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Michel Stotz: „Müssen uns am Ende auch für die Verletzten belohnen und Punkte holen“

Michel-Stotz-HSG-Konstanz-Coburg Fünf Tore mit fünf Würfen: Michel Stotz

Auch gegen den Tabellenzweiten HSC 2000 Coburg war die HSG Konstanz ganz dicht am doppelten Punktgewinn, konnte sich jedoch nicht für eine tolle Leistung erneut nicht belohnen (25:28).  Mit Tim Jud, Joschua Braun und Fabian Wiederstein fehlten der HSG drei zentrale Anker. Kreisläufer Michel Stotz (20) kompensierte mit fünf Treffern in fünf Versuchen in der Offensive das Fehlen von Fabian Wiederstein.

 

Im Interview mit HSG-Pressesprecher Andreas Joas spricht einer der Youngster über seinen tollen Tag, die nächste bittere Lehrstunde und die Wochen der Wahrheit vor Weihnachten.

 

Ein Déjà-vu heute, oder?

Es passiert uns viel zu häufig, dass wir Punkte holen können und es einfach nicht machen. Da müssen wir jetzt endlich einmal daraus lernen und es am Schluss disziplinierter zu Ende spielen. Und zumindest einen Punkt mitnehmen. Das wäre auf jeden Fall drin gewesen.

 

Ohne Tim Jud, Joschua Braun und Fabian Wiederstein dem Tabellenzweiten Coburg dennoch so die Stirn geboten. Wie ist das gelungen?

Wir haben uns vorgenommen, zusammenzustehen und das so gut wie möglich wettzumachen, auch wenn das natürlich beim Ausfall dieser guten Spieler nicht so einfach auszugleichen ist. Trotzdem haben wir Großteile des Spiels anschaulich gespielt und einen großen Kampf gezeigt. Man kann uns denke ich nicht vorwerfen, dass wir nicht alles reinhauen. Aber wie schon gesagt: Am Ende müssen wir uns auch für die Verletzten belohnen und Punkte holen.

 

 

Zwei Punkte wären dir lieber gewesen. Dennoch: Michel Stotz hatte Coburg wohl nicht ganz auf dem Zettel.

Ich hatte einen kleinen Lauf, das kann ich schon so sagen. Aber den Sieg hätte ich lieber gehabt. Jetzt kann man sich noch nicht so richtig darüber freuen, aber das kommt vielleicht noch. So befreit aufzuspielen, das ist das Schöne am Handball.

 

Die Kulisse heute war schon auf der Tribüne Gänsehaut. Wie war es unten?

Atemberaubend! Nach jedem Tor stehen 1400 Fans auf. Wie immer hier eine Mega-Stimmung, die hat uns super nach vorne gepeitscht, ohne das hätten wir es bestimmt nicht so lange so eng machen können.

 

Nun stehen richtungsweisende Wochen mit Duellen gegen direkte Konkurrenten bevor. Am Samstag geht es los in Ferndorf.

Wir werden alles geben, um unsere direkten Konkurrenten jetzt mal hinter uns zu lassen und ein kleines Polster auf die Abstiegsränge zu erarbeiten.

 

Fragen: Andreas Joas

 

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