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Áron Czakó in Ungarns Junioren-Nationalteam berufen – als einziger Spieler im Ausland

Aron-Czako-Ungarn-U18-Nationalmannschaft Fliegt erstmals für Ungarns Junioren: Aron Czako, 19-jähriger Linksaußen. Bild: Ungarischer Handball-Verband

Höchst erfreuliche elektronische Post aus der Ferne landete am Mittwoch im Postfach von Áron Czakó. Der Linksaußen der HSG Konstanz, im Sommer vom HBW Balingen-Weilstetten zur HSG Konstanz gewechselt, wurde für die neu zusammengestellte Junioren-Nationalmannschaft Ungarns nominiert. „Ich habe mich richtig gefreut“, sagt der mit 19 Jahren jüngste Spieler im Zweitliga-Aufgebot der HSG.

 

Direkt nach dem Zweitliga-Heimspiel am Samstag, 20 Uhr, gegen den TV Emsdetten geht die Reise von Czakó los. Über die Heimat in Ulm geht es nach Budapest. Dort findet zunächst ein dreitägiger Lehrgang statt, ehe das U20-Team nach Israel zu einem Turnier fliegen wird. Der Konstanzer ist dabei der einzige Akteur, der nicht in der ungarischen Heimat spielt. Von 20. bis 29. Oktober wird der gebürtige Memminger, der den deutschen und ungarischen Pass besitzt, somit wieder Rot, Weiß und Grün tragen, nachdem er bereits für die ungarische Jugend-Nationalmannschaft aktiv war. 2017 bei den Europäischen Olympischen Jugendspielen (EYOF) belegte der Rohdiamant etwa mit 14 Toren Platz 22 der Torjägerliste des Turniers, zuvor war er bei der U18-EM dabei, verpasste jedoch anschließend verletzungsbedingt die Jugend-Europameisterschaft und die WM in diesem Jahr.

 

„Deshalb möchte ich jetzt alles zeigen und freue mich extrem, wieder dabei sein zu können“, strahlt der 1,91 Meter große Außen, der zuletzt seine ersten Tore in der 2. Bundesliga erzielen konnte. Der große Traum ist die Teilnahme an der U20-EM vom 2. bis 12. Juli 2020 in Brixen (Südtirol) und Innsbruck (Österreich). So wie schon sein Vater, der ebenfalls in den Nachwuchs- und sogar der A-Nationalmannschaft Ungarns auflief. HSG-Trainer Daniel Eblen freut sich mit seinem Schützling. „Darauf kann Áron stolz sein“, sagt der 45-Jährige. „Er muss dort hin und wird viel mitnehmen. Das freut uns sehr.“

 

Als Stammgast bei den großen Turnieren dürfte der 9,8-Millionen-Einwohner-Staat dabei mit einem starken Jahrgang erneut gute Chancen auf eine Top-Platzierung haben. Beim EYOF sicherten sich die Osteuropäer Rang sieben und wurden zuletzt sogar Fünfter bei der U19-Weltmeisterschaft. Direkt nach dem Turnier in Israel geht es für Czakó aber zunächst zurück an den Bodensee. Damit wird der Sport- und Mathematikstudent der HSG Konstanz in keinem Zweitliga-Spiel fehlen und pünktlich wieder zum Doppelspieltag am 31. Oktober in Würzburg bei den Rimpar Wölfen und am 2. November in Lübbecke zurück sein.

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