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Dramatik pur bis zur Schlusssekunde führt zur Punkteteilung zwischen Perspektivteam und Weinsberg

Dramatik pur bis zur Schlusssekunde führt zur Punkteteilung zwischen Perspektivteam und Weinsberg

Oberliga Baden-Württemberg:
HSG Konstanz II - TSV Weinsberg 32:32 (16:14)

 

Ein Wechselbad der Gefühle mussten die HSG-Anhänger am Samstagabend in der Partie gegen den starken Aufsteiger aus Weinsberg in heimischer Schänzle-Sporthalle durchleben. Erst ein verwandelter Siebenmeter des Perspektivteams als letzte Aktion des Spieles brachte zumindest noch die hoch verdiente Punkteteilung, nachdem die Mannschaft der Trainer Gabor Soos und Rüdiger Both teilweise schon eine Fünf-Tore-Führung erspielt hatte. Den Zuschauern wurde in diesem Heimspiel wieder eindrücklich vor Augen geführt, welche Dramatik und emotionsgeladen Facetten der Handballsport doch zu bieten hat.

 

Angefangen hatte die Begenung mit einem sehr konzentrierten und entschlossenen Auftritt der HSG Konstanz II gegen einen vor Selbstbewusstsein strotzenden Gegner aus Weinsberg. Motiviert durch den tollen Auftritt der Bundesliga-Mannschaft am Vorabend und damit verbundenen Heimsieg gegen den TV Hüttenberg, glaubte das Perspektivteam an die eigenen Stärken und wandelte den knappen Rückstand gleich zu Spielbeginn nach 20 Minuten in eine Fünf-Tore-Führung um. Im Angriff wurde die körperlich sehr präsente Abwehr der Gäste immer wieder in Bewegung gebracht und die Außenspieler oft in das Angriffspiel miteingebunden. Die Flügelspieler Vincent Hummel und Samuel Wendel hatten deshalb des Öfteren etwas Freiraum und bedankten sich in dieser Spielphase mit herrlichen Toren dafür. Zusätzlich hielt Torhüter Maximilian Wolf zu diesem Zeitpunkt gleich zwei Siebenmeter hintereinander und das Perspektivteam steuerte einer beruhigenden Pausenführung entgegen.

 

Samuel Wendel setzte kurz vor Halbzeit noch zu einem weiteren Wurf an, wurde angegangen und konnte keinen kontrollierten Wurf mehr abgeben. Ein Pfiff blieb leider aus und Weinsberg nutzte den Gegenangriff Sekunden vor dem Pausenpfiff zum Zwei-Tore-Anschluss. Für Trainer Soos ging es in der Halbzeitbesprechung nun darum, die gezeigte Leistung aus den ersten 30 Spielminuten auch in Halbzeit zwei abzurufen. Mit großem Selbstbewußtsein und den Eindrücken von Spielhälfte eins machte das Perspektivteam dort weiter wo es vor der Pause aufgehört hatte. Die Mannschaft kontrollierte den Gegner und transportierte über weite Strecken ein Drei-Tore- oder gar Vier-Tore-Führung bis weit in Halbzeit zwei. Auch eine Schrecksekunde als Torwart Maximilian Wolf im eigenen Kreis unglücklich von einem Gegenspieler angegangen wurde und kurzfristig behandelt werden musste, brachte das Perspektivteam nicht aus der Ruhe, zumal auch Rückraumspieler Stefan Bruderhofer von Woche zu Woche mehr Spielpraxis entwickelt und aus dem Rückraum zwei wichtige Treffer für Konstanz beisteuern konnte. Leider durften aber die Konstanzer Außenspieler ihre Würfe nicht ungehindert ausführen, wurden mehrmals im Wurf behindert, bekamen aber nicht die Chance, dann zumindest mit Balbesitz für Konstanz den Angriff weiterführen zu dürfen.

 

Die stark agierenden Gäste aus Weinsberg, mit dem Selbstverständnis eines hervorragenden fünften Tabellenplatzes in Konstanz angetreten, blieben immer am Drücker und ließen sich nicht abschütteln. Mit dem Treffer zum 28:28 gelang den Gästen dann tatsächlich auch der Ausgleich und das Perspektivteam musste nun um den Lohn der harten Arbeit bangen. Als dann Weinsberg zwei Minuten vor Spielende zum 30:31 traf schien das Spiel zu kippen. Felix Krüger markierte aber nochmals den Ausgleich für Konstanz. Das endgültige Aus sahen viele Zuschauer zehn Sekunden vor Schluss als Weinsberg zum 31:32 einnetzte. Nun aber überschlugen sich die Ereignisse. In der Hektik der Schlusssekunden ereignete sich ein fataler Fehler beim Gast aus Weinsberg. Auch nicht von allen Anwesenden erkannt, tummelte sich ein siebter Feldspieler aus Weinsberg auf dem Spielfeld. Erst nach heftigen Protesten einiger Konstanzer Verantwortlicher unterbrachen die Unparteiischen mit dem Schlusspfiff die Begegnung. Aufgrund des neuen Regelwerkes wurde nach der Zeitstrafenvergabe an Weinsberg nun auf den Siebenmeterpunkt vor dem Weinsberger Tor verwiesen. Strafwurf für die HSG Konstanz II.

 

Kapitän Benjamin Schweda höchstpersönlich übernahm diese Nervenprobe und verwandelte eiskalt und gnadenlos zu einer nicht mehr für möglich gehaltenen Punkteteilung in einem denkwürdigen Spiel. Trainer Rüdiger Both stellte sich gleich nach Spielschluss für eine Spieleinschätzung zur Verfügung und meinte moderat: "Wir sind nach einer Klassevorstelung unserer Mannschaft am Ende über den Punktgewinn glücklich, weil dieser mehr als verdient ist. Alle, die heute das Spiel gesehen haben, wissen, eine Niederlage wäre heute nicht in Ordnung gegangen, aber so ist der Handballsport. Wir haben ein gutes Handballspiel zweier starker aber immer fairer Mannschaften gesehen." Die HSG Konstanz II geht nun in die kurze Fasnachtspause, um dann beim Tabellenführer aus Kornwestheim anzutreten.


HSG Konstanz II: Maximilian Wolf, Sven Gemeinhardt (Tor); Finn Meiners, Benjamin Schweda (11/5), Samuel Wendel (4), Samuel Löffler (1), Thomas Schad, Marius Oßwald (1), Felix Krüger (5), Pascal Mack, Tobias Eblen, Vincent Hummel (7), Stefan Bruderhofer (2), Jerome Portmann (1).

 

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