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Größe und Torgefahr für die Mitte: HSG Konstanz verpflichtet talentierten Spielmacher

Größe und Torgefahr für die Mitte: HSG Konstanz verpflichtet talentierten Spielmacher

Ein Nachfolger für Matthias Stocker (29), der zum Saisonende vom Spielfeld auf die Trainerbank der HSG-Reserve wechselt, war bei Zweitligist HSG Konstanz schnell gefunden. Gemäß des Konstanzer Weges wird in der größten Stadt am Bodensee weiter auf junge, talentierte Spieler mit großem Potenzial gesetzt. In dieses Anforderungsprofil passt auch die erste Verstärkung für die kommende Spielzeit. Tom Wolf, 22 Jahre alt, variabel einsetzbarer Rückraumspieler der Adler Königshof aus der 225.000-Einwohner-Stadt Krefeld, ist eines dieser jungen Talente, dem das Vertrauen geschenkt und das mit einem Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2020 ausgestattet wurde.

 

Zusammen mit dem ehemaligen Schweizer Junioren-Nationalspieler Tim Jud (22) und dem 23-Jährigen Benjamin Schweda aus dem Oberliga-Perspektivteam der Konstanzer soll er die Lücke füllen, die Matthias Stocker hinterlässt, denn Andre Melchert, Sportlicher Leiter der HSG Konstanz, hat großes Potenzial beim jungen Tom Wolf entdeckt. Aktuell noch in Diensten des ungeschlagenen Oberliga-Tabellenführers DJK Adler Königshof und zuvor immer in den höchsten Jugendligen aktiv, dort zweimal Niederrheinmeister und in der A-Jugend-Bundesliga bei der SG Ratingen bester Feldtorschütze der Eliteklasse und Gegner von Konstantin Poltrum und Sebastian Bösing sowie drei Jahre lang in der 3. Liga beim TV Korschenbroich unter Vertrag, glänzt bei einer Körpergröße von 1,95 Metern und einem Gewicht von 97 Kilogramm derzeit mit 80 Treffern in zwölf Partien und damit fast sieben im Schnitt. Aktuell bedeutet dies die sechstbeste Ausbeute der Liga. Der Schritt für eine Spielzeit zurück in die Oberliga zu Königshof, zu seinem Vater als Trainer und Bruder als Mitspieler, diente der vollständigen Genesung nach zwei schweren Verletzungen. Erst war es ein Achillessehnenanriss und dann ein Wadenbeinbruch, der den damals als „Rohdiamanten“ und einer der besten Spieler der A-Jugend-Bundesliga in Korschenbroich vorgestellten Hünen stoppte.

 

Nun fühlt der gebürtige Mönchengladbacher sich wieder fit und bereit für die Herausforderung in Liga zwei. „Mir gefällt dieser Weg und das Gesamtkonzept, junge Spieler nach oben zu bringen und zu entwickeln“, sagt der gelernte Bankkaufmann, der bald ein Studium an einer der beiden mit der HSG kooperierenden Hochschulen aufnehmen wird und ergänzt selbstbewusst: „Ich habe große Lust auf diese Aufgabe. Mit dem guten Teamgeist und dem professionellen Umfeld in Konstanz kann man gut nach vorne kommen. Ich möchte schnell ein wichtiger Teil dabei sein.“ Bereits in seiner ersten Drittliga-Spielzeit nach dem Übergang zu den Aktiven ist ihm dies mit 69 Treffern in Korschenbroich ausgesprochen gut gelungen, bevor er zweimal länger außer Gefecht gesetzt wurde.

 

Tom Wolf kommt dabei als Spielgestalter und -eröffner ungewöhnlich groß daher. 1,95 Meter sind eine stattliche Körpergröße für einen Mittelmann. Diesen Vorteil weiß er gut für sich zu nutzen. „Neben einem tollen Spielverständnis und gutem Spiel mit dem Kreis bringt Tom durch seinen Körper große Torgefährlichkeit mit und kann auf allen Positionen im Rückraum Tore werfen“, freut sich Andre Melchert. „Dazu ist er auch im Innenblock buchstäblich eine feste Größe. In Korschenbroich hat er schon gezeigt, was in ihm steckt. Er ist ein komplett anderer Typ als unsere beiden anderen Spielmacher und wird uns daher sehr gut tun.“ Natürlich müsse man einem Mittelmann als Ideengeber immer mehr Zeit zur Abstimmung mit den Mitspielern und zur Verinnerlichung des neuen Spielsystems geben erklärt der Sportliche Leiter der HSG Konstanz, doch diese wird er in Konstanz bekommen. Wie schon zahlreiche andere Spieler soll er sich bei der HSG weiter verbessern und zum Bundesligaspieler entwickelt werden.

 

Über das nötige Selbstbewusstsein und den nötigen Ehrgeiz verfügt der aus einer handballverrückten Familie stammende Tom Wolf. „Bald beginnt mit dem Auszug aus dem Elternhaus ein komplett neuer Abschnitt 600 Kilometer entfernt von Zuhause“, so der 22-Jährige. „Ich möchte meine Chance nutzen und denke, dass mir die Spielweise der HSG mit viel Tempo und Spielwitz nicht nur gefällt, sondern auch liegt. Ich war bei meinem Besuch in Konstanz begeistert, auch vom Umgang miteinander. Das, was hier in der Halle abgeht ist wirklich nicht ohne, in solch einer tollen Atmosphäre habe ich selten gespielt. Dazu die schicke Stadt und das Gefühl am Meer zu sein – wirklich beeindruckend.“

 

Respekt ja, Angst nein, die 2. Bundesliga ist hierbei vielmehr großer Ansporn für den Rechtshänder aus Nordrhein-Westfalen. „Ich weiß, dass ich, obwohl ich in der 3. Liga gut zurechtgekommen bin, noch mehr tun muss und mich eine große Herausforderung erwartet. Es ist spürbar, dass hier alle richtig Bock darauf haben sich gemeinsam zu steigern und etwas zu erreichen. Das zusammen mit einem Umfeld, in dem man sich wohl fühlt, macht es jedem Einzelnen leichter, sein Level stetig zu steigern.“

 

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