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Großer Frust nach unnötiger Heimniederlage gegen Pforzheim: A-Jugend schlägt sich selbst

Großer Frust nach unnötiger Heimniederlage gegen Pforzheim: A-Jugend schlägt sich selbst

Dreimal gegen Pforzheim erfolgreich, am Ende aber wie das gesamte HSG-Team total enttäuscht: Rückraumspieler Jonas Hadlich.

 

A-Jugend-Bundesliga:

HSG Konstanz – SG Pforzheim/Eutingen 25:27 (13:12)

 

Am Ende war es nur noch Frust. Die Enttäuschung stand den Konstanzer Trainern, Spielern und Fans nach einer knappen und unnötigen 25:27 (13:12)-Heimniederlage gegen den letztjährigen Vizemeister der Jugend-Bundesliga ins Gesicht geschrieben. Während sich bei den Gästen aus Pforzheim die Erleichterung über einen hart erkämpften Sieg und die Freude über zwei Big Points in großem Jubel entlud, lehnte sich HSG-Trainer Thomas Zilm auf der Auswechselbank zurück und starrte an die Decke.

 

Ein gebrauchter Tag für den Ex-Profi und seine talentierten Schützlinge, die sich – wieder einmal – selbst geschlagen hatten. „Wieder keine Punkte, wieder total unnötig“, schüttelte der ehrgeizige Coach den Kopf, den Blick immer noch fassungslos Richtung Decke gerichtet. „Und wieder waren wir selbst schuld. Von allen Positionen hat die letzte Konsequenz, die Dynamik im Zug zum Tor gefehlt – das gleiche in der Abwehr. Dazu kommen individuelle, technische Fehler.“

 

Dabei hatte das wichtige Spiel der beiden Bundesliga-Tabellennachbarn für seine Schützlinge gar nicht mal so schlecht begonnen. Nach einer 2:0-Führung musste Konstanz ohne seinen gefährlichen Rechtsaußen Jerome Portmann zwar bald einen 3:6-Rückstand hinnehmen. Als B-Jugend-Torwart Moritz Ebert, der auch das Tor der deutschen Jugend-Beachhandballnationalmannschaft hütet, jedoch mit seinen ersten ganz starken Paraden zur Stelle war, kam die HSG über Kreisläufer Pascal Mack schnell zum 9:9-Ausgleich (20.).

 

Danach gaben weiter die Gastgeber den Ton an und gingen mit einem Tor Vorsprung in die Kabinen, allerdings wäre bereits jetzt ein wesentlich deutlicheres Polster möglich gewesen. Das sonst so gefürchtete Konstanzer Tempospiel fand viel zu selten statt, weil lange Pässe zum Gegenstoß gleich mehrfach missrieten und beim Gegner oder im Aus landeten. Und trotzdem legte Konstanz in einer Partie, deren Bedeutung deutlich spürbar und die vom Kampf geprägt war, weiter bis auf 18:15 (38.) vor. Langsam machte sich die größere Effizienz, die körperliche Überlegenheit sowie die Umstellung auf eine 5:1-Abwehr bei den Gästen aus der Schmuck- und Goldstadt jedoch bemerkbar. Zilm: „Wir haben Pforzheim lange gut in der Abwehr bearbeitet, ohne uns dafür richtig zu belohnen. Am Ende im Zeitspiel haben wir doch noch einfache Tore kassiert, das war ausschlaggebend.“

 

Nach 48 Minuten gelang den Nordbadenern nach über 20 Minuten in Rückstand erstmals wieder der Ausgleich zum 20:20 und danach ein Lauf zur 25:22-Führung (55.). Den Willen und den Einsatz konnte man dem Zweitliga-Nachwuchs nicht absprechen und es war schon beeindruckend, wie die HSG weiter um jeden Zentimeter kämpfte und knapp eineinhalb Minuten die Partie mit dem Anschlusstreffer zum 25:26 sogar noch einmal komplett offen gestalten konnte. Die routinierten Gäste, die letzte Saison noch im Viertelfinale der deutschen Meisterschaft standen, behielten allerdings die Nerven und schlossen ihren nächsten Angriff zum entscheidenden letzten Treffer ab.

 

Angesichts von zwei vergebenen Siebenmetern und zahlreicher klarer Chancen saß die Enttäuschung tief bei der HSG. Bis zum 21. Januar und dem Südbaden-Derby in eigener Halle gegen Ottenheim/Altenheim hat das Team von Thomas Zilm nun Zeit, die bittere Niederlage aufzuarbeiten und zu verdauen. Nach der ersten Fassungslosigkeit glitt dann auch der Blick von B-Lizenzinhaber Thomas Zilm schnell wieder angriffslistig nach vorne – weg von der Hallendecke. „Es gibt für uns jetzt nur noch Spiele um Big Points. Ohne Zählbares nützen uns unsere ansehnlichen Leistungen im Kampf um Platz sechs alle nichts. Wir müssen uns endlich belohnen, dann kann man vielleicht auch einmal in einen richtigen Flow kommen. “

 

HSG Konstanz – SG Pforzheim/Eutingen 25:27 (13:12)

 

HSG Konstanz: Kristian Bozin, Moritz Ebert (Tor); Patrick Volz (1), Marc Plesse, Felix Fehrenbach, Jonas Hadlich (3), Carl Gottesmann (1), Pascal Mack (1), Joel Mauch (5/2), Samuel Löffler (5), Jan-Nicolai Geistler, Moritz Dierberger (3), Manuel Wangler (4), Johnny Polis (2).

 

Zuschauer: 50.

 

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