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„Dann fallen die Dinger eben wieder rein“: Konstantin Poltrum nach Pech gegen Ferndorf

„Dann fallen die Dinger eben wieder rein“: Konstantin Poltrum nach Pech gegen Ferndorf

Gleich zweimal Sieger im Siebenmeter-Duell mit dem 32-jährigen slowakischen Nationalspieler Miroslav Volentics: HSG-Schlussmann Konstantin Poltrum.

 

Eine mehr als unglückliche 24:26 (13:11)-Heimniederlage nach langer Führung und 23:22-Zwischenstand fünf Minuten vor dem Ende musste die HSG Konstanz gegen den TuS Ferndorf hinnehmen. Dabei traf die HSG bei leerem Tor nur den Pfosten, bekam den Treffer im Nachwurf nicht gegeben, vergab einen Gegenstoß, der vom Torwart abgelenkt an die Latte krachte, und scheiterte frei vom Kreis – alles in den letzten fünf Minuten.

 

Im Gespräch mit HSG-Pressesprecher Andreas Joas gibt Torwart Konstantin Poltrum Einblick in die Verarbeitung der bitteren Pleite, die Gründe hierfür und wagt einen Ausblick auf das nächste schwere Spiel am Samstag bei der HSG Nordhorn-Lingen.

 

Konsti, eine unfassbar bittere Niederlage. Wie sehr schmerzt diese unnötige Pleite?

 

Natürlich ist das bitter. Wir haben es über 55 Minuten super gemacht, natürlich hatte jeder seine ein, zwei Fehler dabei, dennoch waren wir voll auf Kurs. Wir haben von unseren vier, fünf Großchancen keine genutzt, dazu kam Kai Rottschäfer im Tor des TuS Ferndorf, der seine Sache gut gemacht hat, während wir Nervenflattern offenbart haben. So kann man kein Spiel mehr gewinnen. Wir haben viermal die Chance, das Spiel für uns zu entscheiden. Das tut schon besonders weh, weil wir es in meinen Augen verdient hatten, etwas zu holen, nachdem wir bis auf wenige Minuten immer geführt haben. Mindestens ein Unentschieden wäre somit gerecht gewesen, aber so ist Handball. Trotzdem: Wir haben eine gute Abwehr gespielt und können deshalb dennoch darauf aufbauen. Am Ende war einfach auch ein bisschen Pech dabei.

 

War es der Knackunkt, dass der Wurf bei leerem Gästetor nur an den Pfosten kracht?

 

Nicht nur das. Wir hatten mehrere hundertprozentige Torchancen und immer die Möglichkeit, es aus eigener Kraft zu entscheiden. Aber auch so etwas gibt es. Seitdem ich hier bin, haben wir kaum einmal ein Spiel mit ein oder zwei Toren in der Crunchtime verloren. Dass das heute einmal geschieht, ist schade, kann aber passieren. Wir haben aber sicher nicht die Mentalität, dass wir Angst vor solchen Spielen haben, sondern gehen genauso wieder in die nächste Begegnung und dann fallen die Dinger eben rein.

 

Der Gegner Ferndorf war tatsächlich deutlich stärker als im Hinspiel. Was hat euch die größten Probleme bereitet?

 

Beide Mannschaften haben eine gute Abwehr gespielt, dazu natürlich Nikola Stojcevski. Der hat schon ordentlich Qualität, der hat ja fast alles getroffen. Dementsprechend hat er uns schon mit den Zahn gezogen, gerade in der schwierigen Phase, wo Ferndorf sich eigentlich sehr, sehr schwer getan hat, hat er sich den Ball genommen und getroffen. Ich nehme mich da auch selbst in die Pflicht und muss sicher zwei, drei Würfe mehr herausholen. Das hat heute leider nicht funktioniert.

 

Und alle Konkurrenten im Abstiegskampf holen Punkte. Verrückte zweite Liga…

 

Wir haben immer noch alles in der Hand. Wir haben gezeigt, dass wir zu jeder Zeit und überall Punkte holen können. Wir müssen nur zeigen, was wir können. Das haben wir heute über 55 Minuten eigentlich schon ganz gut. Wenn wir das wieder auf die Platte bekommen, dann gewinnen wir auch wieder Spiele. In Nordhorn zu bestehen ist sicher nicht einfach, aber es haben auch schon andere Mannschaften geschafft, dazu liegt uns Nordhorn glaube ich ganz gut. Wir werden wieder alles reinwerfen und wir sind schließlich dafür berüchtigt, immer auch mal einen Auswärtssieg landen zu können.

 

Fragen: Andreas Joas

 

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