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HSG Konstanz – eine Erfolgsgeschichte
Georg Geiger, ein weiteres Gründungsmitglied übernahm die Aufgabe des Managers der 1. Mannschaft und hatte einige Hürden zu überwinden.
Zu den schwierigen Entscheidungen gehörte die Planung und Realisierung der Schänzlehalle. Als Leiter des Sportamtes hatte er eine schwierige Mission erfüllen. Die neue Schänzlehalle wurde 2002 in Betrieb genommen. Neben vielen sportlichen Erfolgen vergingen Jahre bis die HSG die verdiente, gesellschaftliche Anerkennung der Öffentlichkeit erreichte. Der sportliche Aufstieg bis zur 2. Handball Bundesliga war nie ein Traum, sondern das Resultat harter Arbeit.
Heute findet die HSG Konstanz mit seinen hervorragenden Kinder- und Jugendprojekten im Talentförderungsbereich und sozialen Breite bundesweite Anerkennung. Die HCDJK Konstanz wollte den leistungsorientierten Handball vor Jahren nicht weiter mitgehen und kündigte die Spielgemeinschaft. Seither trägt der TV Konstanz seine Handballabteilung, geleitet von einem Präsidium, als HSG Konstanz allein. Die Bundesliga- Mannschaft wurde als HSG Konstanz GmbH wirtschaftlich ausgegliedert, geführt von einem Geschäftsführer.
HSG Konstanz – eine neue Handballära
Das jahrelange Schattendasein des Konstanzer Handballs scheinen die beiden führenden Vereine, der TV Konstanz und HCDJK Konstanz beenden zu wollen. Anders jedenfalls ist die jetzt bekanntgewordene überraschende Bildung einer Handballspielgemeinschaft (HSG) nicht zu verstehen, die in den letzten Tagen beschlossene und am vergangenen Wochenende dem Südbadischen Handballversand zur Genehmigung zugesandt wurde.Nur drei Verhandlungsrunden waren erforderlich, um in grundsätzlichen, organisatorischen und sportlichen Fragen Einigkeit zu erzielen. Erstaunlich vor allem die Schnelligkeit mit der die 52jährige Handballabteilung des TV Konstanz und der seit 1961 bestehenden DJK- Handballverein zusammenfanden. Obwohl die einstmalige Entfremdung der beiden Vereine in den vergangenen Jahren einer rein sportlichen Rivalität gewichen war und des Öfteren in der Öffentlichkeit der Gedanke des Zusammenschlusses auftauchte, kommt die jetzige Bildung einer Spielgemeinschaft für die Mitglieder überraschend. Die Leitung der HSG erfolgt durch ein sechsköpfiges Gremium dem die Vorsitzenden, die Kassenwarte und die Jugendwarte aus beiden Handball-Vereinen angehören. Zum ersten Sprecher wurde HCDJK-Vorsitzende, Klaus Hepting ernannt, der nach einem Jahr turnusgemäß von TV-Abteilungsleiter, Peter Kroneck abgelöst wird. Hauptverantwortlicher für das Training der Männermannschaften ist der bisherige TV-Trainer Georg Fitz. Ihm zur Seite steht mit Otto Eblen als Co.Trainer und Verantwortlicher für 2. Mannschaft ein erfahrener Aktiver.
In der kommenden Hallensaison 80/81 wird die HSG Konstanz als einziger Verein des Bezirkes Hegau-Bodensee mit drei Mannschaften auf Verbandsebene vertreten sein. Bei den Männern in der Verbandsliga, mit der männlichen A-Jugend und den Damen in der Landesliga Süd. Hinzu kommen 22 Mannschaften auf Bezirksebene, davon allein 17 Jugendmannschaften. Die HSG Konstanz wird damit innerhalb des Südbadischen Handballverbandes zu einem „Großverein“und kann somit ihren Bedarf auf ausreichende Trainingszeiten in den Konstanzer Sporthallen nachdrücklich geltend machen. Da bei dieser Spielgemeinschaft die sportlichen Ziele im Vordergrund stehen, wirkt sich die Verbindung vorerst nur direkt auf die leistungsorientierten Mannschaften aus nicht davon betroffen sind jene Mannschaften deren Aktivitäten nicht mehr ausschließlich von Leistung geprägt sind. Sie werden unter HSG Konstanz an den Rundenspielen teilnahmen, jedoch keine Vermischung erfahren. Sowohl Klaus Hepting wie auch Peter Kroneck betonen jedoch übereinstimmend, dass trotz der Bildung dieser Spielgemeinschaft der Gedanke einer langfristigen Fusion weiterverfolgt wird. Eine Fusion zum jetzigen Zeitpunkt erschien aus sportrechtlichen und organisatorischen Gründen nicht möglich.
Mit der Bildung der HSG erhoffen sich beide Vereine neben dem sportlichen Erfolg und der damit verbundenen Attraktivitätssteigerung auch eine wesentliche Unterstützung aus der Konstanter Geschäftswelt. Drei Leistungsmannschaften auf Verbandsebene und die enorme Jugendarbeit stellen einen großen Kostenfaktor dar, der aus den Mitgliedsbeiträgen nicht bestritten werden kann. Zur Deckung ist man auf Spenden und entsprechende Zuschauereinnahmen angewiesen, Die Weichen für den Beginn einer neuen Handballära in Konstanz sind gestellt, es bedarf nur noch der Zustimmung des Südbadischen Handballverbandes.
Der „Konstanzer Weg“
Der „Konstanzer Weg“ ist ein innovatives Konzept, ein ganzheitlicher Ansatz, der auf der Vernetzung & Zusammenarbeit zwischen der HSG Konstanz, den Bildungseinrichtungen, der Wirtschaft, Politik und Kultur beruht.
Die Vereinbarkeit der sportlichen Tätigkeit mit akademischen und beruflichen Möglichkeiten ist der zentrale Bestandteil unseres Modells. Es ermöglicht den Spielern, zusätzlich zum Spitzensport ein Studium zu absolvieren.
Trotz fehlender Industrie in der Region, ermöglicht uns der Konstanzer Weg mit seinen vier Säulen die Finanzierung einer attraktiven Jugendförderung und dem Spitzensport.
Wir leben den Konstanzer Weg. Wir entwickeln uns dadurch ständig weiter.
DER KONSTANZER WEG DER HSG GENERIERT GESELLSCHAFTLICHEN MEHRWERT
Die Darstellung zeigt auf:
Kooperationen mit Bildungseinrichtungen mit dem Ziel der Wertevermittlung:
Die Zusammenarbeit mit Kindergärten und Schulen ermöglicht es der HSG Konstanz frühzeitig Kinder und Jugendliche für den Verein zu begeistern und über alle Bildungseinrichtungen zu begleiten.
Nachwuchsförderung und Talententwicklung im Sinne einer ganzheitlichen Entwicklungsförderung:
Die HSG Konstanz engagiert sich aktiv in der Ausbildung und Entwicklung junger Handballtalente. Es werden Bildungsprogramme und Talenttrainings angeboten, die es talentierten Jugendliche und Kinder ermöglicht, neben ihrer schulischen Ausbildung frühzeitig an den Handballsport herangeführt und gefördert zu werden.
Soziale Integration und Gemeinschaftsprojekte:
Die HSG Konstanz setzt sich für die soziale Integration von Kindern und Jugendlichen ein, indem sie Projekte und Veranstaltungen organisiert, die den Zusammenhalt und die Gemeinschaft stärken. Dazu gehören beispielsweise Inklusionsprojekte und Ferien- und Handballcamps, in denen Kinder und Jugendliche aus verschiedenen sozialen Hintergründen gemeinsam Sport treiben und neue Freundschaften schließen können.
Der HSG-Kinofilm
Diese Dokumentation von Michael Elser beleuchtet den emotionalen Wiederaufstieg des Teams in der Aufstiegssaison 2021/22 in die 2. Bundesliga.
Dieser Film bietet exklusive Einblicke und feierte im CineStar Konstanz Premiere.

























