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Voller Vorfreude auf „echten Gradmesser“ gegen vier Ex-Spieler

Joschua-Braun-HSG-Konstanz-Blaustein Joschua Braun mit dem Tor gegen Blaustein.

3. Liga:

TV Willstätt – HSG Konstanz

(Freitag, 20.30 Uhr, Hanauerlandhalle)

 

Die nächste Aufgabe in der Fremde hat es in sich. Im Südbaden-Duell ist Spitzenreiter HSG Konstanz beim TV Willstätt (Livestream auf www.hsgkonstanz.de/livestream) gefordert und trifft dort nicht nur auf einen sehr erfahrenen, körperlich starken Gegner, sondern auch auf vier ehemalige Konstanzer. „Das sind die Spiele, auf die man sich besonders freut“, sagt Head Coach Jörg Lützelberger.

 

Philipp Kunde und Leon Sieck spielten mit der HSG Konstanz in der A-Jugend-Bundesliga, Marius Oßwald und Felix Krüger in der U23 und ersten Mannschaft und sind nun wichtige Korsettstangen bei den Ortenauern, die in der letzten Saison an der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga teilgenommen hatten. Für zusätzliche Motivation auf beiden Seiten ist somit gesorgt und selbst für den ehemaligen Gummersbacher Lützelberger kommt es gegen Ioannis Fraggis zu einem Duell mit einem ehemaligen Schützling. Man kennt sich, man schätzt sich. Die Verbindungen zwischen beiden Clubs werden am Freitagabend jedoch sicher erst einmal zu einem heißen Schlagabtausch führen. Dafür hat die HSG Konstanz nach einer höchst anspruchsvollen letzten Woche mit sehr hoher Belastung in zwei freien Tagen viel Kraft getankt und wieder klare Köpfe bekommen. Die müden Beine und Köpfe, die man noch im Match gegen Blaustein (35:27) deutlich bemerkt hatte, wieder flottbekommen war nötig. „Die Pause hat allen gut getan“, so Lützelberger. „Alle waren wieder sehr frisch und energetisch.“ Dennoch gibt es ein paar angeschlagenen Spieler und Fragezeichen für einen Einsatz in der Hanauerlandhalle.

 

 

Vorsicht und höchste Konzentration muss dort geboten ein, denn gerade auswärts hält Lützelberger stets alles für möglich. Im bisherigen Saisonverlauf war schon zu sehen, dass die Kontrahenten der HSG mit ihrer Rolle als Underdog völlig befreit aufspielen und ihr bestes Spiel machen. „Wenn man daher nicht komplett wach und parat ist, wird einem das auf die Füße fallen“, warnt der EHF-Mastercoach. Zumal sein Gegenüber, der ehemalige dänische Nationaltrainer Ole Andersen, als bisweilen verrückter Taktikfuchs gilt, bei dem wirklich alles möglich ist. Inhaltlich und emotional gelte es, sich darauf einzustellen. Mit dem langjährigen Konstanzer Felix Krüger im Innenblock stellt Willstätt eine sehr massive, harte 6:0-Deckung, die im Zentrum „Beton anrührt“ (Lützelberger). Parallelen sieht er hierhin zum Testspiel bei Zweitligist Ferndorf in der Vorbereitung, als seine junge Mannschaft beim 25:23-Sieg vor Herausforderungen gestellt wurde. „Nun sind wir ein bisschen weiter“, sagt er. Allerdings ist die individuelle Qualität beim südbadischen Rivalen sehr hoch. In Daniel Schliedermann und Alexander Velz stehen zwei sehr dynamische Spielgestalter und Taktgeber im Aufgebot, die gut im Eins-gegen-Eins sind. Die Gelb-Blauen erwartet mit ihrem blutjungen Team zudem eine echte Reifeprüfung in Sachen Cleverness und Erfahrung. Denn davon bringt Willstätt, das in den ersten Partien ein sehr anspruchsvolles Programm zu bewältigen hatte, jede Menge mit. Mit voller Konzentration und vollem Fokus möchte man dem Gegner seine Stärken „wegnehmen“ und seine eigenen durchsetzen.

 

„Das heißt, dass wir im Angriff geduldig spielen müssen“, fordert der dreimalige Europapokalgewinner, der im Training die persönlichen Verbindungen deutlich vernommen hat. „Das sind die Spiele, auf die man sich besonders freut. Am Ende wollen wir aber als Gewinner vom Platz gehen.“ Für besondere Würze und Motivation dürfte auf beiden Seiten gesorgt sein. Somit dreht sich auch nicht alles um Abwehr, Angriff und Taktik. Einsatz, Wille und Emotionen werden aus der Sicht des Übungsleiters eine entscheidende Rolle einnehmen. Heiß auf den Sieg sein lautet daher die Mission nach fünf Erfolgen in den ersten fünf Spielen. „Solche Spiele wie in Willstätt sind dafür Gradmesser“, findet der ehemalige Bundesliga-Profi. Denn noch ist die Tabelle aus einer Sicht „so jung, dass man daraus nicht groß etwas interpretieren kann.“ Gleichwohl weiß Lützelberger, dass die Gegner ohne Druck ihren besten Ball gegen seine Mannschaft spielen werden: „Das wird ganz oft der Fall sein.“ Bislang hat sich die HSG gut dagegen gewehrt. Die Begegnung in Willstätt wird vermutlich mit die größte bisherige Hürde in der noch jungen Saison sein.

 

 

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