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„Wenn wir in Führung gehen, kippt die Partie“: Benjamin Schweda über Konstanzer Niederlage in Eisenach

„Wenn wir in Führung gehen, kippt die Partie“: Benjamin Schweda über Konstanzer Niederlage in Eisenach

Das erste Spiel im neuen Jahr für die HSG Konstanz war gleich ein ganz verrücktes. Nach schlechter erster Hälfte egalisierte Konstanz ohne sieben nicht einsetzbare Spieler einen Sieben-Tore-Rückstand und hatte mit einem Siebenmeter sogar die Chance zur Führung. Am Ende behielt Bundesliga-Absteiger Eisenach doch noch mit 26:22 (15:8) die Oberhand.

 

Im Gespräch mit HSG-Pressesprecher Andreas Joas versucht der 23-jährige Spielmacher Benjamin Schweda eine Erklärung für den schwachen Auftritt vor und die furiose Aufholjagd nach der Pause zu geben und blickt angesichts der Reaktion in den zweiten 30 Minuten zuversichtlich auf die „Hammer-Wochen“ mit Spielen in Lübbecke, gegen Hüttenberg und in Bietigheim.

 

Benni, die erste Halbzeit in Eisenach war teilweise erschreckend schwach, Ihr wart überhaupt noch nicht richtig zurück aus der Spielpause. Wie sind diese 30 Minuten zu erklären?

 

Die Enttäuschung über die Leistung in der ersten Hälfte ist schon groß. Wenn man sieht, wie schlecht wir gespielt haben, dann ist das nicht zu entschuldigen. Die Trainingswoche war eigentlich bis auf das Abschlusstraining nicht so schlecht, wir haben dort den Ball gut laufen lassen – das war allerdings genau das Gegenteil unseres Spiels in der ersten Halbzeit. Wir haben keinen Druck gemacht, das Timing hat nicht gestimmt, wir waren einfach zu unpräzise in unseren Aktionen. Wir haben es heute nicht auf die Platte gebracht Tempo zu machen und schnell aus der Abwehr heraus zu spielen.

 

Völlig anders dagegen nach der Pause. Wie ausgewechselt habt Ihr mit einer bärenstarken Vorstellung eine beeindruckende Aufholjagd gestartet.

 

Wir haben überragend gekämpft und waren sogar drauf und dran in Führung zu gehen, haben das leider nicht geschafft. Wir haben hier den Ball endlich laufen lassen, haben viel gekreuzt und die großen Eisenacher Spieler im Mittelblock in Bewegung gebracht. So haben wir auch einfache Tore gemacht und man hat endlich gesehen, was wir können. Genau dort müssen wir nächstes Wochenende weitermachen.

 

Was war dann in der Halbzeit los, was hat Euch Trainer Daniel Eblen trotz Sieben-Tore-Rückstand mit auf den Weg gegeben?

 

Dani hat eine gute Ansprache gehalten. Wir haben uns gesagt, dass wir den ersten Durchgang abhaken. In einer so starken Liga kann das immer einmal passieren. Wir haben uns vorgenommen, die zweite Halbzeit zu gewinnen. Wenn man dann noch zwei, drei Tore herankommt, es nur noch vier Tore Rückstand und noch 20 Minuten zu spielen sind und noch einen Tempogegenstoß macht – plötzlich sieht es dann wieder gut aus. So kann man sich wieder herankämpfen und sogar den Ausgleich machen. Leider haben wir es trotz guter Möglichkeiten nicht geschafft, auch noch in Führung zu gehen. Ich glaube, wenn uns dies gelingt, kippt die Partie und wir holen uns die zwei Punkte. In dieser Situation beim Siebenmeter von Paul war einiges an Pech dabei. Aufsetzer kurz vor der Linie, dann an die Latte.

 

Die „Hammer-Wochen“ gehen weiter. Am Samstag geht es zu Spitzenreiter Lübbecke, danach kommt Hüttenberg, bevor es nach Bietigheim geht. Gibt die Leistung nach dem Seitenwechsel Selbstvertrauen und Optimismus für die nächsten schweren Aufgaben?

 

Wir müssen darauf aufbauen, aber die erste Hälfte noch einmal analysieren, darüber reden und dann schnell vergessen, ebenso wie die Enttäuschung über die nicht belohnte Aufholjagd. Wir haben gekämpft und hatten Spaß, miteinander zu spielen, das können wir sicher mitnehmen. In Lübbecke wird es wieder sehr schwer, aber wir können befreit aufspielen. Außerdem können wir uns an das Hinspiel erinnern, als wir lange sehr gut im Spiel waren und letztlich nur knapp verloren haben. Wir machen uns gegen alle diese Gegner keinen Druck, denken zuerst nur an Lübbecke und freuen uns anschließend auf das Heimspiel gegen Hüttenberg. Da wird die Halle sicher wieder brennen – und dann ist alles möglich.

 

Fragen: Andreas Joas

 

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