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Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga: Modus, Termine, Tickets

Bereits am fünftletzten Spieltag stand die HSG Konstanz als bundesweit erster Teilnehmer an der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga fest, seit Samstag mit nun 38:0 Punkten und 19 Siegen in Serie auch als Meister der 3. Liga Staffel G. Mit der Platzierung als Erster stehen für die HSG auch die Termine für die am 27. März beginnende Aufstiegsgrunde fest – eigentlich. Denn noch gibt es viele Unwägbarkeiten und der Modus hängt noch von der endgültigen Teilnehmerzahl ab. Ein aktueller Überblick.

Der bisherige Plan

Fest steht: Die Losung heißt zwei aus 82. Lediglich zwei von maximal 14 Teilnehmern an der Runde um den Aufstieg in die stärkste zweite Liga der Welt, die sich aus 82 Drittligisten rekrutiert haben, dürfen am Ende tatsächlich hoch. Alles andere ist noch mehr oder weniger Spekulation. Der Plan sieht Folgendes vor: Nach dem letzten Spieltag in allen sieben Drittliga-Staffeln am 13. März sollen die Spiele um den Aufstieg am 27. März beginnen. Sofern tatsächlich die maximal möglichen 14 Teilnehmer dafür zusammenkommen, wird in zwei Gruppen zu je sieben Clubs gespielt. Eingeteilt würde nach geographischen Gesichtspunkten nach einem bereits feststehenden Schlüssel in eine Gruppe mit den nördlichen und eine Gruppe mit den südlichen Teams zu je sieben Mannschaften. Gespielt wird in einer bloßen Einfachrunde, also nicht mit Hin- und Rückspiel. Das heißt in maximal sechs zusätzlichen Spielen werden die Ränge ermittelt. Mit nur einer Partie gegen jeden Gegner birgt der Modus die große Gefahr, angesichts von Verletzungen, Covid-Quarantänen, besonderen Heimstärken und anderen Zufällen zur Lotterie zu werden. Die ersten beiden Teams jeder Gruppe qualifizieren sich für die Finalspiele. Der Süd-Erste spielt in Hin- und Rückspiel gegen den Nord-Zweiten und der Süd-Zweite gegen den Nord-Ersten je einen von den zwei Aufsteigern in die 2. Bundesliga aus. Aktuell stehen als sportlich qualifizierte Teilnehmer der von Füchse-Berlin-Manager Bob Hanning trainierte VfL Potsdam, der von einem finanzstarken Mäzen getragene TuS Vinnhorst und die HSG Hanau neben der HSG Konstanz sicher fest.

Modus-Änderungen möglich

Allerdings kann sich der Modus noch komplett verändern, sollten nicht alle Mannschaften, die auf den ersten beiden Rängen ihrer Staffel stehen, an der Aufstiegsrunde teilnehmen dürfen oder können. In der Staffel F etwa, aus der zwei Gegner der HSG kommen werden, sind die Rhein-Neckar Löwen II dicht davor, sich den Meistertitel zu sichern. Zweite Mannschaften dürfen jedoch nicht aufsteigen. Nachrücken kann dafür maximal der Tabellendritte dieser Staffel. Der Vierte der Staffel F und alle anderen Dritten aus anderen Staffeln kommen nicht als mögliche Nachrücker für die Junglöwen in Betracht. Bis 1. März müssen sportlich qualifizierte Interessenten zudem ihre Teilnahme erklären und dafür bis 31. März bei der Handball-Bundesliga die Lizenzunterlagen samt Nachweis über die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit einreichen. Ob tatsächlich alle dafür sportlich in Frage kommenden Vereine diesen Aufwand stemmen können und wollen ist unklar. Die Zahl der Teilnehmer könnte sich somit noch reduzieren – und damit auch der geplante Modus verändern. Sollte es z.B. nur acht Teilnehmer geben, werden die Gruppen auf je vier Clubs aufgeteilt und bei dieser Konstellation anders als bei sieben pro Gruppe in Hin- und Rückspiel die Finalteilnehmer ermittelt. Bei lediglich sechs Teilnehmern würde gar eine bundesweite Runde mit Hin- und Rückspiel ausgetragen werden, nach deren Abschluss die ersten beiden Vereine ohne weitere K.o.-Spiele direkt aufsteigen würden.

Mögliche Gegner – unter Vorbehalt

So richtig planen lässt sich deshalb wohl tatsächlich erst nach Ablauf der Meldefrist am 1. März sowie dem letzten Spieltag am 13. März. Sollten alle 14 Plätze für die Aufstiegsrunde besetzt werden, würde die HSG Konstanz als Tabellenerster der Staffel G gegen die Mannschaften aus den Staffeln D, E, F und G spielen. Dabei wird in der Südgruppe ein Tabellenerster mehr als im Norden eingeteilt sein. Wermutstropfen für die HSG: Anders als in der Abstiegsrunde werden auch die Punkte gegen den Tabellenzweiten der eigenen Staffel nicht mitgenommen. Die beiden Resultate aus der Vorrunde gegen Pfullingen und Fürstenfeldbruck werden also aus der Wertung fliegen und es wird zu einem dritten Aufeinandertreffen in dieser Saison kommen.

Die möglichen Spieltermine der HSG

  • 26. März: Auswärts beim Ersten der Staffel E (derzeit HSG Hanau)
  • 2. April: spielfrei
  • 9. April: Heimspiel um 20 Uhr gegen den Ersten der Staffel F (derzeit Rhein-Neckar Löwen II, diese dürfen nicht aufsteigen, Nachrücker: SG Leutershausen)
  • 23. April: Auswärts beim Ersten der Staffel D (derzeit SG Schalksmühle-Halver)
  • 30. April: Auswärts beim Zweiten der Staffel E (derzeit HC Erlangen II, der nicht aufstiegsberechtigt ist, Nachrücker: HaSpo Bayreuth oder HSG Bieberau-Modau)
  • 7. Mai: Heimspiel um 20 Uhr gegen den Zweiten der Staffel F (derzeit SG Pforzheim/Eutingen als Nachrücker auf Platz drei)
  • 14. Mai: Heimspiel um 20 Uhr gegen den Zweiten der Staffel G (entweder VfL Pfullingen oder TuS Fürstenfeldbruck)
  • Mögliche Finalspiele am 21. und 28. Mai

Tickets

Sobald die Teilnehmer und Termine offiziell durch den Deutschen Handballbund (DHB) bestätigt wurden, startet der Ticket-Vorverkauf online auf www.hsgkonstanz.de/tickets sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Die bereits erworbenen All-inclusive-Dauerkarten berechtigen zu allen Spielen zum Eintritt. Die Preise im Vorverkauf werden 18 Euro bzw. 13 für Ermäßigte betragen, an der Abendkasse 20 bzw. 15 Euro.

Autor

Pressesprecher

Andreas Joas

Andreas Joas, Pressesprecher der HSG Konstanz, Leiter Medien und Kommunikation.

Andreas.Joas@hsgkonstanz.de
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