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Zwei weitere Siege für A-Jugend: Platz zwei und eine Runde weiter in der Bundesliga-Quali

Moritz-Ebert-HSG-Konstanz-Pforzheim

Ist in den vorläufigen EM-Kader der U17-Beachandball-Nationalmannschaft berufen worden: HSG-Torwart Moritz Ebert.

 

Ein wenn auch in der 2. Bundesliga spielfreies, so in der Jugend überaus erfolgreiches Wochenende liegt hinter der HSG Konstanz. Bereits Ende letzter Woche wurde Moritz Ebert nach zwei erfolgreichen Lehrgängen in den vorläufigen Kader der Beachandball-U-17-Nationalmannschaft für die im Sommer stattfindende Europameisterschaft in Kroatien berufen. Dazu feierte er mit der A-Jugend der HSG Konstanz auf dem Weg zurück in die Bundesliga zwei Siege in zwei Spielen und steht somit nach Platz zwei in der südbadischen Vor-Qualifikation mit der HSG in der nächsten Runde.

 

Zudem konnte auch die B-Jugend in der Qualifikation zur Oberliga Baden-Württemberg überzeugen, drei Siege in drei Spielen einfahren und steht nach den Erfolgen gegen Köndringen-Teningen (20:19), Freiburg-Zähringen (24:14) und Kappelwindeck-Steinbach (37:16) mit blütenweißer Weste und vier Punkten in der nächsten Runde, da die Ergebnisse gegen Freiburg und Steinbach dorthin mitgenommen werden.

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Ebenso konnte die A-Jugend des Zweitligisten nach jeweils großen Startschwierigkeiten sowohl die Partie gegen Schutterwald (30:29) als auch die gegen Köndringen-Teningen (24:23) für sich entscheiden. Da Meißenheim/Nonnenweier zwar größere Probleme als erwartet in seinen beiden verbliebenen Spielen hatte, jedoch trotzdem nicht stolperte, beendeten die Konstanzer die Vor-Qualifikation mit 6:2 Punkten und 121:102 Toren mit der besten Offensive des Turniers auf Platz zwei. Meißenheim sicherte sich damit das Heimrecht für die erste, überregional ausgetragene Qualifikationsrunde am 20. und 21. Mai und kann sich vor heimischem Publikum als Turniersieger das erste Bundesliga-Ticket sichern. Die HSG Konstanz muss im Kampf um die erste Chance zur Direkt-Qualifikation ihr Glück hingegen bei einem Turnier in Nordbaden oder Württemberg versuchen. Immerhin bedeutet Platz zwei eine entsprechend hohe Wertigkeitsziffer, die – möglicherweise – vermeintlich etwas leichtere Gegner aus Nordbaden, Württemberg und Bayern beschert.

 

Gegen Schutterwald fanden die erneut weit gereisten Gäste vom Bodensee in der Ortenau zunächst nur sehr schleppend in die Partie. Nach etwas mehr als sieben Minuten führte das von Ex-Bundestrainer Martin Heuberger trainierte Team bereits 6:3, später sogar einige Zeit mit vier Toren. Erst Kreisläufer Johnny Polis war es, der nach einem Doppelschlag des gut aufgelegten und mit einem doppelten Kempa-Trick für seinen alten Verein Pfullendorf für das DKB Tor des Monates nominierten Lars Michelberger den Ausgleich zum 16:16 markieren konnte.

 

„Wir haben verschlafen agiert und haben uns den Schneid abkaufen lassen“, ärgerte sich Trainer Thomas Zilm. Doch es gelang ihm, seine Mannschaft wachzurütteln. Danach spielte Konstanz mit einer Manndeckung wesentlich zielstrebiger und dynamischer und erzwang so immer mehr Fehler des Gegners, die für einfache Tore genutzt werden konnten. Trotzdem legte Schutterwald bis zur 44. Minute weiter vor und erst Jonas Hadlich stellte mit dem 27:26 die erste Führung für die HSG-Talente her. Konstanz baute diese auf zwei Tore aus und musste damit in den letzten Minuten nicht mehr um den 30:29-Sieg zittern. „Wir haben nicht wirklich gut gespielt“, gestand Thomas Zilm. „Es haben uns noch viele Abstimmungsfehler in der Abwehr und im Angriff gebremst, aber über den Kampf und den Willen haben wir es dennoch gedreht.“

 

Gegen Köndringen-Teningen begann alles wie schon gegen Schutterwald. Unkonzentriert, fehlerhaft und etwas gehemmt wirkend konnten sich die Gelb-Blauen nicht absetzen und mussten immer wieder einen Rückstand gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden Kontrahenten hinnehmen. Nach 28 Zeigerumdrehungen war dieser sogar auf drei Tore angewachsen und ausgerechnet Niclas Mild, der erst vor wenigen Wochen zur HSG Konstanz gestoßene Ex-Teninger, gelang der 20:20-Ausgleich (39.).

 

Es folgten turbulente Schlussminuten. Erst setzte sich Teningen auf 22:20 ab, dann drehte Konstanz erneut die Partie zum 23:22 (47.) durch den jungen, aus der eigenen B-Jugend aufgerückten Julian Küchler. Danach glichen die Breisgauer erneut aus – und Küchler musste für zwei Minuten auf die Strafbank. Jetzt wurde es richtig verrückt: die HSG überstand die Unterzahl und den gleichzeitigen Ballbesitz des Gegners, durfte fünf Sekunden vor dem Ende wieder Julian Küchler zurück auf das Spielfeld bringen – und Küchler bekam nach einem Offensivfoul der Teninger den langen Pass nach dem Ballgewinn. Tor mit der Schlusssirene zum 24:23-Sieg in das für einen zusätzlichen Feldspieler geräumte SG-Tor! „Ich habe ihn einfach nach vorne geschickt“, lächelte der HSG-Coach nach dem Coup. „Dass es dann so für den Jungen läuft ist eine tolle Geschichte.“

 

Sein Fazit: „Wichtig war für uns wieder zu spielen. Ich konnte viele Spieler – auch auf unterschiedlichen Positionen – und viele Formationen testen. So konnte ich weitere Erkenntnisse darüber sammeln, wer mit wem harmoniert und mit wem zusammenpasst. Aber wir haben noch viel Arbeit in den zwei Wochen bis zum nächsten Turnier vor uns.“ Was ihn jedoch zuversichtlich stimmt: „Die Moral der Jungs stimmt. Jeder will, das ist in jeder Sekunde zu spüren. Wenn wir weiter zusammenwachsen und unser Potenzial auf die Platte bekommen, können wir unser Ziel Bundesliga erreichen.“

 

HSG Konstanz: Moritz Ebert, Sven Koester (Tor); Felix Fehrenbach (4), Hendrik Dahm, Jonas Hadlich (6), Julian Kirschmann, Hannes Schlegel (2), Joel Mauch (18/7), Julian Küchler (3), Lars Michelberger (8), Moritz Dierberger (2), Hendrik Duffner (2), Niclas Mild (5), Johnny Polis (4).

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