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HSG Konstanz in zweiter Halbzeit chancenlos in Hamm – Eblen: „Kommen da auch wieder raus“

HSG Konstanz in zweiter Halbzeit chancenlos in Hamm – Eblen: „Kommen da auch wieder raus“

Emotionen pur und Beast-Mode on bei Kreisläufer Chris Berchtenbreiter. Foto: Gudat.

 

2. Handball-Bundesliga:

ASV Hamm-Westfalen – HSG Konstanz 35:23 (16:12)

 

Der ASV Hamm-Westfalen bleibt zu Hause eine Macht. In einer temporeichen Partie ließen die Gastgeber der HSG Konstanz in der zweiten Halbzeit keine Chance und feierten am Ende einen deutlichen 35:22 (16:12)-Heimsieg – der fünfte im siebten Match vor eigenem Publikum. „Heute haben das Selbstvertrauen und die Überzeugung gefehlt, das ging alles ein bisschen zu langsam im Angriff“, sagte HSG-Cheftrainer Daniel Eblen, „so waren wir nach einer ordentlichen ersten Halbzeit am Ende chancenlos. Es war klar, dass auch mal eine Negativserie kommt – aber wir kommen da auch wieder heraus.“

 

Beide Mannschaften hatten mit großen Personalproblemen zu kämpfen. Die HSG Konstanz musste mit Mathias Riedel erneut auf den wichtigsten Shooter und Chef im Mittelblock ebenso verzichten wie auf Kreisläufer Simon Flockerzie. Dafür stand Felix Krüger wieder im Kader und Manuel Both aus dem Perspektivteam feierte sein Zweitliga-Debüt und steuerte zwei Tore bei. Umso bemerkenswerter waren dann die Spielweise und das Tempo beider Mannschaften. Sowohl Konstanz als auch Hamm setzten als Schlüssel zum Erfolg auf gnadenloses Tempo- und blitzschnelles Umschaltspiel, zunächst mit leichten Vorteilen für die Westfalen.

 

Gegen die kompakte, aggressive 5:1-Abwehr musste die HSG einen enormen Aufwand in der Offensive betreiben, mühte sich oft lange – und erfolglos. Auf der Gegenseite hingegen schlug es nach zahlreichen Tempogegenstößen immer wieder hinter Konstantin Poltrum ein. Dass die HSG dieses Spiel allerdings auch beherrscht, blitzte nicht nur nach dem 9:10 (19.) auf. Die Flügelzange über Fabian Schlaich und Gregor Thomann brachte die HSG zurück in das Spiel, weil die Abwehr der Konstanzer sich langsam besser formierte und mehr Zugriff bekam.

 

Dennoch, in Halbzeit zwei wollte nicht mehr viel bei der HSG zusammenlaufen. Die technischen Fehler häuften sich, die Würfe wurden zusehends ungenauer oder wurden immer wieder erfolgreich von der ASV-Deckung erfolgreich geblockt. Konstantin Poltrum bewahrte seine Mannschaft nun einige Male mit tollen Paraden – 16 waren es am Ende insgesamt – vor einem noch höheren Rückstand. Bei Hamm hingegen funktionierte nun fast alles. Die erste und zweite Welle nahm weiter Fahrt auf, Abpraller landeten in den Fängen der ASV-Torjäger und dazu kamen einige sehenswerte Einzelaktionen, die selbst in Unterzahl zum Erfolg führten. „Während wir uns lange im Angriff aufgerieben haben, tun diese Gegenstöße doppelt weh“, so Daniel Eblen. Schon nach 36 Minuten stand es 21:14, bereits die Vorentscheidung. „Wir können das alle besser, das haben wir auch schon gezeigt. Wir müssen daraus lernen, weiter wachsen und die Enttäuschung schnell abschütteln.“

 

Lichtblicke waren lediglich noch die zwei Treffer von Manuel Both, obwohl Daniel Eblen im Rückraum mit Felix Gäßler, Felix Krüger, Paul Kaletsch und Michael Oehler diverse Formationen ausprobierte. Geholfen hatte es alles nichts, denn die Gastgeber mit ihrem guten Torhüter Felix Storbeck (17 Paraden) nahmen erst ganz zum Schluss etwas Tempo aus dem Spiel und gewannen dennoch mit zwölf Toren Differenz. Eblen: „Die erste Halbzeit war in der Deckung okay. Jetzt werden wir es alle zusammen auch wieder besser machen.“

 

ASV Hamm-Westfalen – HSG Konstanz 35:23 (16:12)

 

ASV Hamm-Westfalen: Felix Storbeck, Dennis Doden (Tor); Lukas Blohme (5), Fabian Huesmann (2), Jan Brosch (6), Markus Fuchs (2), Fannar Fridgeirsson (2), Daniel Eggert (2), Jakob Macke, Joscha Ritterbach (11), Jan Pretzewofsky (1), Max Höning (1), Christoph Neuhold (3).

Trainer: Niels Pfannenschmidt

 

HSG Konstanz: Konstantin Poltrum, Patrick Glatt (Tor); Fabian Schlaich (1), Gregor Thomann (7/2), Matthias Stocker (1), Michael Oehler (2), Paul Kaletsch (4), Felix Krüger (1), Fabian Maier-Hasselmann, Felix Gäßler (1), Tim Jud (2), Chris Berchtenbreiter (2), Manuel Both (2).

Trainer: Daniel Eblen

 

Zuschauer: 1464.

 

Schiedsrichter: vom Dorff/vom Dorff

 

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