Spielerportraits

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Bei Samuel Wendel, einem echten Rohdiamanten mit großem Potenzial, müssen alle Beteiligten bei der HSG Konstanz allerdings noch etwas Geduld mitbringen. Zweimal Himmel, Hölle und wieder zurück – so erging es dem mittlerweile 19-jährigen Talent bereits in sehr jungem Alter. Mit der U20-Mannschaft des HC Hard legte er eine furiose Saison 2014/2015 in der höchsten Nachwuchsspielklasse der Alpenrepublik auf das Parkett. Mit 116 Toren in 18 Partien – davon lediglich zwei Siebenmeter – war Samuel Wendel überhaupt nicht zu bremsen und mit großem Abstand erfolgreichster Nachwuchsspieler Österreichs aus dem Spiel heraus. Und auch in den anschließenden Playoffs startete er fulminant: 31 Tore in sechs Spielen. Kein Wunder, dass er nach der Berufung in die Auswahl Voralbergs auch die Einladung zur österreichischen Jugend-Nationalmannschaft erhielt und dort seine Leistung bestätigte. Soweit der erste Himmelssturm des gebürtigen Bregenzers. Im März 2015 war dieser abrupt beendet. Bei einem Spiel in Wien riss er sich das Kreuzband schwer an – das vorzeitige Saisonaus, das ihn die Torjägerkrone und seine Mannschaft das Weiterkommen in den Playoffs kostete.

 

Nach einer weiteren Kreuzbandverletzung kämpft er sich mit Physiotherapie, Kraft- und Aufbautraining langsam wieder zurück zu alter Stärke. Angang Juni 2016 erhielt er die Freigabe der Ärzte für die komplette Teilnahme am Mannschaftstraining. „Ich werde nun die Intensität langsam steigern“, sagte der Österreicher aus der Bodenseestadt Hard. Die HSG Konstanz gibt ihm die nötige Zeit zur vollständigen Genesung. Andre Melchert, Sportlicher Leiter der HSG, betont: „Wir wollen ihn behutsam, auch über die zweite Mannschaft, für unser Zweitliga-Team aufbauen.“ Nichtsdestotrotz ist er vom großen Potenzial Wendels überzeugt, der Konstanz „flexibel sowohl auf Linksaußen als auch auf der Spielmacherposition verstärken wird.“

 

Samuel Wendel möchte nun selbst Fuß in Deutschland fassen und freut sich auf die 2. Bundesliga in der größten Stadt am Bodensee. Wendel: „Für mich zählt zunächst nur gesund zu werden und zu bleiben. Anschließend möchte ich schnellstmöglich wieder auf mein altes Niveau kommen und mich stetig verbessern.“ Seine Handballbegeisterung hat dabei schon auf seine Familie übergegriffen. „Die war zunächst überhaupt nicht Handball-affin“, lächelt er, „aber mittlerweile sind alle total handballverrückt.“ Seine Eltern und seine Schwester freuen sich ebenso wie die HSG Konstanz schon darauf, wenn ihr großes Juwel wieder „mit Freude auf der Platte steht.“ Bei der „Wahnsinns-Kombination“, wie er den Handballsport nennt, „aus Athletik, Kraft, Schnelligkeit, Spielverständnis“.

Linksaußen
Samuel Wendel
Zur Person:
Samuel Wendel
Sam
03.11.1996
Bregenz (AUT)
Österreich
184 cm
82 kg
Handballerisches:
LA, RM
27
2016
Alpla HC Hard (AUT)
Wieder ganz fit werden und bleiben
TuS N-Lübbecke
Privates:
Student
Ledig
Basketball, Volleyball, Reisen
Lars Christiansen, Marko Krsmancic
HC Hard, SG Flensburg-Handewitt, Toronto Raptors
„Der Präsident“ und alles von Moritz Mathies
Mix aus Rap und House, aber auch Schlager
Superhelden-Filme, „Forrest Gump“
Vorarlberger Kässpätzle
Holunderschorle
USA, Karibik, Malta
„Next time best time, better than my last time“
Wissenswertes:
Mario Kart spielen, schlafen
einige Pfunde mehr auf die Waage bringen.
Analyse des gegnerischen Torwarts
Gomma schoo…
das Gesamtpaket einfach stimmt.
die Stimmung im Team.
Handball
Schweiß und Tränen
Gemeinschaft

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