aus der 2. Bundesliga stattfinden.

 

Die Termine im Überblick:

25. Januar, ab 14.30 Uhr: Hohenlohe-Cup in Hohenlohe-Halle Öhringen mit HC Erlangen, Eulen Ludwigshafen, DJK Rimpar und HSG Konstanz

2. Bundesliga: 1. Februar, 19.30 Uhr, EgeTrans-Arena: SG BBM Bietigheim – HSG Konstanz

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