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Erkrankter Linkshänder zurück: Härtetest gegen Schweizer Vizemeister und EHF-Cup-Teilnehmer

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Intensive Vorbereitung für die HSG Konstanz: Cheftrainer Daniel Eblen (links) und Paul Kaletsch haben ein straffes Programm hinter und vor sich.

 

Testspiele:

HSG Konstanz – Pfadi Winterthur

(Donnerstag, 20 Uhr, Geschwister-Scholl-Halle)

HSG Konstanz – HBW Balingen-Weilstetten II

(Freitag, 20 Uhr, Geschwister-Scholl-Halle)

 

Mit 16 Einheiten in der letzten Woche liegt ein straffes Programm hinter Zweitligist HSG Konstanz. Vor allem im Trainingslager ließ Cheftrainer Daniel Eblen dreimal am Tag intensiv an den Abläufen und dem Zusammenspiel arbeiten. Mit dabei waren bis auf Neuzugang Maximilian Schwarz und den Langzeitverletzten Michael Oehler alle Akteure. Linkshänder Maximilian Schwarz konnte am Dienstag jedoch nach schwerer Erkrankung nun auch das erste Mal wieder mitwirken. Am Donnerstag und Freitag (jeweils 20 Uhr in der Geschwister-Scholl-Halle) kann Konstanz unter Wettkampfbedingungen in echten Härtetests gegen Pfadi Winterthur und die Drittliga-Mannschaft des HBW Balingen-Weilstetten seine Form testen.

 

Langsam bricht die heiße Phase der Vorbereitung vor dem Pflichtspielauftakt am 19. August im DHB-Pokal und eine Woche später in der bis dahin frisch renovierten, mit einem neuen Boden ausgestatteten Schänzle-Sporthalle gegen den ASV Hamm-Westfalen zum Zweitliga-Saisonstart an. Dies ist nicht nur in immer besserer Abstimmung und Form der HSG Konstanz zu spüren, auch die Trainingsintensität wurde zuletzt maximiert. „Wir waren sehr fleißig und es lief sehr gut“, nickt Daniel Eblen zufrieden. „Dabei haben wir darauf geachtet, dass abends noch genug Zeit für Gespräche, Pokerspiele und Playstation-Turniere war. Dadurch sind wir noch enger zusammengerückt.“ In der Halle wollte Eblen vor allem das Zusammenspiel vorantreiben und ist glücklich, dass nach der Rückkehr der vielen Verletzten wie Konstantin Poltrum und Mathias Riedel keine neuen Blessuren zu beklagen sind.

 

Vielmehr konnte er sich am Dienstag zusätzlich über die Rückkehr des zwischenzeitlich schwerer erkrankten Linkshänders Maximilian Schwarz freuen, im Gegenzug allerdings die grippebedingten Ausfälle von Paul Kaletsch, Fabian Maier-Hasselmann, Tom Wolf und Konstantin Poltrum hinnehmen. „Vielleicht sind sie am Mittwochabend oder in den Testspielen wieder mit dabei“, sagt Eblen. „Das müssen wir abwarten.“ Nun steht für den A-Lizenzinhaber im Fokus, wieder in den Spiel- und Wettkampfmodus zu kommen und die einstudierten Dinge in Drucksituationen umzusetzen. Dazu sei nun noch mehr Detailarbeit nötig und die vermehrten Spielsituationen.

 

Die deutlichen Fortschritte, die seine Mannschaft zuletzt von Tag zu Tag offenbarte, sollen am Donnerstag gegen Pfadi Winterthur einem echten Härtest unterzogen werden. Der neunfache Schweizer Meister und dreifache Schweizer Pokalsieger ist als aktueller Vizemeister schon für die zweite Runde im EHF-Pokal qualifiziert und kann mit Teilnahmen am Champions-League-Viertelfinale (1997, 1998, 2003) auch international auf große Erfolge zurückblicken. Dass sich die Mannschaft, für die Tim Juds Bruder Kevin im Rückraum spielt und Vater und Mutter des HSG-Spielmachers im Management tätig sind, sich schon in guter Verfassung befindet, stellten die Eidgenossen im ersten Testspiel gegen den österreichischen Serienmeister HC Hard unter Beweis. Der Champions-League-Qualifikant wurde mit 28:23 (13:9) deutlich bezwungen. Neben einigen Schweizer Nationalspielern zeichnet dafür der argentinische Nationaltorhüter Matias Schulz verantwortlich, der auf 165 Länderspiele, Olympia- und WM-Teilnahmen sowie einige Jahre unter anderem beim französischen Spitzenteam HBC Nantes zurückblicken kann.

 

„Gegen Pfadi steht vor allem unsere Abwehr im Vordergrund“, hebt der HSG-Trainer hervor. „Die aggressive 3:2:1- beziehungsweise 4:2-Deckung von Pfadi bei zwei Kreisläufern spielt in der 2. Bundesliga niemand, deshalb liegt der Fokus auf unserer eigenen  Deckung.“ Einen Tag später gegen die Drittliga-Mannschaft des HBW Balingen-Weilstetten sieht dies anders aus. Dann hofft Eblen auf Erkenntnisse im Offensiv- und Defensivbereich. „Wir werden sehen, wie weit wir sind.“ Zufrieden kann er indes mit der Integration der Neuzugänge sein. Was anfangs etwas Zeit benötigte, scheint mittlerweile auf einem sehr guten Weg. „Sie finden jetzt alle die gleiche Sprache und jeder weiß, was sein Mitspieler meint. Am Timing werden wir weiter arbeiten“, so Eblen.

 

Testspiele HSG Konstanz:

Do. 10. August, 20 Uhr, Sporthalle GSS: HSG Konstanz – Pfadi Winterthur

Fr. 11. August, 20 Uhr, Sporthalle GSS: HSG Konstanz – HBW Balingen-Weilstetten II

Di. 15. August, 20 Uhr, Sporthalle GSS: HSG Konstanz – SV Salamander Kornwestheim

Mi. 16. August, 19 Uhr, Sporthalle Buchenwald: Fortitudo Gossau – HSG Konstanz

Kurzfristige Änderungen jederzeit möglich.

 

DHB-Pokal, 1. Runde am 19. und 20. August in Teningen:

Samstag, 19. August:

17:00 Uhr: SG Köndringen-Teningen – HC Elbflorenz Dresden

20:00 Uhr: HSG Konstanz – HSG Wetzlar

Sonntag, 20. August:

16:00 Uhr: Sieger Spiel 1 – Sieger Spiel 2

 

Spielplan in der 2. Handball-Bundesliga:

26.08.2017, 20:00 Uhr, Schänzle-Sporthalle: HSG Konstanz – ASV Hamm-Westfalen

02.09.2017, 19:00 Uhr, Castello Düsseldorf: HC Rhein Vikings – HSG Konstanz

09.09.2017, 20:00 Uhr, Schänzle-Sporthalle: HSG Konstanz – Eintracht Hildesheim

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