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Neues Leistungs- und Förderkonzept zahlt sich aus

Neues Leistungs- und Förderkonzept zahlt sich aus

Das relativ junge Leistungs- und Förderkonzept der HSG Konstanz hat sich bewährt, ja sogar die Erwartungen übertroffen und sich für den Verein schon nach kurzer Zeit in verschiedenster Form ausgezahlt. Eine Bestandsaufnahme beleuchtet das Konzept, die Ziele, die Erfolge und die Zukunftsaussichten:  


Die Anfänge


Ende 2010 entschlossen sich Management und sportliche Führung dazu, einen leistungsorientierten Unterbau für das Drittligateam schaffen zu wollen.  Als Leistungsbereich wurden dabei neben der ersten Mannschaft auch die zweite Herrenmannschaft sowie die erste A- und B-Jugendmannschaft definiert. In André Melchert wurde in den eigenen Reihen ein Handballfachmann mit viel Erfahrung aus der 2. Bundesliga gefunden, der sich als Leiter des Leistungsbereiches die Weiterentwicklung im sportlichen Bereich der HSG Konstanz auf die Fahne geschrieben hat. Als weitere qualifizierte Trainer für die Leistungsmannschaften konnten Christian Korb (A-Jugend) und Gabor Soos (B-Jugend und zweite Herrenmannschaft) gewonnen werden, sodass alle Übungsleiter über Trainerlizenzen verfügen.


Klare Zieldefinition


Als erstes Ziel wurde die Positionierung der zweiten Herrenmannschaft als zweitstärkste Mannschaft hinter der eigenen ersten Vertretung im Bereich Hegau/Bodensee ausgerufen. Die Zweite Mannschaft sollte fortan als Unterbau für den Drittligakader dienen. Junge talentierte Spieler aus der eigenen Nachwuchsabteilung sollen über diese Plattform an die erste Herrenmannschaft heran geführt werden, Spieler mit weniger Einsatzzeiten in der Bundesligamannschaft sollen sich hier die zur persönlichen Weiterentwicklung nötigen Spielzeiten holen können und verletzte Spieler der ersten Mannschaft sollen sich hier auch wieder an den Leistungshandball gewöhnen können. Um die nötige Herausforderung mit höherklassigem Handball bieten zu können, sollte spätestens in der Saison 2014/2015 der Aufstieg in die Südbadenliga gelingen.
 
Bei der A- und B-Jugend ist es das Ziel, so leistungsbezogen wie möglich zu spielen und zu trainieren. Eine weitere Komponente bei der Zusammenführung und besseren Verzahnung der Teams war und ist das Spielkonzept, das für alle Mannschaften einheitlich entwickelt wurde. Bei einem Wechsel zwischen den Mannschaften, die zum Teil auch regelmäßig zusammen trainieren, sind die Abläufe für die Spieler somit immer gleich, die Eingewöhnungs- und Umstellungsphase wird durch die Zusammenarbeit und Kooperation möglichst kurz gehalten.


Die Ausgangslage


Die zweite Mannschaft stand zu Beginn der Planungen auf einem Aufstiegsplatz in der Bezirksliga. Im Dezember 2010 verjüngte man diese Mannschaft mit Spielern der A-Jugend, um den Aufstieg zu realisieren und das Team gemäß dem neuen Konzept zukunftsfähig zu machen. Jungen Spielern, die nicht direkt den Sprung in den Bundesligakader schafften, konnte bisher keine weitere höherklassige Plattform zur Weiterentwicklung geboten werden. Die Folge war, dass sich viele dieser Spieler zu einem Vereinswechsel gezwungen sahen.
 
Die A-Jugend hingegen war schon zu diesem Zeitpunkt in der Oberliga Baden-Württemberg, der damals höchsten Spielklasse, vertreten. In der B-Jugend bestand damals allerdings noch viel Aufbaubedarf, spielte man doch „nur" in der Südbadenliga, der zweithöchsten Spielklasse dieser Altersgruppe.


Die Lage im Jahr 2013: Die Erfolge haben sich eingestellt!


Die HSG Konstanz II mit den Trainern Gabor Soos und Andre Melchert ist als souveräner Meister der Landesliga 2012/2013 zwei Jahre vor dem ursprünglichen, ehrgeizigen Plan in die Oberliga Südbaden aufgestiegen. Daneben zeichnete sich das extrem junge Team durch schnellen, technisch anspruchsvollen und schön anzusehenden, gnadenlosen Tempohandball aus. 838 Tore konnte die beste Offensive der Liga dabei erzielen – das sind über 32 Tore im Durchschnitt pro Partie! Mit Kai Mittendorf, Finn Meiners, Maximilian Wolf, Patrick Muturi und Alexander Lauber konnten sich außerdem einige Talente die zur Weiterentwicklung nötigen Spielzeiten holen. Christoph Babik fungierte als einer der Ältesten als Leitwolf. Zudem können Spieler zwischen 19 und 21 Jahren sowie einige A-Jugendliche wie Maurice Wildöer (erstes Jahr A-Jugend), Manuel Both sowie Dennis Fassl sich hier an den Aktivenbereich herantasten.
 
Die A-Jugend verpasste zur Saison 2012/2013 knapp und unglücklich die Qualifikation zur Jugend-Bundesliga. Vornehmlich war dies dem Umstand geschuldet, dass man mit einem sehr jungen Kader mit überwiegend Jahrgangsjüngeren gestartet ist. Zur Saison 2013/2014 wird das Team um die Trainer Christian Korb und Finn Meiners nach einer deutlich gewonnenen Qualifikation jedoch wieder zu den besten 48 Mannschaften Deutschlands gehören und in der Jugend-Bundesliga spielen. In der Region wird die gute Jugendarbeit und -förderung wahrgenommen, sodass sich die Mannschaft mit fünf Neuzugängen auch wesentlich breiter als bisher aufstellen konnte. Neu hinzugekommen ist u.a. Moritz Rösch (HSC Radolfzell), der wie Adam Soos in den Kader der Jugend-Nationalmannschaft berufen wurde. Beide könnten zudem noch ein Jahr in der B-Jugend spielen. Ferner ist Adam Soos dem Nachwuchs der Rhein Neckar Löwen aufgefallen und konnte im dortigen Handballförderzentrum einen Platz ergattern. Ein weiterer Beleg dafür, wie sich Talente mit einer guten Förderung und Ausbildung bei der HSG optimal entwickeln können, sodass auch der Weg nach ganz oben möglich ist.
 
Die B-Jugend spielte in der Saison 2012/2013 in der Oberliga-Baden-Württemberg. Trotz dem jungen und sehr dünnen Kader konnte man in der höchsten Spielklasse gute Akzente setzen, obwohl dabei leider wenige Punkte verbucht werden konnten. Auch in der Saison 2013/2014 wird man wieder mit einem Kader antreten, der fast ausschließlich aus jahrgangsjüngeren Spielern besteht. Die Qualifikation für die Oberliga Baden-Württemberg wird insofern wieder eine echte Herausforderung.
 
In den Jugendmannschaften werden zudem auch sehr qualifizierte Co-Trainer eingesetzt. In der A- bzw. B-Jugend werden mit Finn Meiners und Kai Mittendorf zwei Bundesligaspieler mitverantwortlich sein. Dies soll qualifizierte Unterstützung für die Trainer und Ausbildung weiterer, hinter dem Konzept stehender Kräfte zugleich sein.


Die Zukunftsvisionen


Zukünftig möchte die HSG Konstanz in noch stärkerem Maße als Anlaufstelle für junge Talente dienen, die sich auf höchstem Niveau und mithilfe von qualifizierter Anleitung und professioneller Ausbildung bestmöglich weiterentwickeln möchten. Ziel der HSG ist es, die talentierten Spieler so früh wie möglich an den Leistungshandball heranzuführen und dadurch die Voraussetzungen für den Sprung in die Bundesligamannschaft zu schaffen. Der Fokus liegt dabei auf der Etablierung der zweiten Mannschaft auf möglichst hohem Niveau, sowie der regelmäßigen Qualifikation der A-Jugend für die Jugend-Bundesliga. Zusätzlich strebt die HSG auch mit der B- und C-Jugend die jeweils höchsten Ligen an.


Der Verein HSG Konstanz


Die HSG Konstanz, eine Spielgemeinschaft der beiden Konstanzer Handballvereine TV Konstanz und HCDJK Konstanz, besteht seit 1980 und hat über 400 Mitglieder, davon über 80 Prozent Jugendliche. Mehr als 20 Mannschaften sind für den Spielbetrieb gemeldet. Ziel dieser Spielgemeinschaft ist es, durch Bündelung der Kräfte den Handballsport in Konstanz zu stärken, sowohl im Leistungs- als auch im Breitensport. Dies soll insbesondere durch eine qualifizierte Nachwuchsarbeit erfolgen. Die Jugendspieler werden technisch und spieltaktisch analog der 1. Herrenmannschaft ausgebildet. So schafft es die HSG Konstanz immer wieder, A-Jugendliche nahtlos in den Bundesligakader einzubauen.

Die Jugendmannschaften spielen allesamt in der jeweils höchsten Spielklasse, so etwa die A-Jugend gar in der Bundesliga, die B-Jugend in der Baden-Württemberg-Oberliga und die C-Jugend in der Südbadenliga.

 

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