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A-Jugend bärenstark: Nach Turniersieg als bestes süddeutsches Team zur Endrunde

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Starkes Team, starkes Kollektiv: Die A-Jugend der HSG Konstanz fährt als bester süddeutscher Vertreter zur Endrunde der Bundesliga-Qualifikation.

 

Paukenschlag in Günzburg: Als Außenseiter gegen extrem starke Konkurrenz angetreten, marschierte die A-Jugend der HSG Konstanz mit drei souveränen, deutlichen Erfolgen in drei Spielen und dem Turniersieg wie auf Schienen durch Runde drei der Bundesliga-Qualifikation. Als letztes verbliebenes südbadisches Team und als beste Mannschaft aus Süddeutschland qualifizierte sich der Zweitliga-Nachwuchs für die bundesweite Endrunde der Qualifikation für die deutsche Eliteklasse am 10. und 11. Juni in Ahlen/Westfalen. Dort spielen dann zwölf Vereine aus der ganzen Bundesrepublik die sechs letzten Bundesliga-Teilnehmer aus.

 

In die Freude über eine überragende Vorstellung mischte sich bei Trainer Thomas Zilm allerdings auch etwas Unverständnis. Anders als im letzten Jahr, wo auch der Turniersieger aus Runde drei bereits direkt für die Bundesliga qualifiziert war, bedeuten drei überlegene Erfolge in drei Spielen dieses Mal „nur“ einen Startplatz für die Qualifikationsendrunde und die bestmögliche Platzierungsziffer. „Wir haben viel Zeit und Energie investiert“, erklärt der B-Lizenzinhaber, „aber wir kommen in Süddeutschland aus einer starken Handball-Region, in der sehr viele Teams Bundesliga-Ambitionen haben und dementsprechend viele Runden absolviert werden müssen. In anderen Regionen ist das etwas anders und leichter, aber wir machen einfach das Beste daraus.“

 

Mit Blick auf die beiden Gruppensiege gegen Meißenheim/Nonnenweier (29:23/14:10) und eine körperlich überlegene HG Oftersheim/Schwetzingen (22:15/8:7) sowie im Finale gegen Gastgeber Günzburg (27:23/13:8) sagt er: „Und das Beste haben wir definitiv daraus gemacht. Fast hätten wir es in Bietigheim schon geschafft, jetzt wollen wir uns eben in Ahlen für unsere tollen Leistungen belohnen.“ Denn diese waren in der Tat beeindruckend. Gegen Gruppenfavorit Meißenheim, gegen den Konstanz in der südbadischen Vor-Qualifikation noch das Nachsehen hatte, starteten die HSG-Talente wie auch in die beiden anderen Partien hochkonzentriert und hochfokussiert.

 

„Wir sind weiter als noch vor zwei Wochen, haben uns spielerisch verbessert und mit 100 Prozent Einsatz und Einstellung gespielt“, stellte Zilm heraus. Kein Wunder, dass sich Konstanz mit einem starken Moritz Ebert zwischen den Pfosten, einer aggressiven, sehr beweglichen Abwehr und mit bemerkenswerter Effektivität im Angriff – trotz oder gerade aufgrund des geliebten und immer mehr perfektionierten Tempohandballs – von der ersten Minute an absetzte, lange mit acht Toren führte und zu keiner Zeit auch nur ansatzweise in Gefahr geriet. Nach dem 29:23 (14:10)-Auftakterfolg mit guten Außen und einem durchsetzungsstraken Kreisläufer Johnny Polis wollten die Konstanzer mit einem zweiten Sieg gegen Oftersheim/Schwetzingen den Finaleinzug und damit die vorzeitige Qualifikation für die Endrunde perfekt machen – und das gelang erneut mit einem fetten Ausrufezeichen.

 

War die erste Halbzeit noch relativ ausgeglichen und umkämpft (8:7 für Konstanz), so drehten die Gelb-Blauen direkt nach der Pause weiter mächtig auf, setzten sich schnell vorzeitig ab und feierten mit dem 22:15-Erfolg den Gruppensieg und das Ticket für die Endrunde in Ahlen. Zilm: „Die Effektivität war deutlich besser als bei den letzten Turnieren. Wenn wir hier auf 85 Prozent im Angriff kommen ist das schon eine Bank.“ Dazu lobte er seine Schützlinge: „Die haben alles reingelegt, was da ist und haben sich in jeden Ball geworfen. Jeder hat hochkonzentriert gearbeitet und auf den Punkt geliefert.“

 

Im Finale gegen Gastgeber VfL Günzburg, den Sieger der Parallelgruppe, vertraute er dann seiner zweiten Garde – und war auch von dieser sehr angetan. Schließlich dominierte auch hier die HSG Konstanz, lag zur Pause bereits mit 13:8 in Front und sicherte sich mit einem 27:23 zum krönenden Abschluss auch noch den Turniersieg. Neben Konstanz und Günzburg wird auch der HC Erlangen an der bundesweiten Endrunde teilnehmen, für Oftersheim, Meißenheim und Rimpar geht es in der Baden-, Südbaden- beziehungsweise Bayernliga weiter.

 

Thomas Zilm lobt und warnt zugleich: „Wir haben gut gespielt, waren hellwach und ein geschlossenes Team. In Ahlen brachen wir aber jeden Mann, deshalb war es schön, alle Spieler in Aktion sehen zu können. Nun ist die Messlatte aber zwei Stufen höher gelegt. Jetzt erwarte ich noch mehr von den Jungs.“ Für den finalen Schritt in Westfalen in zwei Wochen fordert er daher: „Wir müssen dort wieder unser Optimum abrufen, dann haben wir uns nichts vorzuwerfen. Wir haben ein Ziel, dafür wird jeder alles geben. Wenn wir dazu diese Leistungen dorthin mittransportieren und noch eine Schippe drauflegen, dann bin ich zuversichtlich, dass wir auch die allerletzte Hürde mit Erfolg nehmen.“

 

HSG Konstanz: Moritz Ebert (1), Sven Köster (Tor); Felix Fehrenbach (7), Patrick Volz (9), Hendrik Dahm (1), Julian Kirschmann (2), Hannes Schlegel (7), Joel Mauch (13/7), Julian Küchler (4), Lars Michelberger (10), Moritz Dierberger (7), Niclas Mild (7/1), Johnny Polis (8), Joel Schamberger (2).

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