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Spitzensportförderung

Der "Konstanzer Weg":
Kooperationen zur Förderung des Spitzensports

mit Exzellenzuniversität Konstanz
& HTWG Konstanz

Die Vereinbarung von leistungsorientiertem Sport mit täglichem Training und den wöchentlichen Wettkämpfen sowie der beruflichen Ausbildung fordert vielen Handballern einen zeitintensiven Spagat ab. Sowohl die Exzellenzuniversität Konstanz als eine der zehn weltbesten jungen Universitäten (Universität Konstanz belegt international Platz 7, bundesweit Platz 1 im Ranking „THE 150 Under 50“ der besten Universitäten unter 50 Jahren, mehr dazu hier) als auch die Hochschule Konstanz für Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) möchten gemeinsam mit der HSG Konstanz im öffentlichen Interesse der Region Konstanz den regionalen Spitzensport nachhaltig fördern. Prof. Dr. Ulrich Rüdiger, Rektor der Exzellenzuniversität Konstanz, HTWG-Präsident Prof. Dr. Carsten Manz und Otto Eblen, Präsident der HSG, haben dazu jeweils einen Kooperationsvertrag unterschrieben, der die Vereinbarkeit von sportlicher Karriere und wissenschaftlichem Studium sicherstellen soll. „Wir möchten die studierenden Handballer unterstützen, denn wir sehen viele Parallelen zwischen uns und dem Spitzensport. Ehrgeizige, leistungswillige Sportler haben eine Vorbildfunktion. Sie begeistern, reißen mit und beißen sich durch“, erklärte Carsten Manz bei der Vertragsunterzeichnung, während Ulrich Rüdiger ergänzte: „Wir sehen uns den Spitzenmannschaften in der Region verpflichtet".

 

Ziel der beiden Vereinbarungen zwischen den Konstanzer Hochschulen und der HSG Konstanz ist es, die Vereinbarkeit von Studium und hohem zeitlichen Aufwand im Leistungssport durch konkrete Unterstützungsmaßnahmen der Hochschulen sicherzustellen. Die Hochschulen möchten ihrer Verantwortung studierenden Spitzensportlern gegenüber durch individuelle Förderung der Konstanzer Kaderathleten etwa zum Beispiel durch die Bereitstellung von persönlichen Mentoren, welche die Athleten durch eine individuelle Studienberatung und auch in Konfliktfällen unterstützen sowie eine an die Anforderungen des Spielbetriebs abgestimmte flexible Studienplanung gerecht werden. Außerdem bemühen sie sich, im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten bei der Vergabe der Studienplätze im lokalen Vergabeverfahren Spitzensportlern den Zugang zur akademischen Ausbildung zu ermöglichen. Das sportliche Engagement wird insbesondere bei der Vergabe der Plätze im Rahmen der Quote für einen im öffentlichen Interesse zu fördernden Personenkreis berücksichtigt. Die Hochschulen sichern darüber hinaus die entgeltfreie Nutzung der Anlagen und Einrichtungen des Hochschulsports durch die am Förderprogramm teilnehmenden Athleten zu, während die HSG ihre studierenden Athleten zur Bildung leistungsstarker Teams für die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Hallenhandball abstellt.

 

Beide Hochschulen möchten als Partnerhochschulen des Spitzensports auch den eigenen Zusammenhalt stärken. „Der Teamgedanke ist an einer Hochschule genauso wichtig wie im Mannschaftssport“, unterstreicht Carsten Manz und hebt hervor, dass Leistung in allen Bereichen gefördert und ausgezeichnet werden müsse. Gerade der Sport könne auch innerhalb seiner Hochschule für noch mehr emotionale Bindung sorgen, meint der Präsident der 1906 gegründeten HTWG, der einzigen Hochschule, die wortwörtlich im Paradies liegt. Mittlerweile knapp 5.000 Studierende lernen am innerstädtischen Campus im Stadtteil Paradies direkt am Seerhein an einer modernen Hochschule mit einem anwendungsorientierten Profil. Sie verfügt über ein breites Fächerspektrum und profitiert von der Interdisziplinarität sowie der Verbindung von Theorie und Praxis.

 

Spitzenforschung, Exzellenz in Lehre und Studium, Internationalität und interdisziplinäre Zusammenarbeit stehen seit ihrer Gründung als Reformuniversität im Jahr 1966 für die Exzellenzuniversität Konstanz. Das Lehrangebot für die fast 12.000 Studierenden umfasst Studienangebote in den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften, Geisteswissenschaften sowie Rechts-, Wirtschafts- und Verwaltungswissenschaften. Zahlreiche der über 100 Studienangebote sind interdisziplinär angelegt.

 

Die HSG Konstanz vergibt im Rahmen des "Konstanzer Weges" in Zusammenarbeit mit den beiden Konstanzer Hochschulen zur Förderung des Spitzensports exklusive Stipendien an talentierte und leistungswillige Handballspieler. Mehr dazu lesen Sie in der rechten Spalte dieses Artikels.

 

Weitere Informationen zu unseren Kooperationspartnern finden Sie unter:

 

www.uni-konstanz.de

www.htwg-konstanz.de

HTWG und HSG Konstanz Kooperation

Gute Zusammenarbeit: HSG-Präsident Otto Eblen (links) und der Präsident der HTWG Konstanz, Prof. Dr. Carsten Manz, fördern gemeinsam den Handball-Spitzensport.

 

Eine akademische Ausbildung und zugleich eine Karriere im Spitzensport: Ein Konzept, der "Konstanzer Weg", mit dem die HSG Konstanz zusammen mit den Konstanzer Hochschulen schon viele Erfolgsgeschichten geschrieben hat. Sowohl im sportlichen Bereich mit jahrelangen Spitzenplatzierungen in der 3. Liga und vor allem dem Aufstieg in die eingleisige 2. Bundesliga – verbunden mit der Zugehörigkeit zu den besten 38 Handball-Mannschaften Deutschlands in erster und zweiter Liga –, aber auch im beruflichen Bereich der Spieler, die mit einem in ihrer Zeit bei der HSG erworbenen Hochschulabschluss verantwortungsvolle Führungsaufgaben beispielsweise in der Region in Deutschland, der Schweiz und auch New York nach ihrer Handball-Karriere übernommen haben.

 

Die HSG Konstanz verfolgt dabei eine exklusive Strategie, um talentierte und leistungswillige Handballspieler nach Konstanz zu locken: sie vergibt Stipendien an junge Leistungsträger, die in Konstanz ein Studium absolvieren wollen und parallel dazu Leistungssport betreiben möchten. Mehr als 90 Prozent der Spieler im Kader der HSG studieren aktuell. „Wir sind somit nicht nur ein sozial wirkender Sportverein, sondern auch eine Kaderschule für zukünftiges unternehmerisch handelendes Führungspersonal. Unsere Spieler erhalten während des Studiums und der Vertragslaufzeit bei der HSG Konstanz die Voraussetzungen, um ihre eigene Selbstständigkeit oder jede andere Karriere voranzutreiben“, erläutert Otto Eblen das Konzept der HSG Konstanz, das zusammen mit der HTWG und der Universität einen wesentlichen Beitrag zur sinnvollen Erziehung und Ausbildung junger Menschen leisten soll – und zugleich der Wissenschaft und Wirtschaft in Zeiten des Fachkräftemangels hochqualifizierte Nachwuchskräfte sichert. „Begeisterung, Selbstmotivation, notwendige Leistungserbringung, das Zurückstellen von eigenen Interessen für den Gesamterfolg, steten respektvollen Umgang und die Verarbeitung von Niederlagen lernen sie bei den Konstanzer Hochschulen und der HSG“, so Otto Eblen.

 

Wie die HSG möchten sich auch die HTWG und die Universität von Mitbewerbern abheben. „Wir möchten unsere Vorteile, das Besondere herausstellen. Überdurchschnittlich zu sein ist gut, das macht mehr Spaß. Wir wollen etwas bewegen – auch mit neuen Wegen. Daran arbeiten wir jeden Tag“, meint Carsten Manz zu den Gemeinsamkeiten seiner Hochschule und der HSG, „und die HSG ist ein toller Markenbotschafter, der uns hilft, unser Bild, unsere Visionen, unsere Arbeit und Besonderheiten noch weiter nach außen zu tragen.“

 

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Zwei starke Partner: Universitäts-Rektor Prof. Dr. Ulrich Rüdiger (links) und HSG-Präsident Otto Eblen ziehen zum Wohle studierender Spitzensportler an einem Strang.

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