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„Cooler, schöner und erfolgreicher Handball“: Im Schnitt 21 Jahre alte Reserve will unter die ersten Fünf

HSG-Konstanz-U23-2017-2018

Das U23-Team der HSG Konstanz in der Südbadenliga 2017/2018:

Hintere Reihe von links: Manuel Both, Jonas Löffler, Samuel Löffler, Alexander Lauber, Marius Oßwald, Joschua Braun, Patrick Volz

Mittlere Reihe von links: Teammanager Frank Kunde, Cheftrainer Matthias Stocker, Joel Mauch, Manuel Wangler, Jerome Portmann, Philipp Kunde, Samuel Wendel, Carl Gottesmann, Pascal Mack, Co-Trainer Tobias Eblen, Athletiktrainer Jens Kluzik

Vordere Reihe von links: Physiotherapeutin Olga Schmid, Moritz Dierberger, Lukas Herrmann, Moritz Ebert, Maximilian Wolf, Sven Gemeinhardt, Jonas Hadlich

Auf dem Bild fehlen: Vincent Hummel, Tim Zeiler, Betreuer Frank Mack

 

Nach zehn langen Vorbereitungswochen und sieben Testspielen ist endlich genug der Vorarbeit und des Vorlaufs – meint Matthias Stocker, nach seinem Karriereende als Zweitligaspieler nun neuer Trainer der Reservemannschaft der HSG Konstanz. Aber nicht nur der junge Neu-Trainer brennt zusammen seinem Co Tobias Eblen auf die neue Saison, die talentierte im Schnitt erst 21 Jahre alte sogenannte U23-Mannschaft kann die neue Aufgabe in der fünftklassigen Südbadenliga ebenso kaum erwarten. Obwohl die neuformierte, extrem junge Mannschaft sich noch finden und entwickeln muss, das Ziel von Team und Trainer ist klar und ehrgeizig. Ein Platz unter den ersten Fünf soll nach dem Abstieg aus der Oberliga Baden-Württemberg am Ende der Saison für das Konstanzer Perspektivteam zu Buche stehen.

 

Dass mit Philipp Kunde, Samuel Löffler, Pascal Mack, Carl Gottesmann, Jerome Portmann und Manuel Wangler sechs Talente aus der eigenen Bundesliga-A-Jugend sowie in Torwart Lukas Herrmann (MTG Wangen), Joschua Braun (Frisch Auf Göppingen) und Tim Zeiler (TSV Wolfschlugen) drei externe Neuzugänge zum Team gestoßen sind, den Altersschnitt noch einmal deutlich gesenkt und das Team ein völlig neues Gesicht bekommen hat, sieht Matthias Stocker nicht als Nachteil. Er ist vom Potenzial seiner hochtalentierten Mannschaft überzeugt. „Ich bin sehr zufrieden mit unserer Vorbereitung. Wille, Trainingsbeteiligung, Teamgeist und Enthusiasmus sind vorbildlich“, erzählt der B-Lizenzinhaber. Darüber hinaus zählen die A-Jugendlichen Joel Mauch, Jonas Hadlich, Moritz Ebert, Patrick Volz und Moritz Dierberger zum Perspektivkader der U23.

 

Obwohl Matthias Stocker den Fokus in der ersten Phase der Vorbereitung auf Kraft und handballspezifische Ausdauer gelegt hat, konnte seine Mannschaft in den sieben Testspielen weitgehend überzeugen, auch wenn gerade zu Beginn die Leistungen noch sehr wechselhaft waren. Württembergliga-Spitzenteam MTG Wangen wurde ein 24:24-Remis im ersten Test abgetrotzt, dann folgten gegen Landesligist HSG Rietheim-Weilheim      (36:20) und Württembergligist HSG Fridingen/Mühlheim zwei Siege (33:29). Im Trainingslager wurde Württembergligist HSG Albstadt mit 27:17 besiegt, gegen die Reserve des Schweizer Meister Kadetten Schaffhausen (22:28), immerhin in der zweitklassigen Nationalliga B beheimatet, und Oberligist TV Weilstetten (26:31) gab es die beiden einzigen Testspielniederlagen. Die Fortschritte, die die Konstanzer U23 von Woche zu Woche gemacht hat, stellte sie im letzten Test und zweiten Kräftemessen gegen die Kadetten-Reserve unter Beweis. Nach der Pleite im ersten Duell wurde das zweite mit 31:26 für sich entscheiden.

 

„Das Trainingslager hat uns deutlich nach vorne gebracht“, urteilt Matthias Stocker, führt das gelungene Spiel gegen die Kadetten an und weiß: „Jetzt ist es Zeit, dass sich die Jungs unter Druck weiterentwickeln.“ Im Zusammenspiel sieht er noch Defizite, die er bewusst in Kauf genommen hat, um die Schwerpunkte bisher auf die individuelle Weiterentwicklung zu legen. „Wir werden uns nach und nach finden, aber das wird noch zwei bis drei Monate dauern“, so Stocker, der seine Schwerpunktsetzung erklärt: „Ich bin der Meinung, dass man so junge, talentierte Spieler erst individuell fordern muss. Sie haben großes Potenzial und sind deshalb noch weit von ihrer Höchstleistung entfernt.“ Ob und wie vielen Talenten der anvisierte Sprung in die 2. Bundesliga gelingt, lässt er offen. „Dafür ist es noch zu früh. Einige haben unglaubliches Potenzial, nun müssen sie die guten Trainingsleistungen aber erst einmal im Wettkampf unter Beweis stellen.“

 

Mit Maximilian Wolf, Lukas Herrmann, Sven Gemeinhardt und A-Jugend-Torwart Moritz Ebert kann der neue Übungsleiter dabei auf vier bärenstarke Torhüter bauen, die zusammen mit einer aggressiven, beweglichen Abwehr den Weg für das schnelle Spiel nach vorne bereiten sollen. Stocker: „Alle Spieler sind individuell gut ausgebildet, dazu eine gute Abwehr und dann wollen wir vorne auf die Tube drücken. Die Jungs stehen gut im Saft, das wollen wir nutzen, von der ersten bis zur letzten Minute. Wir wollen flott unterwegs sein.“ Wermutstropfen einer gelungenen Vorbereitung, inklusive eines von Athletiktrainer Jens Kluzik organisieren Triathlons, sind die Verletzungen von Vincent Hummel und Alexander Lauber. Die beiden Rechtsaußen fallen nach einem Innenband- bzw. Meniskusriss noch mehrere Wochen aus, Jerome Portmann als dritter Linkshänder für den Flügel musste nach einem Mittelfußbruch ebenfalls lange aussetzen und sich langsam zurückkämpfen und auch Joschua Braun musste zwischendurch nach einer Verletzung pausieren.

 

Das geringe Durchschnittsalter von gerade einmal 21 Jahren als jüngste Mannschaft der Liga sieht Matthias Stocker nicht als Nachteil. „Wir sind unbekümmert und Erfahrung ist nicht zwingend nötig“, sagt der HSG-Coach. „Es gibt nur gut oder schlecht. Aber natürlich müssen wir umso schneller dazulernen. Bei Fehlern die Ruhe zu bewahren ist dabei die Kunst.“ Naben einem Platz unter den ersten Fünf und der individuellen Weiterentwicklung sollen als Saisonziel die Heimspiele möglichst alle erfolgreich gestaltet werden. Außerdem, so Stocker, möchte man aus dem mächtigen Schatten der ersten Mannschaft etwas heraustreten und eine eigene Identität entwickeln. „Wir wollen attraktiven Handball bieten und mehr Zuschauer in die Halle locken. Wir wollen es schaffen, dass unsere Spiele vor denen der ersten schon interessant sind, weil die Fans sagen, dass wir auch einen coolen, schönen und erfolgreichen Handball spielen.“

 

Zum Saisonauftakt am Samstag, 23. September, wird die Mannschaft des neuen Kapitäns Manuel Both und Co-Kapitäns Jonas Löffler um 19.30 Uhr erst einmal auswärts bei Aufsteiger TV St. Georgen gefordert. „Ich freue mich darauf“, bedeutet Stocker. „Der Gegner bringt viel Euphorie mit und war zuletzt sehr erfolgreich, die HSG-Reserve in der letzten Saison nicht. Deshalb ist es ganz gut, dass sich viel bei uns geändert hat.“ Der ehemalige Spielmacher erwartet ein offenes Spiel, da keiner wisse, wo er steht. „Aber natürlich wollen wir gewinnen“, lacht der Trainer in seiner neuen Rolle. „Wie jedes Spiel.“ Dabei ist dem ehemaligen Vollblut-Handballer der Rollenwechsel zum Vollblut-Trainer scheinbar mühelos gelungen. Nun brennt er auf die neue Herausforderung, vor der sein Team schon mit den Hufen scharrt. „Ich bin froh, dass es jetzt wieder Action gibt und wir alle unter Strom stehen, wenn es um Punkte geht“, strahlt der 29-Jährige.


U23 HSG Konstanz, Kader 2017/18:

Tor: Maximilian Wolf, Lukas Herrmann, Sven Gemeinhardt

Linksaußen: Philipp Kunde, Samuel Wendel

Rechtsaußen: Vincent Hummel, Alexander Lauber, Jerome Portmann

Kreis: Manuel Both, Marius Oßwald, Pascal Mack, Carl Gottesmann

Rückraum: Joschua Braun, Samuel Löffler, Jonas Löffler, Manuel Wangler, Tim Zeiler

Perspektivkader: Joel Mauch, Jonas Hadlich, Patrick Volz, Moritz Ebert, Moritz Dierberger

Trainerstab: Cheftrainer Matthias Stocker, Co-Trainer Tobias Eblen, Athletiktrainer Jens Kluzik


>> Noch mehr Infos zum Kader, Team, der Spielplan und die Tabelle sind hier zu finden

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