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Matchwinner Max Wolf: „Lieber mal nicht so gut spielen und dreckig gewinnen als umgekehrt“

Jubel-HSG-Konstanz-Max-Wolf-und-Fynn-Beckmann Max Wolf und Fynn Beckmann voller Freude über den wichtigen Heimsieg gegen Dormagen.

Mit acht Paraden, darunter ein Siebenmeter, und über 38 Prozent gehaltenen Würfen auf sein Tor avancierte Maximilian Wolf gerad ein der Schlussphase zum Matchwinner beim wichtigen 31:28-Heimsieg der HSG Konstanz gegen Bayer Dormagen.

 

Im Interview mit HSG-Pressesprecher Andreas Joas spricht der Torhüter über seinen großen Einfluss, einen „dreckigen Sieg“ und die Rolle der frenetischen Fans.

 

Zur Halbzeit eingewechselt, sind später die freien Gegenstöße auf dich zugerollt. Wie kam es, dass du vor allem am Ende fast alles weggefischt hast?

Wir können zufrieden sein, weil wir gewonnen haben. Das ist das Wichtigste und das, was zählt. Die erste Halbzeit war schwer, weil wir vorne viele technische Fehler machen. Dadurch bekommen wir zu viele einfache Tore. Die zweite Hälfte war dann auch nicht so optimal. Ich versuche meinen Job immer bestmöglich zu machen. Heute hatte ich die Chance zu zeigen, was ich kann. Das hat einigermaßen geklappt.

 

Sind das nicht die Spiele als Torwart, die man liebt? Wenn man den Sieg festhält und einen so großen Einfluss auf das Spiel nimmt?

Für mich persönlich ist es natürlich schön, wenn man sozusagen wichtig wird. Für das Team ist es aber auch schön, wenn man das mal nicht braucht. Wenn man einfach mal ein normales Spiel hat, das runterspielt – was wir eigentlich auch können. Aber jetzt freue ich mich natürlich sehr.

 

 

War das nach der kleinen Durststrecke – trotz des Punktes in Lübbecke – so etwas wie ein keiner Befreiungsschlag?

Ich weiß nicht. Wir haben immer gut gespielt, viel Lob bekommen – aber trotzdem verloren. Daniel Eblen hat es auch schon gesagt: Lieber mal nicht so gut spielen und dreckig gewinnen als gut spielen und verlieren. Lieber so die Siege mitnehmen. Morgen stehen wir sicher glücklicher auf als zuletzt.

 

Wie sehr haben heute wieder die frenetischen Fans in kritischen Phasen auf das Spiel eingewirkt?

Neun Minuten vor Schluss gab es eine Auszeit. Es sind dann alle Fans aufgestanden und haben uns bis zum Schluss so nach vorne gepeitscht. Das sind gerade in so engen Spielen die paar Prozent oder paar mehr Körner, die den Ausschlag geben können. Die Fans haben sicher ihren Anteil an diesem Drei-Tore-Sieg. Danke dafür.

 

Fragen: Andreas Joas

 

 

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