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Fabian Schlaich vor „Finale daheim“: „Gas geben, Halle mitnehmen, Tor für Tor aufholen“

Fabian-Schlaich-HSG-Konstanz-Pforzheim Auf den Faktor Hexenkessel

Am Samstag, 20 Uhr, steigt in der heimischen „Schänzle-Hölle“ der finale Showdown für Drittliga-Meister HSG Konstanz. Im Rückspiel der Relegation um den Aufstieg in die 2. Handball-Bundesliga muss die HSG gegen den langjährigen Erstligisten ThSV Eisenach nach der 25:30-Niederlage in Thüringen einen Fünf-Tore-Rückstand aufholen. Der nach dem Europapokal-Modus ermittelte Gesamtsieger steigt in die „stärkste zweite Liga der Welt“ auf, der Verlierer bekommt am 25. Mai und 1. Juni eine zweite Chance auf die Rückkehr ins Bundesliga Unterhaus. Tickets für das Heimspiel der HSG sind noch über www.hsgkonstanz.de/tickets im Online-Vorverkauf erhältlich.

 

Im Gespräch mit HSG-Pressesprecher Andreas Joas analysiert Fabian Schlaich die Ausgangslage vor dem „Finale daheim“, spricht über gewonnene Endspiele und Aufholjagden in den letzten Jahren vor den eigenen positiv verrückten Fans und macht klar, dass er nun ein anderes Spiel als im ersten Duell erwartet.  Schlaich (27), 1,80 Meter großer Linksaußen, ist nach seinem Wechsel im Jahr 2014 vom HBW Balingen-Weilstetten an den Bodensee einer der dienstältesten Spieler der Konstanzer und studiert an der mit der HSG kooperierenden Exzellenzuniversität Sport und Deutsch auf Lehramt.

 

Fabi, was hat nach der 25:30-Niederlage im Hinspiel der Aufstiegsrelegation zur 2. Bundesliga in Eisenach am meisten geärgert? Dass es am Ende statt drei noch fünf Tore Rückstand wurden?

Mich haben zwei Sachen gewurmt. Man hat in den ersten zehn Minuten gemerkt, dass Eisenach präsenter war, einfach mehr da war. Und die letzten 30 Sekunden waren natürlich besonders ärgerlich. Ein Siebenmeter an die Latte, ein Wurf zwei Sekunden vor Schluss aus großer Entfernung – und man hat am Ende trotz einer guten zweiten Halbzeit ein schlechtes Gefühl. Das tut etwas weh. Wir ziehen unsere Schlüsse daraus und werden die nicht einfache Aufgabe am Samstag angehen.

 

Womit war Eisenach der HSG voraus?

Man darf nicht vergessen, dass wir ein schweres Auswärtsspiel bestreiten mussten, trotz der überragenden Unterstützung von über 200 HSG-Fans. Vor so einer geilen Kulisse haben wir auch in der 2. Bundesliga selten gespielt. Die große Erfahrung der Eisenacher hat sich vielleicht in sehr wenigen Fehlern bemerkbar gemacht. Sie haben ihre Chancen konsequent genutzt. In der zweiten Halbzeit waren wir eigentlich ein, zwei Tore besser. Schade ist, dass wir durch die letzten Sekunden dennoch nur unentschieden in der zweiten Hälfte spielen.

 

Wie wichtig sind die Erkenntnisse aus dem Hinspiel, in dem man den Gegner nun das erste Mal in dieser Aufstellung „gespürt“ hat?

Das ist eine ganz entscheidende Woche zwischen den beiden Spielen. Es ist schon etwas anderes, ob man den Gegner nur aus dem Video kennt oder ganz genau weiß, was auf einen zukommt. Eisenach wird allerdings auch seine Schlüsse ziehen. Wir werden daher auf beiden Seiten ein anderes Spiel als vor einer Woche sehen.

 

Was bedeutet das Hinspiel-Resultat, wie sind nun die Chancen verteilt?

Eisenach ist im Vorteil. Fünf Tore sind nicht wenig. Jeder, der sich mit dem Handballspiel auskennt, weiß jedoch auch: das ist kein Riesen-Wert. Wir haben noch alle Möglichkeiten. Wir müssen uns bewusst sein, dass wir die Hypothek nicht so schnell wie möglich aufholen müssen – dafür haben wir 60 Minuten Zeit. Es ist uns auch schon gelungen, fünf Tore in einer Halbzeit zu drehen. Wir wollen mutig sein, unsere Chancen besser nutzen, keine Fehler machen und im richtigen Moment da sein. Dann ist alles möglich.

 

Was erwartet uns im Hexenkessel „Schänzle-Hölle“?

Ich hoffe auf eine volle Halle, mit der guten Stimmung, die wir schon die ganze Saison über erfahren. Es wird sicher die absolute Spitze in dieser Hinsicht erreicht werden. Wir wissen, was unsere Halle in entscheidenden Spielen leisten kann. Das wird ein richtiger Hexenkessel, wie damals schon gegen Neuhausen oder Leutershausen. Diese Atmosphäre, diesen Vorteil wollen wir für uns nutzen.

 

Welche Rolle können die Fans, die in gelber Kleidung zur gelben Wand werden sollen, spielen?

Wir brauchen jede Unterstützung. Die Schänzle-Hölle pusht noch einmal. Das kann uns 10 bis 15 Prozent mehr Kraft geben. Wir sind daheim vor unseren Fans in der Lage, noch einmal über unserem normalen Niveau zu spielen. Ich möchte unseren Fans nur sagen: Kommt alle in die Halle, gebt Gas, pusht uns. Ihr seid extrem wichtig für uns.

 

Was ist die Marschroute für den Showdown am Samstag?

Es gilt zuzusehen, dass in der Abwehr das Zusammenspiel besser funktioniert. Das ist das, was uns auszeichnet. In Eisenach waren wir hier nicht am Optimum. Aus einer soliden Defensive heraus können wir unser Spiel wieder entfalten. Schnell nach vorne, Gas geben, Halle mitnehmen. Und Tor für Tor aufholen.

 

Steigt die Aufregung bei einem erfahrenen Spieler wie Dir nun noch einmal oder weiß man nach dem Hinspiel besser, was kommt?

Es ist die erste Relegation für alle. In dieser Situation sind wir unerfahren. Wir hatten in den letzten Jahren aber schon einige Endspiele, in denen es um alles ging. Daheim und auswärts gegen Leutershausen, in Neuhausen. Dort haben wir unter Beweis gestellt, dass wir in entscheidenden Duellen da sind und dass wir sie für uns entscheiden können. Auf dem Glauben daran in der Mannschaft und bei den Fans können wir aufbauen. Das müssen wir nutzen, um den Aufstieg in der 1. Runde realisieren zu können.

 

Die HSG Konstanz steigt in die 2. Bundesliga  auf, weil…

… wir eine unglaublich geile Halle im Rücken haben. Wir es uns die ganze Saison hinweg mit super Handball verdient haben und als Team alles unternehmen werden, um dieses Ziel zu erreichen.

 

Fragen: Andreas Joas

 

 

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