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„Anspruchsvoller hätte es nicht kommen können“: Doppelspieltag mit Topteams Friesenheim und Rimpar

„Anspruchsvoller hätte es nicht kommen können“: Doppelspieltag mit Topteams Friesenheim und Rimpar

Einsatz auf der Kippe: Ob Kreisläufer Simon Flockerzie beim Topspiel-Wochenende der HSG Konstanz mitwirken kann, ist noch offen.

 

2. Handball-Bundesliga:

HSG Konstanz – TSG Ludwigshafen-Friesenheim

(Freitag, 20 Uhr, Schänzle-Sporthalle)

DJK Rimpar – HSG Konstanz

(Sonntag, 18 Uhr, S.-Oliver-Arena Würzburg)

 

Eine verkürzte Trainingswoche nach der langen Fahrt nach Rostock, darauf gleich ein Doppelspieltag und als Gegner zwei absolute Topmannschaften der 2. Handball-Bundesliga. „Da kommt die geballte Ladung 2. Bundesliga auf uns zu“, blickt HSG-Cheftrainer Daniel Eblen voraus. Mit Ex-Erstligist und dem letztjährigen Fast-Erstligaaufsteiger TSG Ludwigshafen-Friesenheim am Freitag um 20 Uhr in eigener Halle und der Auswärtspartie am Sonntag um 18 Uhr in Würzburg bei den Rimpar Wölfen steht der HSG ein echtes Topspiel-Wochenende ins Haus. Eblen bestätigt: „Solche Spiele, und das auch noch innerhalb von nur drei Tagen – anspruchsvoller kann es nicht werden.“

 

Und ausgerechnet vor den beiden Duellen gegen mit das Beste, was das Bundesliga-Unterhaus zu bieten hat, klagt der HSG-Coach über eine „sehr bescheidene“ Trainingswoche. Nicht nur dass Kreisläufer Simon Flockerzie aufgrund eines Virusinfekts nicht trainieren konnte und einige Spieler derzeit angeschlagen sind: mit Sebastian Bösing musste ein weiterer Kreisspieler einen schweren Rückschlag verkraften. Er hat sich erneut die Schulter ausgekugelt und muss nun endgültig operiert werden. Weitere Einzelheiten dazu finden Sie hier. Während bei Flockerzie ein Einsatz am Wochenende noch denkbar scheint, stehen Benjamin Schweda und auch Manuel Both aus der zweiten Mannschaft schon bereit, um bei Bedarf am Freitag auszuhelfen.

 

Denn bereits der Auftakt in den zweiten Doppelspieltag der Saison gegen Ludwigshafen-Friesenheim hat es in sich. Nur ein paar Tore fehlten der Mannschaft aus der 165000-Einwohner-Industriestadt am Rhein in der letzten Saison zum bereits dritten Aufstieg in die 1. Bundesliga. So hatte Benjamin Matschke mit seiner aus jungen und erfahrenen Akteuren bestehenden Auswahl punktgleich knapp das Nachsehen gegen Coburg. Aktuell fehlen dem Ex-Hochdorfer mit der TSG nach Minuspunkten auch lediglich zwei Zähler zum ersten Aufstiegsplatz. „Was ich mir angesehen habe“, so Daniel Eblen, „war fast immer absolutes Topniveau.“ Dies gelte jedoch nicht nur für Friesenheim, sondern auch für den zweiten Gegner des Wochenendes, den Tabellenfünften Rimpar, der nach Minuspunkten punktgleich mit dem Dritten ist.

 

Die Herausforderung liegt für den A-Lizenzinhaber nicht nur in Ausnahmekönnern wie Kevin Klier bei Friesenheim, der seit Jahren als der beste Torhüter der zweiten Liga gilt und mehrfach dafür ausgezeichnet wurde, Max Brustmann im Kasten der Rimparer, der ebenfalls zu den besten seiner Zunft gehört und etwa Ex-National- und Bundesligaspieler Benjamin Herth bei Rimpar, sondern in der sehr unterschiedlichen Spielanlage beider Teams. „Rimpar agiert sehr dynamisch, mit einer starken 6:0-Abwehr im Rücken und bringt nach vorne eine große Explosivität und Technik mit“, zollt Daniel Eblen einem alten Bekannten auf dem Trainerstuhl der Unterfranken Respekt. Dr. Matthias Obinger stand er schon in der 3. Liga gegen Bad Neustadt gegenüber, ebenso wie Friesenheims Übungsleiter Matschke mit dem TV Hochdorf. Für den 42-jährigen Konstanzer zwei große Trainer, die sehr gute Arbeit bei ihren Vereinen leisten. „Benni hat aus Hochdorf sicher das Maximale herausgeholt und Matthias Obinger hat mit Bad Neustadt lange den HSC Coburg in Schach gehalten.“

 

Die Rheinland-Pfälzer aus Ludwigshafen, die als einziger Zweitligist im Viertelfinale des DHB-Pokals stehen (14. Dezember) – nur eine Runde vom Final-Four in Hamburg entfernt – und mit dem THW Kiel das ganz große Los zogen, unterscheiden sich gravierend von Rimpar, erklärt Eblen. „Die haben eher große, schlanke Spieler im Kader, die selbst jenseits der Neun-Meter-Linie gefährlich sein können. Beide Teams sind auf unterschiedliche Art und Weise auf Topniveau.“ Selbst die Vereine sind mit verschiedenen Ausrichtungen auf dem Weg nach oben. Während Friesenheim immer unter den Topmannschaften der 2. Bundesliga oder in der 1. Bundesliga zu finden ist und dorthin zurück strebt, hat in Rimpar, gegen den die HSG schon in der 3. Liga gespielt hatte, in den letzten Jahren eine beachtliche Entwicklung stattgefunden. Mit dem Umzug in die 10 Kilometer entfernte Universitätsstadt Würzburg in die große, über 3000 Zuschauer fassende S.-Oliver-Arena, der Verpflichtung von Benjamin Herth und Dr. Rolf Brack, Ex-Bundesliga- und Schweizer Nationaltrainer, als Berater soll zumindest mittelfristig der Aufstieg in die 1. Bundesliga in Angriff genommen werden.

 

Die kleine Außenseiterchance, die der HSG Konstanz bleibt, möchte Eblen zumindest offen halten, indem gegen Friesenheim die Gegentore aus dem Rückraum in Grenzen gehalten werden, „sonst haben wir ein Problem gegen die großgewachsenen Werfer.“ Gegen Rimpar müsse seine junge Mannschaft Lücken im Defensivverbund vermeiden, eine starke Abwehr formieren und gut im Rückzug sein. „Aber für uns muss schon alles passen, um eine Chance gegen diese beiden Spitzenmannschaften zu haben“, stellt er klar, freut sich jedoch ebenso auf die Herausforderung: „Natürlich wollen wir vor allem gerne vor dem eigenen Publikum etwas feiern. Allerdings befinden wir uns nach wie vor in einer Lernphase. In dieser Hinsicht werden wir auf jeden Fall jede Menge aus dem Wochenende mitnehmen, egal ob es nun für Punkte reicht oder nicht.“

 

Positiv stimmt im Lager der HSG Konstanz der in Rostock erneut spürbare außergewöhnliche Zusammenhalt und eine ganz besondere Stimmung in der Mannschaft. Zwar habe es in Konstanz immer einen besonderen Teamgeist gegeben, doch durch „die guten Zeiten und Erfolge der letzten Saison“, so der Diplom-Kaufmann, sind sich die Spieler besonders nahe. „Wir sind schon sehr eng zusammengerückt und haben seitdem noch größeres Vertrauen ineinander. Dazu kommt, dass wir lauter tolle Charaktere in der Mannschaft und einen engen Draht zueinander haben. Auch ich als Trainer kann viel mit dem Mannschaftsrat besprechen.“

 

Bitte beachten Sie folgende Hinweise:

 

Tageskasse:
Um lange Warteschlangen an den Tageskassen zu vermeiden, wird ein frühzeitiges Erscheinen empfohlen. Die Kassen öffnen um 19 Uhr, eine Stunde vor dem Spiel.

 

Exklusiver Ticket-Bonus:

Als exklusives Highlight im Eintrittspreis inbegriffen: Ein Fünf-Euro-Verzehrgutschein für die Konstanzer Diskothek Berry's gegen Vorlage der Eintritts- oder HSG-Dauerkarte am Abend des Spieltages!


Vorverkauf:
Tickets sind im Vorverkauf bei Böhm Sport in Konstanz erhältlich, Macairestr. 8, 78467 Konstanz, www.boehmsport.de, Telefon: 07531/53922.  

Online-Ticketbestellung:
Online-Ticketbestellung per E-Mail an die Geschäftsstelle der HSG Konstanz (Tel.: 07531/928080) über tickets@hsgkonstanz.de mit Anzahl und Art der Tickets sowie gewünschtem Spiel und vollständiger Angabe des Vor- und Nachnamens. Die Karten werden bei Überweisung der Gesamtsumme mit entsprechendem Verwendungszweck (gewählte Partie sowie E-Mail-Adresse) und Geldeingang bis spätestens einen Tag vor dem Spieltermin an die HSG Konstanz GmbH, IBAN: DE72 6929 1000 0218 9103 00, BIC: GENODE61RAD, an der Tageskasse hinterlegt.

Weitere Informationen zu den Tickets.


Parkplätze:

Die HSG Konstanz bittet dringend, auf den Parklatz "Bodenseeforum", vormals P&R-Parkplatz „Am Seerhein“, auf der nördlichen Seite der Schänzlebrücke auszuweichen. Der Parkplatz am Brückenkopf Nord der Schänzle-/Neue Rheinbrücke ist über die Reichenaustraße erreichbar.


ÖPNV:

Es wird eine Anreise zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen. Mit der Linie 5 oder 9A/B der Busse der Stadtwerke Konstanz bis zur Haltestelle Gartenstraße, von dort ist die Schänzle-Sporthalle fußläufig in wenigen Minuten zu erreichen.

 

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