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Konstanz verlassen in Würzburg die Kräfte

Konstanz verlassen in Würzburg die Kräfte

Diese Kräfte haben gefehlt: Rimpar gewann am Ende deutlich.

 

2. Handball-Bundesliga:

DJK Rimpar – HSG Konstanz 31:19 (14:11)

 

Die HSG Konstanz war dem Ansturm der nach der Niederlage am Freitag in Bietigheim bis in die Haarspitzen motivierten Rimparer Wölfe in der letzten Viertelstunde nicht mehr gewachsen. Nach einer zehnminütigen Torflaute in der Schlussphase musste sich die HSG am Ende deutlich mit 19:31 (11:14) geschlagen geben, geht aber dennoch mit einem guten Gefühl und zwei Punkten gegen die Topmannschaften Ludwigshafen-Friesenheim und Rimpar aus einem kräftezehrenden Doppelspieltag.

 

Einen ersten Rückschlag musste die HSG Konstanz schon vor Spielbeginn verkraften. Nach dem Saisonaus für Kreisläufer Sebastian Bösing in dieser Woche, dem nach Stefan Hanemann bereits zweiten Langzeitverletzten, musste auch noch Chris Berchtenbreiter am Sonntag mit einem Infekt passen. Somit lastete die ganze Last am Kreis auf Simon Flockerzie.

 

Zunächst erarbeitete sich auch der Gastgeber leichte Vorteile und eine Zwei-Tore-Führung (7:5, 12.), die die von einem lautstarken Fanblock unterstütze HSG Konstanz allerdings nach ersten Minuten, in denen Mathias Riedel Alleinunterhalter mit Treffern aus dem Feld war, konterte. Dreimal Paul Kaletsch und einmal Matthias Stocker drehten die Partie und brachten die HSG Konstanz beim nächsten großen Favoriten mit 9:7 in Führung (18.). Bereits jetzt entwickelte sich eine umkämpfte Partie zweier nicht fehlerfreier Mannschaften, denen die Anstrengungen des Spiels am Freitag deutlich anzumerken waren. Und wie erwartet dominierten vor allem die Torhüter die Partie, der zweit- und drittbeste der Liga gemessen an den aktuellen Paraden bei Heim- und Gastmannschaft. Beide Schlussmänner zeigten sich in Topform und vereitelten reihenweise Großchancen und Siebenmeter. Zur Pause führte Konstantin Poltrum das Duell leicht mit 12:7 gegenüber Max Brustmann an, seine Mannschaft hingegen lag dennoch in Rückstand.

 

Bittere letzte Spielminuten im ersten Durchgang bescherten den Unterfranken eine Drei-Tore-Führung, obwohl Konstanz noch in der 28. Minute zum 11:11 ausgleichen konnte. In Überzahl kam es dann knüppeldick und Rimpar traf noch mit der Pausensirene mit einem Spieler weniger zum 14:11, obwohl beiden Mannschaften in den ersten 30 Minuten einige technische Fehler unterlaufen waren.

 

Nach der Pause war der große Kräfteverscheiß vor allem den immer kraftloser wirkenden Konstanzern anzumerken, während Rimpar noch einmal einen Zahn zulegen konnte. Das, was die HSG am Freitag noch bärenstark gemacht hatte, offenbarten nun nur noch die Rimparer Wölfe. Allgemein fehlte bei Konstanz nun die Durchschlagskraft im Angriff, vor allem in Gestalt des am Freitag überragenden Tempospiels und des schnellen Rückzugs. Als Simon Flockerzie zum 20:17 (46.) verkürzte, war das Pulver endgültig verschossen. Zehn lange Minuten mühte sich das Eblen-Team vergebens um einen Torerfolg, während Rimpar im Rausch und bald im Wissen um den ersehnten Heimsieg zum 27:17 (55.) enteilt war.

 

„Man hat gesehen, dass Rimpar unbedingt gewinnen wollte“, bilanzierte Daniel Eblen. „Bei uns haben die Kräfte gefehlt, vor allem mental, nachdem wir Gegenstoß über Gegenstoß über uns ergehen lassen mussten. Rimpar hatte einfach mehr Körner.“ Zufrieden ist er in der Gesamtschau aber dennoch mit dem Wochenende: „Zwei Punkte gegen zwei solch starke Mannschaften kann sich sehen lassen, heute war der Gegner einfach deutlich besser.“

 

DJK Rimpar – HSG Konstanz 31:19 (14:11)

 

DJK Rimpar: Andreas Wieser, Max Brustmann (Tor); Sebastian Kraus (1), Stefan Schmitt, Dominik Schömig (4), Lukas Böhm (1), Julian Bötsch (3), Jan Schäffer (3), Patrick Schmidt (4/2), Steffen Kaufmann (5), Lukas Siegler (1), Max Bauer (1), Benedikt Brielmeier (5), Benjamin Herth (3).

Trainer: Dr. Matthias Obinger

 

HSG Konstanz: Konstantin Poltrum, Patrick Glatt (Tor); Fabian Schlaich, Gregor Thomann (2), Mathias Riedel (6), Simon Flockerzie (3), Matthias Stocker (2), Michael Oehler, Paul Kaletsch (5/3), Felix Krüger, Fabian Maier-Hasselmann, Felix Gäßler (1), Tim Jud.

Trainer: Daniel Eblen

 

Zuschauer: 1607.

 

Schiedsrichter: Köppl/Regner

 

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