Head Bundesliga mit Zertifikat farbig

bl saison

Berichte

„Nicht überbewerten, aber Spitzenposition ist erste Belohnung“: Simon Flockerzie im Interview

„Nicht überbewerten, aber Spitzenposition ist erste Belohnung“: Simon Flockerzie im Interview

Mit inzwischen 30 Jahren ist Kreisläufer Simon Flockerzie in der mit einem Durchschnittsalter von gerade einmal 21,8 Jahren zu den jüngsten Teams der Liga zählenden Mannschaft der HSG Konstanz der erfahrenste Akteur – und mit seiner ganzen Routine, Cleverness und nach wie vor vorhandenen außergewöhnlichen Klasse wertvoller für die Youngsters der HSG denn je. Der 2010 vom HBW Balingen-Weilstetten nach Konstanz gekommene gebürtige Weingartener arbeitet als Unternehmensentwickler in der Schweiz, nachdem er zuvor an der mit der HSG durch eine Kooperation zur Förderung des Spitzensports verbundenen HTWG Konstanz ein Masterstudium in Unternehmensführung abgeschlossen hat.

 

Im Gespräch mit HSG-Presssprecher Andreas Joas unterhielt sich der 1,86 Meter große durchsetzungsstarke Kreisspieler über die schöne Momentaufnahme Tabellenführung in der 3. Liga, gutes Training sowie präzise Vorbereitung auf jeden Gegner und blickt auf die schwere Aufgabe der HSG Konstanz am Samstag um 20 Uhr bei der SG H2Ku Herrenberg voraus.

 

Nach dem begeisternden 28:20-Heimsieg vor über 1000 Zuschauern gegen den bisherigen Tabellenzweiten Oppenweiler/Backnang und dem mit nunmehr 14:4 Punkten verbundenen Sprung an die Tabellenspitze der 3. Liga Süd wurde von Trainer und Mannschaft betont, dass dies nur eine wertlose Momentaufnahme sei. Ein gutes Gefühl beim Blick auf die Tabelle ist aber schon vorhanden?

 

Wir dürfen den aktuellen Zwischenstand nicht überbewerten. Aber natürlich freuen wir uns über den ersten Platz. Er ist eine erste Belohnung für viel harte Arbeit und einen guten Saisonstart. Nach fast einem ersten Drittel der Saison können wir endgültig sagen, dass wir endlich wieder einmal gut in die Saison gekommen sind. Gleichzeitig müssen wir höllisch aufpassen, denn ich habe selten eine so intensive Liga erlebt. Man hat hier keine Sekunde Ruhe und muss immer über 60 Minuten Vollgas geben – sonst ist nichts zu holen.

 

So wie in Nußloch und gegen Heilbronn…

 

Gegen Heilbronn haben wir es verpasst, nach dem Anschluss auch den Ausgleich zu markieren und den Umschwung herbeizuführen, weil wir zu unkonzentriert und hektisch waren. In Nußloch hat die gewohnte Stabilität in der Defensive gefehlt, dadurch waren wir bei einer Spitzenmannschaft letztlich ohne echte Chance. Allerdings haben wir aus diesem Spiel viel gelernt.

 

Wie gelingt es, sich scheinbar von Woche zu Woche weiter zu steigern?

 

Wir trainieren jeden Tag sehr intensiv und gut. Dazu bereitet uns Trainer Daniel Eblen mit einer unglaublichen Präzision auf jede Partie vor. Wir schauen viel Videomaterial jedes Gegners an und haben einen breiten, sehr guten Kader, der uns das ständige Wechseln und Hochalten des Tempos erlaubt. Gegen Oppenweiler hat sich zudem das Risiko eines doppelten Angriff-Abwehr-Wechsels gelohnt.

 

Was war außerdem ursächlich dafür, dass das Spitzenspiel zu einer recht klaren Angelegenheit zu Euren Gunsten wurde?

 

Die Abwehr stand gut und Kai Mittendorf und Michael Oehler haben die Qualität dort immer hochgehalten. Dazu waren wir taktisch top eingestellt und haben mit unserer 6:0-Deckung etwas defensiver als sonst agiert, das war der Schlüssel zum Erfolg. Wir kannten jeden Spielzug des HCOB und wussten genau, was wir wann machen mussten. Wir müssen einfach weiter in jedem Spiel so heiß und fokussiert sein.

 

Sollte das gelingen, seid Ihr dann schon dort, wo Du Euch gerne sehen würdest?

 

In der Offensive können wir den Ball sicher noch besser laufen lassen und das Gespür für die richtige Aktion im richtigen Moment entwickeln. Überdies könnte diese dann in einigen Situationen auch noch besser sitzen, könnten wir hier noch effizienter agieren.

 

Am besten schon am Samstag bei einem brandgefährlichen Gegner Herrenberg, der zuletzt mit einer beeindruckenden Aufholjagd nach einem Acht-Tore-Rückstand noch einen Punkt gegen Heilbronn ergatterte und gerade in eigener Halle wohl einer der unangenehmsten Gegner der Liga ist.

 

Wir müssen uns auf einen ganz heißen Tanz einstellen. In Herrenberg geht es immer hart zur Sache und es tut immer richtig weh, sich dort durchzubeißen. Auch wenn es richtig schwer wird: bei einem Gegner, der unter Druck und mit dem Rücken zur Wand steht, können wir uns erneut beweisen. Gegen Balingen haben wir schon einmal erfolgreich unter Beweis gestellt, dass wir uns mittlerweile auch gegen eine unbequeme 3:2:1-Deckung erfolgreich durchsetzen können.

 

Fragen: Andreas Joas

 

Zwei Spiele, vier Punkte und die Tabellenführung f...
HSG Konstanz II vor schwerer Auswärtshürde in Schm...

Ähnliche Beiträge

By accepting you will be accessing a service provided by a third-party external to https://hsgkonstanz.de/

Rothaus

a2r:media

Alexander Heitz

CineStar

Doser

Ingun

Randegger

Schwarz Aussenwerbung

Südstern - Bölle

 

sponsoren aesculap

Böhm Sport Konstanz

club aktiv

sponsoren Engel und Voelkers roll SW

Kempa

Spar- und Bauverein Konstanz eG

Stadtwerke Konstanz

Volksbank Konstanz

 sponsoren sk    

Facebook Twitter Instagram YouTube

Jugendzertifikat 2020

Jugendzertifikat 2018

2HBL

HBL Kampagne
HBL Kampagne

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Durch Benutzen der Seite stimmen Sie unserer Cookie-Politik und Datenschutzerklärung zu.