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„Qualität nach oben schrauben und Konstanzer Weg weiterentwickeln“: HSG bindet Sportlichen Leiter langfristig

HSG_Spielervorstellung_2018_19_Melchert Verlängerte seinen Vertrag um drei Jahre: Sportchef André Melchert.

Die erste Mannschaft vorzeitig – vor dem letzten Hinrundenspiel am Sonntag, 17 Uhr, in der Schänzle-Hölle gegen Zweitliga-Absteiger HG Saarlouis –  Herbstmeister der 3. Liga, die U23 auf Rang drei der Oberliga und in jeder Altersklasse eine Jugendmannschaft in der jeweils höchsten Liga: Sportlich verläuft die aktuelle Spielzeit für die HSG Konstanz ausgesprochen gut. Einen erheblichen Anteil an der positiven Entwicklung der letzten Jahre und Monate trägt dabei André Melchert. Den Sportlichen Leiter und Co-Trainer konnte die HSG nun für weitere drei Jahre bis 30. Juni 2022 an sich binden und damit auf einer wichtigen Position für Kontinuität sorgen.

 

Dieser Punkt ist Otto Eblen wichtig. „André macht diesen Job schon seit vier Jahren – und er macht ihn gut“, sagt der HSG-Präsident. 2002 war Melchert aus Wuppertal an den Bodensee gewechselt, spielte in der 2. Bundesliga im rechten Rückraum, auf Rechtsaußen und später am Kreis. Nach seiner aktiven Zeit übernahm er 2009 zunächst den Posten des Co-Trainers sowie 2014 zusätzlich den des Sportchefs. Die künftigen Aufgaben werden sich dabei zunehmend in den Bereich des Managements verschieben, angefangen von den bisherigen Tätigkeiten im Kader- und Vertragsmanagement mit Spieler-Scouting über die Weiterentwicklung des Konzepts für den Jugend- und Aktivenbereich bis hin zur Organisation des nahezu komplett neu aufgestellten Gesundheitsbereichs und Führung des Jugendkoordinators Daniel Behrendt.

 

Melchert freut sich auf den großen Strauß an Aufgaben. „Ich habe mich nach meinem Wechsel 2002 sofort wohl bei der HSG und in Konstanz gefühlt“, erklärt der 38-Jährige seine langfristige Zusage. „Ich habe hier Freunde im Verein gefunden, habe Spaß an meiner Arbeit und bin der HSG sehr verbunden.“ Neben der Einflechtung von neuen Ideen in das Vereinskonzept befindet sich der Sportliche Leiter bereits mitten in der Kaderplanung für die kommende Spielzeit. Melchert: „Wir führen Gespräche mit unseren Spielern, ich stehe aber auch schon in Kontakt mit potenziellen Neuzugängen.“

 

Nach der letzten für die HSG nicht gut verlaufenen Spielzeit mit dem Abstieg aus der 2. Bundesliga ist Konstanz der Umbruch dank guter Entscheidungen des Sportchefs erfolgreich gelungen. Die Neuzugänge Fabian Wiederstein, Simon Tölke, Tim Keupp und Michel Stotz erwiesen sich allesamt als Volltreffer und sind zu wichtigen Leistungsträgern avanciert. „Tim vergisst man manchmal vielleicht etwas in diesem Zusammenhang“, zeigt der gebürtige Velberter auf, „doch er sorgt für wichtige Entlastung und macht es in seiner Spielzeit sehr gut.“ Gleiches gilt für den talentierten Youngster Michel Stotz. Zudem wurden mit Tom Wolf und Tim Jud zwei junge Spieler mit dem Kapitänsamt in neue Verantwortung genbracht, sodass diese auf mehrere Schultern verteilt ist.

 

Ziel sei es zudem, so Otto Eblen, mit den eigenen Kräften zu arbeiten und diese zu entwickeln. Damit sind ausdrücklich eben nicht nur Spieler, sondern auch Verantwortliche gemeint, die langfristig etwas bei der HSG bewegen sollen. „André hat einen guten Blick für das handballerische Potenzial der Spieler“, lobt ihn der Vereinspräsident. „Er hat aber auch die Erfahrung, den Charakter der Menschen einschätzen zu können.“ Dieser Teil bereitet Melchert großen Spaß, denn der Konstanzer Weg soll konsequent weiterverfolgt werden. Weiter sollen junge, talentierte Spieler sich bei der HSG entwickeln und Konstanz gleichzeitig zum Erfolg führen. Alleine drei Spieler gelang in diesem Jahr der Sprung über die HSG in die 1. Bundesliga.

 

Für Melchert heißt dies jedoch nicht, dass sich die HSG mit dem Konstanzer Weg nicht weiterentwickeln und  auf ein noch höheres Niveau hieven kann. „Im Gegenteil“, unterstreicht der beruflich als Applications-Manager tätige dreifache Familienvater. „Natürlich gehen wir den eingeschlagenen Weg weiter, werden junge Talente aufbauen und ihnen Stipendien an der Uni und Fachhochschule Konstanz ermöglichen, um erfolgreich zu sein. Aber wir wollen den Weg immer weiter verbessern und die Qualität nach oben schrauben.“ Durch die vielen Spieler, die aus unteren Klassen zur HSG Konstanz gewechselt sind und sich am Bodensee zu erfolgreichen Dritt-, Zweit- und sogar Erstligaspielern entwickelt haben, hat sich die HSG Konstanz einen Namen als gute Adresse für junge Talente gemacht. Melchert dazu: „Das sieht man daran, dass wir für neue Spieler auch aus höheren Klassen interessant sind.“ Bestes Beispiel dafür ist Fabian Wiederstein, der sich trotz mehrerer Angebote für das der HSG Konstanz entschieden hatte und nun erfolgreichster Kreisläufer der 3. Liga Süd ist.

 

Gleichzeitig setzt man auf den starken eigenen Nachwuchs, der in Konstanz beste und mit dem Jugendzertifikat der Handball-Bundesliga ausgezeichnete Bedingungen für eine positive Entfaltung vorfindet. „Wir wollen“, hält Melchert fest, „der eigenen Jugend und Spielern der Region die Chance geben.“ Auch aktuell sieht er bei einigen Spielern, die im Sommer aus der A-Jugend in den Aktivenbereich wechselten, das Potenzial, den mittelfristig Sprung in die erste Mannschaft schaffen zu können. „Es muss aber klar sein“, zeigt er auf der anderen Seite auf, „dass die Jungs nichts geschenkt bekommen.“

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