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Tom Wolf: „Schwere Situation, aber wir werden unsere Punkte machen“

Tom-Wolf-HSG-Konstanz-Eisenach

Viel war in der ersten Halbzeit nicht übrig von der guten Leistung gegen das Spitzenteam HSG Nordhorn-Lingen. Doch immerhin konnte sich die HSG Konstanz in Würzburg bei den Rimpar Wölfen im zweiten Durchgang bei der 23:30 (9:17)-Niederlage deutlich steigern und die zweiten 30 Minuten für sich entscheiden.

 

Im Interview mit HSG-Pressesprecher Andreas Joas spricht Mittelmann Tom Wolf (23) über die zwei verschiedenen Gesichter der jungen Konstanzer Mannschaft, seine Nervenstärke vom Siebenmeterpunkt und die aktuell schwierige Situation der HSG.

 

Tom, worauf führst Du die deutliche Niederlage zurück?

 

Grundsätzlich auf die erste Halbzeit insgesamt. Wir haben in der Abwehr, im Angriff, im Tor, ich denke auf jeder Position, keinen Zugriff auf das Spiel gefunden. Rimpar ist eine gute Mannschaft, da muss man über das Maximum hinausgehen, um etwas mitzunehmen. Das haben wir nicht geschafft. Dann liegt man bei solch einer Mannschaft auch schnell deutlich zurück.

 

In der zweiten Halbzeit waren die Kräfteverhältnisse plötzlich ausgeglichen. Warum?

 

Ich denke wir hatten über weite Phasen einen ganz guten Zugriff in der Abwehr und haben nur noch 13 Gegentreffer und somit vier weniger als in Halbzeit eins zugelassen. Vorne haben wir die Chancen besser genutzt, sind mehr in die Tiefe gekommen und hatten über Mathias Riedel bessere Abschlüsse aus dem Rückraum. So gewinnt man die zweiten 30 Minuten mit einem Tor. Das, was wir in der zweiten Halbzeit gemacht haben, müssen wir auch in der ersten machen. Es war in Aue schon so, dass der Rückstand aus der ersten Hälfte zu groß war. Es muss jeder Einzelne anfangen, von Anfang an da zu sein und dem Gegner wehzutun – dann können wir auch auswärts etwas mitnehmen.

 

Du hast Deine ersten Siebenmeter in der 2. Bundesliga geworfen, gegen einen der besten Torhüter der Liga. Bei fünf von sechs versuchen hieß der Sieger im vom Hallensprecher ausgerufenen „Duell der Wölfe“ Tom Wolf, insgesamt blieb Brustmann jedoch viermal Sieger im Duell mit der HSG.

 

Ich habe in meiner ganzen Handballkarriere schon Siebenmeter geworfen. Aber es ist immer einfach bei einem größeren Rückstand den Siebenmeter zu werfen, weil es nicht der entscheidende ist. Echte Nervenstärke zeigt sich in engen Partien, wenn man treffen muss. Das Gute war sicherlich, dass ich der Unerfahrene in der Liga bin und ihn gar nicht als einen der besten Schlussmänner in Liga zwei auf dem Zettel hatte. Das war in Ordnung, der eine Fehlversuch ärgert mich allerdings.

 

Gegen Nordhorn knapp an der Sensation vorbei, in Würzburg ohne echte Chance, kommenden Samstag beim noch ungeschlagenen TV Emsdetten zu Gast. Es sind schwere Wochen, die die HSG Konstanz zu durchstehen hat.

 

Auf die Tabelle zu sehen bringt aber gar nichts. Es sind acht Spiele gespielt, es kommen noch 30. Klar wird es von Woche zu Woche eine Partie weniger aber es ist alles eng im unteren Bereich. Mit zwei, drei guten Spielen kann man sich wieder befreien. Die kommen auch, wir brauchen den Kopf jetzt nicht in den Sand stecken, das hilft keinem etwas, nicht im Training, im Spiel erst recht nicht. Wir wissen, dass wir bislang vier, fünf richtig gute Spiele dabei hatten, gegen richtig gute Gegner wie Hamm, die gerade Bietigheim mit 35:19 besiegt haben und etwa Nordhorn – mit Chancen auf den Sieg. Wir brauchen uns nicht zu verstecken, müssen aber in den nächsten Spielen, gerade wenn sie eng sind, mal ein Spiel für uns mitnehmen. Wenn das gelingt, ist die Moral eine ganz andere. Wir befinden uns in einer schweren Situation, ohne Frage. Aber wir werden unsere Punkte machen. Wenn wir die knappen Spiele in der Rückrunde für uns entscheiden, dann passt es wieder.

 

Fragen: Andreas Joas

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