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Glatteis hinter´m Tellerrand – Kantersieg in der Komfortzone für C-Jugend

Glatteis hinter´m Tellerrand – Kantersieg in der Komfortzone für C-Jugend

Kontrastprogramm: Bei einem hochkarätigen Einladungsturnier in der Fremde belegt die C1-Jugend der HSG einen erklärungsbedürftigen letzten Platz, zeigt in der „heimischen“ Südbadenliga gegen den HSC Radolfzell aber eine doppelt starke Reaktion und verteidigt diskussionslos die Tabellenspitze.

 

Draht-Mayr-Cup 2017

 

„Es ist nicht so, wie es aussieht!“. Dieser Satz beendet in der Regel Beziehungen oder löst Dramen aus, im Fall der C1-Jugend darf man ihn aber ganz gelassen dazu hernehmen, einen auf den ersten Blick enttäuschenden letzten Platz beim renommierten Draht-Mayr-Cup in Wiesloch ins rechte Licht zu rücken. Wegen Blitzeis-Warnungen und früher Anwurfzeit machte sich der HSG-Tross schon am Vortag Richtung Mannheim auf. Leider zeigten die Jungs dann Samstagfrüh trotzdem eine Vielzahl exakt jener „Symptome“, die man mit der Übernachtung vor Ort eigentlich hatte vermeiden wollen. Gleich im ersten Spiel gegen die C1-Jugend des aktuellen Champions-League-Achtelfinalisten Rhein-Neckar Löwen führte eine gewisse Schlafmützigkeit und insgesamt lückenhafte Leichtigkeit des Seins zur völlig unnötigen 8:11-Niederlage. Wurfquote und Rückzugverhalten waren unter dem Gefrierpunkt.

 

Mit dem Rücken zur Wand lieferten die Jungs vom See dann aber dem Nachwuchs des Bundesligisten und späteren Finalisten Balingen-Weilstetten eine Partie auf Augenhöhe und gewannen hauchdünn mit 13:12. Ins letzte Gruppenspiel gegen den nordbadischen Spitzenclub HG Oftersheim/Schwetzingen ging die HSG, die die Kurve gekratzt zu haben schien, dann als leichter Favorit, führte sich aber selbst auf's Glatteis, als sie beim Stand von 8:5 zu ihren Gunsten drei mal völlig frei vor dem gegnerischen Torwart scheiterte und eine Vorentscheidung versäumte. Die letztendliche 11:12-Pleite hinterließ alle einigermaßen fassungslos, zumal sie aufgrund widriger Tabellenkonstellationen bittere Konsequenzen hatte: Statt im Halbfinale gegen die HSG Wetzlar nach dem Endspiel und einem Pokal zu greifen, blieb nur der undankbare Gang ins Spiel um die Plätze 7 bis 8. Die dort zum Zug kommende zweite Garde schlug sich zwar ehrenhaft und wacker, musste sich aber Leutershausen mit 11:13 beugen. So hingen die Köpfe zunächst einmal tief, am Ende eines ohnehin anstrengenden Tages.

 

Der Blick über den südbadischen Tellerrand hinaus und der in jeder Beziehung anspruchsvolle Trip nach Wiesloch waren dennoch jeden der über 600 Kilometer wert. Auf Ebene der Trainer, Betreuer, aber insbesondere natürlich der Spieler, bot sich jedem, der diese Gelegenheit wahrnehmen wollte, der mehrfache individuelle Vergleich mit den Gegenspielern absoluter Jugend-Spitzenteams. Eine Erfahrung, die den einen oder anderen geerdet haben dürfte, das Team als Ganzes war ohnehin schon auf dem dieser Tage stellenweise glatten Boden der Tatsachen angekommen. Von einer „Bruchlandung“ war das dennoch weit entfernt.

 

Denn nicht vergessen gehen darf in der abschließenden Bewertung, dass man sich die Einladung (!) zu diesem Top-Turnier durch die Tabellenführung in der Südbadenliga redlich verdient hatte - und an einem Tag mit etwas mehr Fortune und Erfahrungsschatz, dafür etwas weniger Respekt und Berührungsängsten vor dem Neuen, eine klar bessere Platzierung „drin“ gewesen wäre. Das gestern bezahlte Lehrgeld, besser, neue Wissen um die Wichtigkeit von Nuancen, wird den Jungs bei kommenden Auftritten (nicht nur) auf diesem Niveau garantiert zu Gute kommen.

 

 Südbadenliga:

HSG Konstanz - HSC Radolfzell 43:16 (19:8)

 

Keine zwölf Stunden nach der späten Rückkehr aus der Kurpfalz stand die C1-Jugend dann schon wieder in einem Meisterschaftsspiel der „vertrauten“ Südbadenliga auf der Platte, wo sie derzeit relativ einsam ihre Kreise zieht. Im Derby gegen den HSC Radolfzell ging es nicht nur darum, das schlechte Abschneiden vom Vortag aus den Köpfen zu bekommen, sondern auch Wiedergutmachung für das Hinspiel zu betreiben. Das zählte trotz Sieg zu den wenigen schwächeren Auftritten der HSG in der Vorrunde. Beides gelang ausgesprochen gut. Die Gäste hatten bis auf eine Phase, in der sie von 1:8 auf 5:8 aufholten, ehe eine HSG-Auszeit plus Standpauke die Radolfzeller Euphorie im Keim erstickte, keine reelle Siegchance. Die C1-Jungs zeigten sich wach, gut erholt und lieferten über die gesamten 50 Minuten und den ganzen Kader hinweg eine souveräne und spielerisch ansprechende Leistung. Das Halbzeitergebnis von 19:8 deutete für diesen Tag einen Klassenunterschied an, der mit dem Endstand von 43:16 dann auch deutlich bestätigt wurde.

 

HSG Konstanz: Robin Jörger, Tim Hoffmann (Tor); Marvin Gut (3), Martin Denecke (2), Elijah Fischer (8), Jan Stotten (3), Philipp Storz (2), Ben Widmann (2), Moritz Hall (9), Lars Krampen (4), Constantin Eich (10).

 

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