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„Zusehen, die Emotionen rauszulassen“: Fabian Schlaich blickt positiv nach vorne

Fabian-Schlaich-HSG-Konstanz-Eisenach-neu Fabian Schlaich in Eisenach

Fabian Schlaich (28) hat als einer der erfahrensten Spieler der HSG Konstanz schon viel erlebt. Nach einem Sechs-Tore-Vorsprung in letzter Sekunde zu verlieren wie in Eisenach (26:27) hat aber auch der Linksaußen in dieser Form noch nicht erlebt.

 

Ein Gespräch mit HSG-Pressesprecher Andreas Joas über Frust, Fehler, Lerneffekte und das nächste Heimspiel am Samstag, 20 Uhr, gegen Lübeck.

 

Fabi, Du hast schon viel erlebt. Wo auf der Skala der bittersten Niederlagen ordnest Du das Geschehen in Eisenach ein?

Die Niederlage ist sehr ärgerlich und in den ersten Minuten danach brutal bitter. Im vierten Spiel waren wir zum dritten Mal in der Situation, mindestens einen Punkt holen zu können oder zu müssen, gehen aber knapp leer aus. Weil wir es nicht schaffen, die Leistung, die es braucht, über 60 Minuten abzurufen. Ich habe schon viel mitgemacht und weiß deshalb gut damit umzugehen. In bin mir sicher, dass es bald wieder in die andre Richtung gehen wird.

 

Worin siehst Du die Gründe, dass der scheinbar greifbare Sieg noch aus den Händen glitt?

In unseren technischen Fehlern. Wir haben es zuvor geschafft, mit unserer Abwehr und Michi im Tor klar zu dominieren. Solange Eisenach im stehenden Angriff gegen uns spielen musste, waren wir besser. Mit Offensivfouls, Abspielfehlern und technischen Fehlern haben wir Eisenach leichte Tore geschenkt, die nicht nötig gewesen wären.

 

Wie bekommen vor allem die jungen Spieler die Köpfe schnell wieder nach oben oder kann durch solch ein Erlebnis sogar zusätzliche Energie freiwerden?

Auf einigen Positionen haben wir sehr junge Spieler. Andere kennen die 2. Bundesliga jedoch auch schon. Es bringt nichts, sich zu lange damit auseinanderzusetzen. Vielleicht fehlt uns gerade etwas die Selbstverständlichkeit, solche Spiele gewinnen zu können wie das in der letzten Saison der Fall war. Wenn man das zweite Spiel so verliert, irgendwie auch normal. Wir müssen daran arbeiten und werden das mit unserem Trainer aufarbeiten.

 

Geht es jetzt mit viel Wut im Bauch in das Heimspiel am Samstag, 20 Uhr, gegen den Tabellenfünften Lübeck?

Wir müssen zusehen, die Emotionen rauszulassen. Bei allem Ärger über die knapp verlorenen Spiele müssen wir festhalten: Das darf uns so nicht passieren. Es gilt, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen und es besser zu machen. Mit einem klaren Kopf müssen wir eruieren, warum uns das immer wieder passiert. Auf der anderen Seite können wir aus dem Saisonauftakt mitnehmen, dass wir gegen jeden mithalten können – wenn wir auf Topniveau spielen. Dann müssen wir uns nicht verstecken. Wir werden die Spiele und was wir nicht gut machen, genau analysieren und an unseren Fehlern arbeiten. Wenn wir aber wieder so spielen wie in den ersten 40 Minuten, wird sich auch Lübeck schwer tun.

 

Fragen: Andreas Joas

 

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