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„Wert sportliche Fairness ad absurdum geführt“

Große Enttäuschung und großes Unverständnis herrscht bei der HSG Konstanz nach der Entscheidung des DHB, den ersten Platz und die beste Bilanz aller Drittligisten mit einem Heimspiel weniger in der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga zu bestrafen. Zu den Hintergründen.

Head Coach Jörg Lützelberger verspürte im ersten Moment massives Unverständnis darüber. „Ich habe mich dafür bei meinen Spielern entschuldigt“, berichtet er in einem emotionalen Video-Statement. „Weil sie enttäuscht sind und die Welt nicht mehr verstehen. Ich erzähle ihnen die ganze Saison pushen, pushen, gewinnen, wir wollen Erster sein, das ist die beste Voraussetzung. Wir machen alles, um die besten Chancen zu bekommen und reden natürlich auch mit unseren Spielern über Werte und sportliche Fairness. Hier ist dieser Wert sportliche Fairness, Leistung, im Leistungsprinzip und Leistungssport ad absurdum geführt.“

Zudem sagte er zu seinem Spielern, dass „wir Sportler sind und keine Funktionäre. Sportler machen Sport. Funktionäre funktionieren – oder nicht. Das haben wir nicht in der Hand. Was wir in der Hand haben, ist, diese Energie, die durch die Entscheidung freigesetzt wurde, für uns zu nutzen. Das habe ich im Training schon gespürt. Da war ein bisschen Wut im Bauch. Das werden wir jetzt in jeder Trainingseinheit nutzen und in die Spiele reinnehmen, diese zusätzliche Energie aufs Feld bringen.“

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Autor

Pressesprecher

Andreas Joas

Andreas Joas, Pressesprecher der HSG Konstanz, Leiter Medien und Kommunikation.

Andreas.Joas@hsgkonstanz.de
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