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Durchwachsener Start in A-Jugend-Bundesligaqualifikation: „Die Jungs brauchen Zeit, um sich einzuspielen“

Durchwachsener Start in A-Jugend-Bundesligaqualifikation: „Die Jungs brauchen Zeit, um sich einzuspielen“

Starkes Spiel am Kreis: Johnny Polis konnte mit zehn Treffern überzeugen, nach einem Kantersieg die Niederlage gegen Favorit Meißenheim aber auch nicht verhindern.

 

Zwei Spiele, ein Kantersieg und eine knappe Niederlage: Der Start der neuformierten A-Jugend der HSG Konstanz verlief ähnlich, wie ihn Trainer Thomas Zilm erwartet hatte. Gegen die SG Kappelwindeck/Steinbach wurde seine junge Mannschaft wenig gefordert und konnte sich am Ende über einen 41:19 (19:12)-Kantersieg freuen, im Duell mit dem Top-Favoriten SG Meißenheim/Nonnenweier reichte es hingegen trotz bis in die letzten Minuten engen Spielverlaufs nach 14:15-Rückstand zur Pause und 26:29 zwei Minuten vor dem Ende nur zu einem 26:31-Endstand. In einer Woche stehen die restlichen Partien der südbadischen Vor-Qualifikation gegen Köndringen-Teningen und Schutterwald auf dem Programm.

 

Der Start des mit 13 neuen Spieler aufgestellten Zweitliga-Nachwuchses konnte sich allerdings sehen lassen. Gegner SG Kappelwindeck/Steinbach wusste in den ersten neuen Minuten gar nicht wie ihm geschah, da leuchtete von der Anzeigetafel bereits ein 9:1-Vorsprung für die furios und mit hohem Tempo gestartete HSG Konstanz. „Wir konnten allen Spielern ausreichend Spielanteile gewähren, ohne in Gefahr zu geraten“, freute sich HSG-Trainer Thomas Zilm über den gelungenen Auftakt, den er jedoch nicht überbewerten wollte. „Der Gegner war nicht der Bundesliga-Maßstab.“

 

Konstanz zwang den auf diesem Niveau unerfahrenen Kontrahenten reihenweise zu technischen Fehlern, die in überfallartigen Gegenstößen mündeten und Kappelwindeck/Steinbach früh zermürbten. Die HSG suchte zudem erfolgreich die schnelle Mitte und die zweite Welle und konnte viele einfache Tore erzielen. Zwar gelang es dem Team aus einem Baden-Badener Vorort zur Pause auf 12:19 zu verkürzen, in Durchgang zwei drückte Konstanz aber erneut mächtig auf das Tempo. Nach 29 Minuten stellte Neuzugang Niclas Mild erstmals einen Zehn-Tore-Vorsprung her, ehe die Talente vom Bodensee zwischen der 35. und 45. Spielminute keinen einzigen Gegentreffer zuließen und sich selbst von 28:17 auf 36:17 davonschoben. Nach erneut fünf gegentorlosen Minuten vor dem Abpfiff stand am Ende ein 41:19-Kantersieg zu Buche.

 

Ein völlig anderes Spiel entwickelte sich anschließend zwischen den beiden Turnierfavoriten Konstanz und Meißenheim/Nonnenweier. Zunächst legte die HSG Konstanz vor und führte bis zur zehnten Minute mit 7:6 durch Lars Michelberger. Dann legte vor allem der neunfache Meißenheimer Torschütze Alexander Velz einen Gang zu, egalisierte den Konstanzer Vorsprung und durfte sich mit seiner lautstark von ihren emotionalen Fans angefeuerten Mannschaft über eine Drei-Tore-Führung freuen. Der Bundesliga-Stammgast vom Bodensee, der ohne Niklas und Hendrik Duffner auskommen musste, ließ sich dennoch nicht abschütteln und kam, wie zur Pause, immer wieder auf ein Tor an die Ortenauer heran.

 

Erst als Meißenheim mit robuster, aggressiver Deckung von 16:15 auf 19:15 erhöhte, wurde es in einem heißen Schlagabtausch mit einigen Nicklichkeiten auf beiden Seiten langsam eng für die mit Abstand am weitesten angereiste Mannschaft. Konstanz erwies sich aber weiter als hartnäckiger Gegner, der durch Johnny Polis auf 20:22 verkürzen und wieder Spannung erzeugen konnte. Der Anschluss wollte der HSG allerdings nicht gelingen, stattdessen erhöhte das von Ex-Bundesligaspieler Jürgen Brandstäter betreute Team mit zwei Treffern kurz vor Schluss noch von 29:26 auf 31:26 und steht somit schon dicht vor dem mit dem ersten Platz verbunden Heimrecht für die erste Bundesliga-Qualifikationsrunde am 20./21. Mai, wo die ersten direkten Plätze für die kommende Bundesliga-Saison vergeben werden.

 

„Meißenheim konnte mit seiner starken, durch die letzten gemeinsamen Jahre sehr eingespielten Mannschaft und dem Publikum in Rücken in der zweiten Halbzeit immer die Führung behalten“, erklärte Thomas Zilm. „Für uns kam dieses Kräftemessen mit einer über Jahre zusammengewachsenen Mannschaft wie erwartet noch etwas zu früh. Wir müssen uns erst finden, konnten aber trotzdem lange Paroli bieten. Vielleicht hätten wir mit ein paar Fehlern weniger die Partie am Ende noch offener gestalten können.“ Für den HSG-Coach steht somit in der neuen Trainingswoche vor dem zweiten Turnierwochenende mit Spielen gegen Schutterwald und Köndringen-Teningen die weitere Verfeinerung und Optimierung der Abläufe im Vordergrund.

 

Zilm: „Wir müssen die Abstimmung verbessern, das wird von Spiel zu Spiel besser werden. Wir haben noch viel Potenzial übrig, bis wir wieder so ein Spiel und so ein Tempo wie in den letzten Bundesligaspielen der vergangenen Saison aufziehen können. Noch wiegt das Handicap einer völlig neuen Mannschaft schwerer als etwa bei einem so schon lange bestehenden Team wie Meißenheim.“

 

HSG Konstanz: Moritz Ebert, Sven Koester (Tor); Felix Fehrenbach (4), Patrick Volz (4), Hendrik Dahm (2), Jonas Hadlich (7/1), Julian Kirschmann (1), Hannes Schlegel (6), Joel Mauch (15/7), Julian Küchler (2/1), Lars Michelberger (2), Moritz Dierberger (12), Niclas Mild (2), Johnny Polis (10).

 

HSG-Spielplan am Samstag, 6. Mai in Meißenheim:

12.00 Uhr gegen TuS Schutterwald

15.00 Uhr gegen SG Köndringen/Teningen

 

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