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Rückrunden-Erfolgsserie auf 14:4 Punkte ausgebaut: A-Jugend gewinnt weiteres Finalspiel

Rückrunden-Erfolgsserie auf 14:4 Punkte ausgebaut: A-Jugend gewinnt weiteres Finalspiel

Bärenstark im so wichtigen Südbaden-Derby: Moritz Dierberger warf die A-Jugend der HSG Konstanz als bester Feldtorschütze der Partie mit sieben Treffern zum siebten Sieg im neunten Rückrunden-Spiel.

 

A-Jugend-Bundesliga:

HSG Konstanz – SG Meißenheim/Nonnenweier 28:27 (13:11)

 

Der furiose Lauf hält weiter an: Mit dem 28:27 (13:11)-Derbysieg im Nachholspiel gegen die SG Meißenheim/Nonnenweier schraubte die A-Jugend der HSG Konstanz ihre beeindruckende Erfolgsbilanz in der Rückrunde auf 14:4 Punkte und ist mit jetzt 20:18 Punkten auf dem Konto auch nach Pluspunkten nur noch zwei Zähler von Rang vier entfernt.

 

Der ganz große Jubel brach nach dem neuerlichen Erfolg zunächst aber nicht aus bei den Konstanzern, zu groß war die spürbare Erleichterung, in einem weiteren Finalspiel ganz starke Nerven unter Beweis gestellt zu haben, obwohl Trainer Thomas Zilm schon gerne eine etwas ruhigere Schlussphase gesehen hätte. „Auch für die Jungs“, lächelte er später, „aber wichtig ist nur das Endergebnis und der Fakt, dass wir weiter sehr gut im Rennen auf dem Weg zu unserem Ziel sind.“

 

Auf diesem gerade in der zweiten Halbserie so erfolgreichen Weg geht der Ex-Profi auch keine Kompromisse ein. Schon am Sonntagmorgen hatte sich die Mannschaft beim ehemaligen Konstanzer Zweitliga-Torschützenkönig getroffen, nochmals ein Videostudium betrieben und war nach einem gemeinsamen Mittagessen hochkonzentriert die schwere Aufgabe gegen den südbadischen Rivalen angegangen. Bis hinauf auf die Tribüne waren die Schreie vor dem Anpfiff aus der Kabine der HSG laut zu hören, ehe das junge Gastgeberteam, einmal losgelassen, auch genauso dominant und entschlossen auftrat und die Zuschauer mit teilweise sehenswertem Handball begeisterte.

 

Torhüter Kristian Bozin bediente den richtig stark auftrumpfenden Linksaußen Moritz Dierberger, mit sieben Treffern auch bester Feldtorschütze der Partie, mit einem Zuckerpass millimetergenau zum Tempogegenstoß über das ganze Spielfeld und dieser ließ sich nicht lange bitten: 2:0 (4.). Dann zog Joel Mauch das Tempo an und bewies mit einem tollen Anspiel auf Pascal Mack ein richtig gutes Auge, während die Abwehr der HSG fast immer auf dem Posten war. Nach zehn Minuten hatte sich der Zweitliga-Nachwuchs so schon einen Vier-Tore-Vorsprung erarbeitet.

 

Während die Gäste um ein wenig mehr Kontrolle und Struktur in ihrem Spiel bemüht waren, erhöhte Konstanz immer wieder die Schlagzahl. Dass sich die überlegenen Gastgeber aber nicht weiter als auf 10:5 durch einen herrlichen Dreher von Moritz Dierberger absetzen konnten, lag einerseits an immer wieder auftretenden Konzentrationsschwächen, andererseits aber auch an der Moral der Gäste, die sich nach dem Angriffswirbel der HSG nicht aus der Ruhe bringen ließen, konsequent ihr ruhiges Spiel aufzogen und sich als der erwartet unangenehme Gegner präsentierten.  Gerade die letzten Minuten vor der Pause nutzten die Ortenauer, die bald mit einer Manndeckung auf Samuel Löffler reagiert hatten, für einen etwas schmeichelhaft anmutenden 13:11-Halbzeitstand, weil Aaron Bolz mit der Pausensirene einen Freiwurf direkt unter die Latte hämmerte.

 

„Heute ist es egal, wie wir gewonnen haben, in dieser Phase der Saison gibt es keinen Schönheitspreis zu gewinnen“, sagte Thomas Zilm. „Heute mussten wir nur abliefern. Das haben wir – und damit alles in dieser Situation erfüllt, was es braucht.“ Dennoch musste er noch durch ein Wellental der Gefühle, ehe er zufrieden diese Sätze sagen konnte. Zwar erhöhte sein Team durch Jerome Portmann bald auf 19:13 (38.), doch nach Phasen, in denen, so Zilm, man den Gegner gut ausgespielt habe, verlor Konstanz immer wieder den Faden, ließ Meißenheim/Nonnenweier im Spiel und konnte sich stets lediglich mit drei bis vier Toren vom Gegner distanzieren. Als es schließlich zweieinhalb Minuten vor dem Ende 28:24 stand, glaubten wohl alle an die Entscheidung – nicht aber die Gäste von der französischen Grenze.

 

In Unterzahl verkürzte die SG – nachdem Konstanz zuvor mehrmals freie Gegenstöße und klarste Einschussmöglichkeiten von verschiedensten Positionen ungenutzt ließ – doppelt, dann musste Samuel Löffler das Spielfeld verlassen und dem Brandstätter-Team gelang dank technischer Fehler der HSG tatsächlich gut 40 Sekunden vor Schluss der Anschlusstreffer. Die Zilm-Equipe spielte die letzten Sekunden nun jedoch fast bis zum Ende aus und bleibt nach dem 28:27-Sieg weiter auf unmittelbarer Tuchfühlung zu den direkten Qualifikationsplätzen für die kommende Spielzeit.

 

Zilm: „Wir werden weiter an verschiedenen Tempos arbeiten, obwohl gerade das Ergebnis im Vordergrund steht.“ Lächelnd fügte er gleich an: „Wenn wir die nächsten drei Spiele auch alle mit einem Tor gewinnen, bin ich vollkommen zufrieden. Dazu muss die Effektivität aber steigen.“ Nächstes Endspiel: Samstag, 12.30 Uhr, gegen die JSG Echaz-Erms. Wahrscheinlich wieder nichts für schwache Nerven.

 

HSG Konstanz – SG Meißenheim/Nonnenweier 28:27 (13:11)

 

HSG Konstanz: Kristian Bozin, Moritz Ebert (Tor); Jerome Portmann (4), Patrick Volz, Marc Plesse, Jonas Hadlich, Carl Gottesmann, Pascal Mack (5), Joel Mauch (5/3), Samuel Löffler (4), Jan-Nicolai Geistler, Moritz Dierberger (7), Manuel Wangler (3), Johnny Polis.

 

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